2. Bundesliga Nürnberg muss gegen Darmstadt "alles reinlegen"

Robert Klauß, Trainer des 1. FC Nürnberg. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Nürnberg hat den Bundesliga-Aufstieg weiter im Blick. Gegen die favorisierten Darmstädter soll ein Sieg her, um Anschluss an die Spitze zu halten. Der Trainer bleibt wie immer cool.

In gewohnter Robert-Klauß-Manier konterte der Fußball-Trainer des 1. FC Nürnberg auf der Pressekonferenz alle Fragen, die den "Club" in die Rolle eines Aufstiegsanwärters drängten. Dem Flutlicht-Heimspiel am Samstagabend (20.30 Uhr) gegen den Tabellenzweiten SV Darmstadt 98 wollte der 37-Jährige nicht mehr Bedeutung beimessen als nötig. Nur zu der Aussage, dass das Zweitliga-Spiel durchaus eine "gewisse Brisanz" habe, konnte sich Klauß am Donnerstag hinreißen lassen.

"Ich glaube, es gibt drei Punkte am Wochenende. Genauso viel, wie es letzte Woche auch in Heidenheim gab", sagte der Trainer der fünftplatzierten Nürnberger mit einem Augenzwinkern. "Wir hoffen, dass wir so lange wie möglich die Chance haben, was zu erreichen". Was Klauß damit genau meinte - ob das vor der Saison ausgerufene Ziel Platz fünf bis acht oder den Aufstieg - verriet er nicht.

Fünf Punkte trennen den "Club" vor dem 29. Spieltag von Relegationsplatz drei. Um den Anschluss an die vorderen Plätze zu halten, braucht der FCN gegen das offensivstärkste Team der Liga eine Leistungssteigerung - vor allem in der zuletzt anfälligen Defensive. "Sie haben viel Qualität und körperliche Wucht. Wir müssen wach sein und jeden Moment verteidigen, als wäre es der wichtigste im Spiel", forderte Klauß. "Wir wollen uns die drei Punkte krallen."

Unterstützung erhält der "Club" von seinen Ultras, die erstmal seit über zwei Jahren ins Max-Morlock-Stadion zurückkehren. "Zuhause, 20.30 Uhr, mit unseren Fans - das wollen wir genießen und alles reinlegen", versprach Klauß.

Mittelfeldspieler Fabian Nürnberger wird am Samstag Gelb-gesperrt fehlen. Verteidiger Noel Knothe habe aufgrund einer Knieprellung die letzten Tage nicht trainieren können. "Dafür ist Erik Shuranov nach seinem Magen-Darm-Infekt wieder ins Training eingestiegen", berichtete Klauß.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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