1:3 in der Wolfsgrube Rote Raben gehen in Suhl leer aus

Die Roten Raben haben die Partie gegen den VfB Suhl verloren. Foto: Rote Raben Vilsbiburg

Mit leeren Händen mussten die Roten Raben Vilsbiburg die „Wolfsgrube“ beim VfB Suhl LOTTO Thüringen verlassen.

Im Traditionsduell der Volleyball Bundesliga unterlag das Team von Cheftrainer Florian Völker beim VfB Suhl LOTTO Thüringen mit 1:3 (23:25, 16:25, 25:18, 14:25) und konnte dabei die zuletzt starken Leistungen nicht bestätigen. In der ersten Hälfte des Anfangssatzes und im dritten Durchgang befanden sich die Vilsbiburgerinnen auf einem guten Weg, um etwas Zählbares mitzunehmen. Insgesamt präsentierte sich Suhl jedoch stabiler, schlug aus den erheblichen Annahmeproblemen der Gäste immer wieder Kapital und ging als verdienter Sieger vom Feld.

Florian Völker schickte zunächst die gleiche Formation wie zuletzt gegen Potsdam aufs Feld, also Zuspielerin Magda Gryka, Dayana Segovia auf Diagonal, die Außengreiferinnen Alexis Hart und Lara Darowski sowie Josepha Bock und Beta Dumancic im Mittelblock, dazu Tiffany Clark als Libera. Es fehlten Kapitän Jodie Guilliams (Bänderriss) und Außenangreiferin Katharina Schwabe (Quarantäne). Die Raben legten einen Klasse-Start hin, traten zielstrebig und entschlossen auf, was ihnen ein 7:2 und ein 15:8 bescherte. Doch dieses Punktepolster zerrann den Vilsbiburgerinnen zwischen den Fingern, bei 19:19 herrschte Gleichstand, und am Ende ging der Satz hauchdünn mit 23:25 verloren.

Dies sollte sich – in der Rückschau betrachtet – als weichenstellend für den weiteren Spielverlauf erweisen. Denn im zweiten Abschnitt fanden die Gastgeberinnen noch besser in ihren Rhythmus, während die Raben zu fehlerbehaftet agierten, was über 7:8 und 11:16 zu einem 16:25 führte.

Der dritte Satz geht an Vilsbiburg

Einen 0:2-Satzrückstand hatte Vilsbiburg bekanntlich eine Woche zuvor gegen Potsdam ausgleichen können, nun war die Frage: Würde das in der Wolfsgrube erneut gelingen? Mit viel Leidenschaft und Kampfesmut machten sich (die bereits im zweiten Satz für Lara Darowski eingewechselte) Luisa Keller und Co. an die Arbeit – und wurden mit einem Teilerfolg belohnt: Der dritte Satz ging trotz eines 11:14-Rückstands mit 25:18 an Vilsbiburg, die Hoffnung war zurück.

Doch sie hielt nicht lange an. Satz Nr. vier wurde eine ungefährdete Beute für den VfB, der über 4:8 und 10:16 mit 14:25 die 1:3-Niederlage der Roten Raben besiegelte, deren Coach nicht lange um den heißen Brei herumredete. „Wenn man in der Annahme so schwimmt wie wir heute, dann ist man einfach heillos unterlegen“, stellte Florian Völker kurz nach Spielende fest.

Der Ausfall der verletzten Jodie Guilliams auf der Annahme-/Außenposition war an diesem Abend nicht zu kompensieren. „Wie wir uns im dritten Satz noch mal reingekämpft haben, das war gut“, befand der Trainer. „Aber letztlich haben wir das Momentum nicht auf unsere Seite ziehen können. Suhl hat mit viel Druck und Selbstvertrauen gespielt und verdient gewonnen.“ Als MVP wurde bei den Thüringerinnen Außenangreiferin Annick Meijers und bei den Raben Libera Tiffany Clark ausgezeichnet.

Weiter geht’s für die Völker-Schützlinge am Sonntag, 28. November, mit dem DVV- Pokal-Viertelfinale beim SC Potsdam. Am Samstag, 4. Dezember, folgt in der Ballsporthalle das Bundesliga-Heimspiel gegen den Deutschen Meister Dresdner SC.

 

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