2. Bundesliga Coach Klauß vor Heidenheim: Nürnberg hofft auf U21-Boost

Nürnbergs Fabian Nürnberger (3.v.l.) jubelt nach seinem Tor mit der Mannschaft. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Nürnberg hat den neunten Bundesliga-Aufstieg seiner Vereinsgeschichte fest im Blick. Stolpert der «Club» in Heidenheim? Damit das nicht passiert, setzen die Franken auf ein Comeback und die U21.

Selbst in seiner zweiten Saison als FCN-Coach gibt es für Robert Klauß noch Premieren. "Ich war noch nie Trainer des "Clubs" mit Ultras im Stadion", sagte der 37-Jährige mit Blick auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim am Sonntag (13.30 Uhr). Nach über zwei Jahren Abstinenz werden die eingefleischten Anhänger des 1. FC Nürnberg auf dem Schlossberg wieder live dabei sein. Klauß erwartet eine entsprechend "hitzige Atmosphäre".

Für die Franken kommt das Comeback ihrer Fans gerade richtig. Als Tabellenfünfter liegen die Nürnberger in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen in der 2. Fußball-Bundesliga. "Es geht jetzt darum, die Dinge, die wir uns erarbeitet haben, zu stabilisieren und neu abzurufen", sagte Klauß.

Gleichzeitig warnte der Trainer vor den "Besonderheiten" der Hausherren, die sich aktuell nur vier Zähler hinter dem FCN befinden. "Sie treten mit einer hohen Intensität auf und verteidigen sehr mannorientiert. Sie können jeden Gegner in der Liga schlagen", sagte Klauß. "Das wird ein richtiger Charaktertest."

Zuversichtlich stimmten den gebürtigen Brandenburger die Erfolge seiner Spieler während der Länderspielpause. Allen voran Erik Shuranov, Kilian Fischer und Tom Krauß, die mit der U21 einen großen Schritt in Richtung EM-Qualifikation gemacht hatten. "Sie kamen freudig zurück. Man musste sie nicht aufbauen. Sie haben gleich einen guten Eindruck gemacht im Training", berichtete Klauß.

Im Spiel gegen die Heidenheimer kann der Trainer fast auf das gesamte Personal zurückgreifen. Unter der Woche arbeitete die Mannschaft an ihren Standards. "Wir haben noch nicht so viel offensive Standardtore gemacht. Wir sind fleißig. Nur der Ertrag, der stimmt noch nicht so richtig", sagte Klauß.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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