2. Hockey-Bundesliga IHC Atting erwartet Hitzeschlacht in Merdingen

Trainer Jürgen Amann vom IHC Atting kann am Samstag in Merdingen fast auf seinen kompletten Kader zählen. Foto: fotostyle-schindler.de

Für den ungeschlagenen Zweitliga-Tabellenführer IHC Atting steht an diesem Wochenende ein Härtetest im doppelten Sinne an: Die Wölfe müssen am Samstagabend um 19 Uhr beim äußerst heimstarken HC Merdingen antreten, wo in den vergangenen Jahren stets schwer Punkte zu holen waren. Erschwerend kommen die für das Wochenende vorhergesagten Temperaturen hinzu.

Denn ist es in der Attinger Hockeyhalle nach wie vor für Juni temperaturtechnisch beinahe angenehm (trotz zuletzt oft schwülwarmer Bedingungen), erwartet Coach Jürgen Amann in Baden-Württemberg "kein normales Hockeyspiel, sondern wohl eher eine Hitzeschlacht". 37 Grad haben die Meteorologen vorausgesagt. Immerhin ist die Spielstätte dort seit 2015 überdacht. Neue Kabinen und Funktionsräume wurden in dieser Saison in Betrieb genommen.

Atting steht fast der komplette Kader zur Verfügung

Bis auf Christian Prasch steht den Attingern der komplette Kader zur Verfügung. Tobias Schwarzmüller wurde nach seinen beiden guten Aufritten gegen Hilden und Langenfeld (drei Tore, zwei Vorlagen) fest in den Kader aufgenommen. "Merdingen ist sehr offensivstark und die Spiele gegen sie sind meist sehr torreich", sagt Amann. 87 Treffer haben sie in sieben Spielen schon erzielt. „Speziell zu Hause sind sie nur sehr schwer zu schlagen.“ Die letzten beiden Partien 2019 (4:15) und 2018 (10:18) gingen auswärts klar verloren. In der vergangenen Saison hatten die Merdinger coronabedingt pausiert, die Saison 2020 war ausgefallen.

Die Merdinger sind aktuell Tabellenvierter, haben zuletzt vier Spiele in Serie gewonnen. Überraschend hatten sie unter anderem in Deggendorf verloren, waren zu diesem Zeitpunkt im April allerdings noch nicht mit ihrer Top-Aufstellung angetreten. Verzichten muss der Club auf den gesperrten Top-Spieler Nikolas Linsenmaier (Spieldauerstrafe gegen Hilden) sowie auf Dan-Julian Zehner und Nico Kolb.

 
 
 

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