0:2 gegen Fürth Die Stimmen zur Heim-Niederlage des SSV Jahn

Jahn-Mittelfeldspieler Andi Geipl. Foto: Sascha Janne

Nach dem gelungenen Jahresauftakt gegen Hannover (1:0) musste sich der SSV Jahn Regensburg am Freitagabend im zweiten Heimspiel binnen drei Tagen geschlagen geben. Gegen die SpVgg Greuther Fürth gab es vor 11.013 Zuschauern eine 0:2-Niederlage. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Marco Grüttner (Kapitän SSV Jahn): "Wir haben heute in zehn Minuten das Spiel aus der Hand gegeben und haben es dann nicht geschafft, zwingende Torchancen herauszuspielen. Gut im Ansatz, aber der letzte Pass hat oft nicht gepasst. Deshalb sind wir dann nicht so gefährlich vors Tor gekommen wie wir es uns gewünscht hatten. Trotzdem haben wir kämpferisch bis zum Schluss wieder alles reingelegt, es sollte heute leider nicht sein. Ich glaube, wir hätten heute noch eine Weile spielen können und hätten kein Tor gemacht. Wir wissen selbst, dass wir solche Spiele am besten gewinnen müssen. Denn 29 Punkte sind trügerisch und deswegen müssen wir da schnell noch Punkte sammeln."

Andi Geipl (SSV Jahn): "Am Ende hat die Durchschlagskraft ganz vorne gefehlt. Die Gegentore kriegen wir zu einfach. Das erste ist ein Weitschuss, das zweite spielen sie gut aus. Dennoch können und müssen wir das verteidigen. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass wir noch mehr Gas geben müssen. Das haben wir auch gemacht und jeder hat gesehen, dass wir unbedingt wollten. Wir müssen schauen, dass wir schnellstmögich auf die 40 Punkte kommen - eine Heimserie tangiert einen da nur zweitrangig. Aber natürlich ist es daheim vor den eigenen Fans immer schöner. Unsere Fans stehen immer voll hinter uns, das hat man auch heute wieder gemerkt."

Andreas Albers (SSV Jahn): "Der Torhüter von Fürth hat einen sehr guten Tag erwischt. Wenn wir ein Tor gemacht hätten, dann hätten wir sie sehr stark unter Druck setzen können. Aber heute wollte der Ball einfach nicht rein. Nach einem 0:2 ist es immer schwierig, aber wir haben eine sehr gute Mentalität in der Mannschaft, spielen immer weiter. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war auch gut und wir haben Druck gemacht. Wir arbeiten immer weiter und spielen unser Spiel - und das ist: Immer Vollgas. Zwei Spiele in so kurzer Zeit waren kein Problem. Das ist ein Traum für einen Fußballer, wenig zu trainieren und mehr zu spielen."

Julian Derstroff (SSV Jahn): "Wir haben in der zweiten Halbzeit noch einmal versucht alles reinzuhauen. Wir hatten auch genügend Chancen, aber der Ball wollte einfach nicht rein. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben heute alles versucht. Es sollte nicht sein, trotzdem können wir mit dem Engagement zufrieden sein. Fürth war kein leichter Gegner. Man hat bei den Tore, gerade beim zweiten, gesehen, wie viel Qualität in der Mannschaft steckt. Meine eigene Leistung sollen andere beurteilen. Ich habe versucht Gas zu geben, mich zu zeigen, der Mannschaft zu helfen und anzukurbeln. Die Linksverteidiger-Position habe ich noch nicht so oft gespielt. Aber manchmal ist es ja nicht schlecht, wenn man etwas ganz Neues macht und gar nicht groß nachdenken kann."

Mersad Selimbegovic (Trainer SSV Jahn): "Das Hinspiel hatte nicht viel mit 2. Liga zu tun. Heute haben beide Mannschaften gezeigt, dass sie in die 2. Liga gehören. Der Gegner war effektiv in der 1. Halbzeit, aber wir haben nach dem 0:2 trotzdem weitergemacht. Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, alles reinzuwerfen, den Zuschauern etwas zu bieten. Kompliment an meine Mannschaft: Wir haben sehr viel investiert und alles reingehauen. Es war positiv, wie wir mit dem Rückschlag umgegangen sind und weitergemacht haben. Mich freut, dass die Fans das gesehen und am Ende honoriert haben. Wir haben das Spiel verloren. Aber wenn du alles gibst was du hast, dann kannst du kein Verlierer sein. Wenn wir so weitermachen, mache ich mir keinen Kopf, dass wir die notwendigen Punkte möglichst schnell holen."

Stefan Leitl (Trainer SpVgg Greuther Fürth): "Ich bin sehr glücklich, dass wir hier gewonnen haben. Das war heute das schwierigste Auswärtsspiel im ganzen Jahr. In der ersten Halbzeit haben wir sehr viel richtig gemacht, die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt. In der zweiten Halbzeit müssen wir kurz nach der Halbzeit das 3:0 draufsetzen. So wird die Intensität noch höher, es gab viele Umschaltmomente und viele Torchancen auf beiden Seiten. Kompliment an meine Mannschaft, dass wir mit sechs Punkten aus dieser Englischen Woche gehen. Ich muss noch sagen: Wir haben ein sehr intensives und anspruchsvolles Spiel gesehen, aber kein unfaires. Der schlechteste Mann am Platz war heute der Schiedsrichter."

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