Neubesetzung

Niermeyer wird Präsidentin der Bayerischen Theaterakademie

Amélie Niermeyer (l) wird ab Oktober die Bayerische Theaterakademie August Everding in München leiten. (Handout)

Amélie Niermeyer (l) wird ab Oktober die Bayerische Theaterakademie August Everding in München leiten. (Handout)

Von dpa

Die Theater- und Opernregisseurin Amélie Niermeyer leitet ab Herbst die Bayerische Theaterakademie August Everding. Kunstminister Markus Blume (CSU) lobte bei der Vertragsunterzeichnung: „Sie weiß, wie man Talente fördert, kreative Räume öffnet und Institutionen mit klarer Haltung führt“. Und sie stehe für einen zeitgemäßen Leitungsstil, sei international vernetzt, künstlerisch exzellent und zugleich mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche Debatten. Die designierte Präsidentin soll ihr Amt am 1. Oktober antreten.

Niermeyer erklärte, sie wolle die Theaterakademie künftig stärker international vernetzen. Zudem wolle sie neue Formate zwischen Theater, Musik und digitalen Medien entwickeln und die Zusammenarbeit mit den Münchner Bühnen vertiefen. Ihre Vision für die Ausbildungsstätte: ein Ort, „an dem mutig experimentiert wird und junge Künstlerinnen und Künstler lernen, sich mit ihrer Kunst einzumischen“.

Die Theaterakademie August Everding hat ihre Heimat am Prinzregententheater. (Archivbild)

Die Theaterakademie August Everding hat ihre Heimat am Prinzregententheater. (Archivbild)

Der Posten war mehr als ein Jahr lang interimsmäßig besetzt. Ende April 2025 hatte das Kunstministerium die Trennung von der damaligen Leitung mitgeteilt.

Niermeyer ist auf ihre neue Aufgabe gut vorbereitet. Sie ist nach eigenen Angaben seit 2011 Regieprofessorin am Mozarteum Salzburg. Sie arbeitete an Bühnen wie dem Residenztheater München, dem Schauspiel Frankfurt, der Deutschen Oper am Rhein, dem Deutschen Theater in Berlin und an der Bayerischen Staatsoper. Zudem war sie Generalintendantin am Theater Freiburg und von 2006 bis 2011 am Düsseldorfer Schauspielhaus.

An der Theaterakademie am Prinzregententheater studieren nach Angaben des Kunstministeriums derzeit rund 175 Studierende in acht Studiengängen. Die Ausbildungsstätte kooperiert in München mit der Hochschule für Musik und Theater, der Ludwig-Maximilians-Universität und der Akademie der Bildenden Künste.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.