0:2 gegen Bamberg Vilzing geht mit "bitterem Beigeschmack" in die Winterpause

Die DJK Vilzing hat ihr letztes Spiel des Jahres gegen Bamberg verloren. Foto: Magnus Rötzer

Die DJK Vilzing hat ihr letztes Spiel vor der Winterpause gegen den FC Eintracht Bamberg zuhause vor 750 Zuschauern mit 0:2 verloren. Ein Elfmetertor und eine rote Karte gegen DJK-Kapitän Christoph Schwander nach 30 Minuten spielten den Gästen dabei in die Karten.

„Unser Spiel war heute von der ersten Minute an schlecht. Wir waren in jeder Aktion und in jeder Bewegung zu langsam und haben dann die entscheidenden Fehler gemacht“, sagte DJK-Trainer Christian Stadler nach dem Spiel und sprach das Foul von Verteidiger Wolf im eigenen Strafraum an. Bambergs Lukas Schmittschmitt ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte den darauffolgenden Strafstoß souverän zur 1:0-Führung für die Gäste. Fast im Gegenzug hatte Vilzings Franz Wendl die Möglichkeit auszugleichen, doch dieser scheiterte nach guter Vorarbeit von André Luge am Bamberger Keeper. Nur einige Zeigerumdrehungen später ahndete der Schiedsrichter ein hartes Einsteigen von Schwander im Mittelfeld mit der roten Karte. „Mehr kann eigentlich gar nicht schieflaufen“, fand Stadler.

„Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir es eigentlich recht gut gemacht, aber mit einem Mann weniger ist es natürlich schwierig“, erklärte der DJK-Trainer. Vilzing gab sich zwar zu keinem Zeitpunkt auf und war bemüht, nach vorne zu spielen. Gefährliche Torchancen sprangen dabei allerdings nicht heraus. Bamberg machte seine Sache in der Verteidigung ordentlich und erzielte wie aus dem Nichts durch Doppeltorschütze Schmittschmitt das vorentscheidende 0:2, das gleichzeitig den Endstand bedeutete.

Stadler: „Niederlage trübt gute Hinrunde“

Da Eltersdorf bereits am Tag zuvor mit 1:0 gegen den Würzburger FV gewann, überwintern die Huthgarten-Kicker mit einem Zähler weniger, jedoch auch einem Spiel weniger, auf dem zweiten Tabellenplatz. „Das trübt jetzt natürlich unsere gute Hinrunde, wenn du so in die Winterpause gehst. Genau davor habe ich gewarnt“, stellte Stadler fest. Nichtsdestotrotz geht der Blick nach vorne: „Wir müssen dieses Spiel jetzt verarbeiten und runterschlucken. Es hat einen bitteren Beigeschmack, so in die Winterpause zu gehen, aber auf der anderen Seite sind wir vorne dabei.“

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading