210 Einsätze der Feuerwehren

Heftiges Unwetter in der Region Landshut


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Von Redaktion idowa

Ein heftiges Unwetter ist in der Nacht auf Mittwoch über den Landkreis und die Stadt Landshut hinweggezogen. Viele Feuerwehren waren im Dauereinsatz, auch am Morgen dauerten die Einsätze zum Teil noch an. Unter anderem standen Räume des Landshuter Polizeigebäudes unter Wasser.

Das Polizeipräsidium Niederbayern meldet in der Nacht zum Mittwoch zahlreiche Einsätze, größtenteils wegen überfluteter Straßen, umgestürzter Bäume und vollgelaufener Keller. Die Gewitterfronten hätten zum Teil immense Schäden verursacht, heißt es in der Meldung.

So seien auch Teile des Landshuter Polizeigebäudes nicht von dem Unwetter verschont geblieben. Aufgrund eines verstopften Kanals lief Wasser in das Erdgeschoß und hatte zum Teil die Büros knöcheltief unterlaufen.

Bei der Kreiseinsatzzentrale der Hauptfeuerwache Landshut wurden zwischen 2.30 und 7.30 Uhr sowie ab 9.30 bis 13.30 Uhr etwa 210 Einsätze koordiniert, davon alleine gut 90 im Stadtgebiet von Landshut. Dort waren ab 3 Uhr alle Löschzüge und das THW im Einsatz. Der Schwerpunkt lag dabei auf vollgelaufenen Kellern, Unterführungen sowie dem Beseitigen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste.

Wasser bis zu einem Meter tief

Nach einer kurzen Verschnaufpause zwischen 7 und 9 Uhr zog das Einsatzgeschehen wieder deutlich an und forderte erneut Einsatzkräfte aller Löschzüge. Vorwiegend mussten Keller, Erdgeschosse, Tiefgaragen und ebenerdige Lagerflächen von Wasser und Schlamm befreit werden. Die Wasserhöhe in einigen Kellern und Tiefgaragen reichte dabei teilweise bis zu einem Meter, teilt die Feuerwehr mit.

Neben vielen Privatanwesen waren vor allem in Landshuter Westen, in der Innenstadt sowie im Industriegebiet auch zahlreiche Geschäfte, Gewerbebetriebe und städtische Einrichtungen wie Kindergärten betroffen. Gerade die Beseitigung der Wasserschäden zog sich auf Grund der großen Flächen noch über den gesamten Mittwoch hin.

Unter anderem waren ein großes Möbelhaus, ein Lebensmittelgroßhandel, ein Elektrofachmarkt, ein Pharmaunternehmen, die Kindergärten St. Konrad und St. Nikola, ein Hotel in der Wolfgangsiedlung, die Landshuter Polizei, ein Modehaus in der Innenstadt sowie mehrere Tiefgaragen großer Mehrparteienhäuser betroffen.

Rettungswagen blieb stecken

In der Eisenbahnunterführung am Rennweg blieb ein Rettungswagen im Wasser stecken und musste von der Feuerwehr herausgezogen werden. Auch im Rosental ergossen sich aus dem hinteren Bereich wieder Wassermassen bis zur Bachstraße und sorgten phasenweise für verschlammte Keller, nicht mehr passierbare Fahrbahnen sowie ausgehobene Gullydeckel. Solche mussten auch in anderen Bereichen wieder eingehängt werden.

Laut einer ersten Einschätzung der Landshuter Feuerwehr waren dieses Mal der Stadtwesten bis zur Wolfgangssiedlung sowie das Innenstadtgebiet am stärksten betroffen. Im Landkreis war der Markt Altdorf ein Schwerpunkt für die Einsatzkräfte. Teilweise dauern die Aufräumarbeiten noch an. Die Feuerwehr geht deswegen davon aus, dass die Anzahl der Einsätze im Laufe des Vormittags noch steigen wird.

Die Feuerwehr Altdorf berichtet von rund 50 Einsätzen wegen vollgelaufenen Kellern. Neben den Einsätzen, die dem Unwetter geschuldet waren, wurde die Feuerwehr Altdorf auch noch zu einem Verkehrsunfall gerufen. Der Sturm hatte außerdem einen Baum auf ein Haus stürzen lassen.

Wege im Hofgarten beschädigt

Zahlreiche Wege im Hofgarten sind durch den Starkregen ausgespült worden. Betroffen sind insbesondere die Hangbereiche, dort kommt es zu Behinderungen, teilt die Stadt Landshut mit. Die am stärksten betroffenen Wege wurden gesperrt.

Der Hauptweg vom Skulpturenmuseum zum Hofgärtnerhaus ist nicht gesperrt, ebenso die Verbindung vom Loretoweg (Keramikschule) nach oben. Spaziergänger werden um Vorsicht gebeten. Das Stadtgartenamt arbeitet an der Wiederherstellung der Wege, aufgrund des großen Ausmaßes der Schäden wird dies jedoch einige Tage in Anspruch nehmen.

Wir berichten weiter.

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Auch in der Nacht auf Mittwoch hatte die Landshuter Feuerwehr wegen eines Unwetters wieder alle Hände voll zu tun.

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Der Sturm hatte einen Baum auf ein Haus stürzen lassen.

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Rund 50 Einsätze in der Nacht auf Mittwoch betrafen vollgelaufene Keller.

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Auch in der Nacht auf Mittwoch hatte die Landshuter Feuerwehr wegen eines Unwetters wieder alle Hände voll zu tun.

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Rund 50 Einsätze in der Nacht auf Mittwoch betrafen vollgelaufene Keller.

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Auch in der Nacht auf Mittwoch hatte die Landshuter Feuerwehr wegen eines Unwetters wieder alle Hände voll zu tun.

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Rund 50 Einsätze in der Nacht auf Mittwoch betrafen vollgelaufene Keller.

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Auch in der Nacht auf Mittwoch hatte die Landshuter Feuerwehr wegen eines Unwetters wieder alle Hände voll zu tun.

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Rund 50 Einsätze in der Nacht auf Mittwoch betrafen vollgelaufene Keller.