2. Bundesliga "Sehr bitter": 1. FC Nürnberg stolpert in Heidenheim

Heidenheims Maurice Malone (r) und Nürnbergs Asger Sörensen kämpfen um den Ball. Foto: Stefan Puchner/dpa

Ein Aufstiegsteam tritt anders auf. Beim 1:3 in Heidenheim fehlt es dem 1. FC Nürnberg vorne an Schlagkraft. Hinten fallen die Gegentore zu leicht. Die nächsten zwei Partien werden den weiteren Weg weisen.

Der verpuffte Angriff auf die Aufstiegsplätze der 2. Fußball-Bundesliga sorgte beim 1. FC Nürnberg für reichlich Frust. Der offensiv bis auf wenige Momente harmlose "Club" verlor beim heimstarken 1. FC Heidenheim mit 1:3 (0:2). "Das ist natürlich sehr bitter", sagte Torwart Christian Mathenia am Sky-Mikrofon.

Tim Kleindienst (3./84. Minute) mit seinen Saisontoren acht und neun sowie der vom FC Augsburg ausgeliehene Maurice Malone (36.) trafen am Sonntag für die Gastgeber, die bis auf einen Zähler an Nürnberg (46 Punkte) heranrückten. Das einzige "Club"-Tor durch Manuel Schäffler (88.) fiel zu spät. "Am Ende haben wir es im letzten Drittel nicht gut genug gemacht. Die Gier hat gefehlt, Tore zu machen", resümierte Trainer Robert Klauß.

"Wir wollten uns beweisen, dass wir noch einen Schritt weiter sind", äußerte Mathenia. Dieser Beweis wurde eine Woche nach dem 1:1 im Heimspiel gegen Dynamo Dresden erneut nicht erbracht. In den nächsten beiden Partien gegen das Spitzenduo Darmstadt 98 und Werder Bremen muss sich nun der weitere Weg des FCN im Saisonendspurt weisen. Der Rückstand auf die Aufstiegszone beträgt fünf Punkte. "Wir haben noch sechs Spieltage, da ist noch viel drin", meinte Mathenia.

Vor 10 673 Zuschauern fehlte dem Team von Trainer Klauß bei der Stadion-Rückkehr der FCN-Ultras die Schlagkraft in der Offensive. "Unsere aktive Fanszene hat uns gepusht", sagte Mathenia begeistert. Die Unterstützung von den Rängen konnte die Mannschaft aber nicht in Leistung umsetzen. Pascal Köpke hätte dem Spiel womöglich eine andere Richtung geben können. Der Stürmer scheiterte in der 2. Spielminute freigespielt von Taylan Duman am Heidenheimer Torwart Kevin Müller.

Die Gegentore kassierte der "Club" danach zu leicht. Tobias Mohr konnte beim 1:0 ungestört auf den Kopf von Kleindienst flanken. Tim Kleindienst konnte den Torschützen im Luftduell nicht aufhalten.

Ein Querschläger des Außenverteidigers war die Einladung zum zweiten Heidenheimer Treffer: Über Jan Schöppner kam der Ball zu Malone, der energisch abschloss. Auch nach der Pause war Heidenheim effektiver. Einen Konter schloss Kleindienst eiskalt zum 3:0 ab. Damit war die Partie entschieden - und Schäfflers Tor nur eine Ergebniskorrektur.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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