"Aufpassen, dass nicht Provinzposse wird"


Bei den nächsten Gäubodenvolksfesten gibt es nur sechs Festzelte - Mehrheit im Stadtrat von 25 zu 9 Stimmen - Dr. Adolf Herpich erntet Kopfschütteln


 

Ein Prosit der Gemütlichkeit! Künftig wird es nach dem Willen der Mehrheit im Stadtrat nur noch sechs Festzelte am Gäubodenvolksfest geben.(Foto: Ulli Scharrer)

Ungewohnte Szenerie im Rathaus-Sitzungssaal: Es müssen zusätzliche Stühle hereingebracht werden, um das Publikum zu fassen, wenn auch nicht soviele wie damals beim Thema Eishockey. Da wurden schon einmal Einlasskarten ausgegeben. Es ging gestern im Stadtratsplenum um die Frage: Sechs oder sieben Festzelte beim Gäubodenfest? Was den Zuhörern geboten wurde, war ein kurzes Spektakel, das eine von Erhard Grundl (Die Grünen) beantragte namentliche Abstimmung beendete: Mit 25 zu 9 Stimmen wurden die sechs Festzelte ohne viel rhetorisches Federlesen für die Zukunft manifestiert.


Eingangs hatte OB Markus Pannermayr informiert, dass sich Herbert Ettengruber, Erwin Steinkirchner und Gabi Sennebogen für die heutige Sitzung entschuldigen ließen. Martin Wackerbauer nahm aus Befangenheit nicht an Debatte und Abstimmung teil, er hätte im Fall des Falles einen Planungsauftrag für das siebte Zelt. Hubert Reisinger nahm als Festwirt nicht teil und Bürgermeister Hans Lohmeier zog sich zurück, "damit nicht Gerüchte auftauchen". Festwirt Martin Lechner ist sein Schwager.

Beschlossene Sache - Sechs Festzelte auf dem Gäubodenvolksfest




Bei der von Erhard Grundl beantragten namentlichen Abstimmung fehlte dann auch noch Rudi Lichtinger, der, nachdem er Dr. Herpichs Zitieren nichtöffentlicher Pläne krisitiert hatte, aus Verärgerung den Sitzungssaal verlassen hatte. Rathausjuristin Dr. Rosa Strohmeier hatte nochmals kurz den Sachverhalt skizziert. Der Festausschuss habe mehrheitlich beschlossen, künftig auf das siebte Zelt Kategorie C "unter Erhalt der Gesamtsitzplatzzahl von mindestens 24000" zu verzichten und die übrigen sechs Zelte wie folgt auszuschreiben: "Festzelt 1 bis 3 Kategorie A, ca 5000 Sitzplätze; Festzelt 4 bis 5, Kategorie B, ca 3000 Sitzplätze; und Festzelt 6 Kategorie B, ca 2800 Sitzplätze." Wie Insider munkelten, soll das Wörtchen "circa" neu sein und bisher ungeahnte Spielräume eröffnen.


"Momentan beste Lösung"


CSU-Fraktionsvorsitzender Peter Mittermeier und sein SPD-Kollege Fritz Geisperger erklärten unisono, sie folgten der Entscheidung des Festausschusses für dieses Konzept als "momentan bester Lösung". Widerstand kam von der ÖPD. Karl Dengler erklärte, "wir sollten einem Bewerber für ein siebtes Zelt eine Chance geben und ihm die Frage überlassen, ob er ein Zelt dieser Größe wirtschaftlich betreiben kann". Mit der von Dr. Rosa Strohmeier formulierten "maßvollen Erweiterung" der übrigen Zelte habe die ÖDP Probleme, was Gerechtigkeit und technische Umsetzung angehe.


Sowohl Franz Prockl (FDP) als auch Erhard Grundl (Die Grünen) stießen ins selbe Horn - für ein siebtes Zelt. Der Stadtrat sollte sich nicht in unternehmerische Risiken einmischen, so die beiden einmütig. Grundl sprach sich gegen eine "Oktoberfestisierung" aus.


FWG: Bürgerbegehren?


Für Kopfschütteln sorgte Dr. Adolf Herpich, der Anhänger eines siebtes Zeltes ist, und davor warnte, "dass es eine Provinzposse wird". Mancher seiner Stadtratskollegen war freilich der Ansicht, dass Herpich dazu selber einen Beitrag leistete, indem er nichtöffentliche Details von Festzelt-Erweiterungsideen nannte. OB Markus Pannermayr befand, das Anrecht der Öffentlichkeit auf derlei Persönlichkeitsrechte und der Konkurrenz tangierende Informationen habe Grenzen. Herpich nannte daraufhin zumindest keine Namen, sprach aber von Erweiterungsideen, die bei zumindest fünf der sechs verbliebenen Wirte schlummerten und im Einzelnen 400, 600 oder noch mehr zusätzliche Plätze beinhalteten. Von maßvoller Erweiterung ist laut Herpich da keine Rede mehr. Als letzten Satz brachte er an, dass die FWG mit dem Gedanken eines Bürgerbegehrens spiele.


Der OB bremste ihn nochmals mit dem Hinweis, er zitiere aus Wunschzetteln. "Und sind bei Ihnen immer alle Weihnachts-Wunschzettel Wirklichkeit geworden?" Herpich jedenfalls versteht nicht, dass man ein siebtes Zelt ablehnt. Es stehe für Vielfalt und Volksfestkultur. "Wenn es so unrentabel wäre, würde sich doch niemand bewerben." Der Stadtrat könne doch die Sympathiewelle in der Bevölkerung nicht übergehen. "Wir entfernen uns von den Bürgern."


Dann wurde namentlich abgestimmt. 25 präsente Räte der Fraktionen CSU und SPD stimmten für sechs Festzelte, die drei ÖDP-, die vier FWG-Räte sowie Erhard Grundl von den Grünen und Franz Prockl (FDP) dagegen.-mon-

Ortsinformation:  Deutschland > Straubing



Leser-Kommentare (28)

spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.
Italia | 02.10.2009 12:09 |  4 Bewertungen

Mama Leone

Warum hängen sämtliche Entscheidungen eigentlich von der Blasmusik ab !!

Manch Neider möchte wahrscheinlich die Kapell Josef Menzl vom Volksfest haben. Die Musikanten spielen halt gerne wenn es möglich ist ohne Verstärker und volksnah ! Es liegt an jeder Blaskapelle selber was draus zu machen !! Aber wenn man natürlich nur in sein Notenblatt schaut und keine Stimmung macht ist Blasmusik langweilig. Vieleicht können wir als Fans die Kapelle noch mal am Gäubodenfest erleben ?


weitere Kommentare

Opa| 02.10.2009 11:38 |  10 Bewertungen
Rembremerdinger

Warum wird eigentlich so ein Kasperlteather veranstaltet ?

Das kleine Zelt war immer so gemütlich, egal welche Kapelle oder Band dort spielt!

Diese Almhütte ist sowas von sch. dort versucht krampfhaft ein Preusse bayrische Stimmung zu erzeugen. Diese Hütte braucht anscheinend keine Mehrheit im Stadtrad, oder kommt man etwa einem guten Freund zu Hilfe ??Oder will jemand mit aller Macht den Erfolg der letzten Jahre unterbinden ?

So mancher ehemalige Wirt wäre glücklich wenn er das Zelt wieder bekommen würde !!


derhier| 01.10.2009 17:50 |  28 Bewertungen
Pannermayer und co

wie man annehmen kann, sind sich Herr Pannermayer und co recht einig, was die Demokratie betrifft..... achja ich vergass, unter Demokratie verstehen diese Herren nur das, was ihnen selber nützt und natürlich den Verwandten und Verschwägerten....

Nun, könnte man meinen, wenn man denken würde, dass es hier um Günstlingstum geht.... na Herr Pannermeier ?


raul08| 01.10.2009 14:30 |  39 Bewertungen
"Volks"fest

Ich find es unglaublich - hier geht es doch nur um den Profit der bereits auf dem Fest vertretenen Wirte! Einerseits heißt es, sechs Zelte reichen - andererseits sollen die bestehenden Zelte erweitert werden! Da fragst Dich! Ist auch Klasse, dass das Volk mitentscheiden kann. Aus der Stimmung lässt sich doch erkennen, dass man sieben Zelte möchte! Ein Hoch auf unsere Demokratie! Da wird die Wahlbeteiligung künftig bestimmt noch höher sein!


ALPACK| 01.10.2009 13:54 |  61 Bewertungen
Jede Bürgerschaft hat die Führung, die sie verdient

Ihr wählt doch die ganze Zeit die CSU und die SPD in den Stadtrat. Ergebnis: Rekordveschuldung, höchste Quote an Privatinsolvenzen und Missmanagement aufm Volksfest. Tut mir leid, aber ihr seid selbst schuld.


hans-sr| 01.10.2009 08:24 |  59 Bewertungen
Versteh dua es net ...

So viel emotionalen Blödsinn habe ich noch nie gelesen! Dr. Herpich Sie haben schon einmal eine Wählerentscheidung beeinflusst (nicht die Tiger-Fans). Hinterher haben Sie es ja angeblich bereut. Nun haun Sie erneut populistisch auf die Pauke ( Bürgerentscheid). Ich glaube Sie haben doch Ambitionen auf ein höheres Amt. Sagen Sie es doch einfach und gaukeln Sie uns nicht immer und bei allen Themen den "Mr. Wichtig" vor.


Florian| 30.09.2009 13:21 |  71 Bewertungen
Und wieder nichts geworden

Langsam verstehe ich die Straubinger Kleinstadt Politiker (u.ä.) gar nicht mehr. Vieviel Geld kostet denn diese Entscheidung wieder? Was macht so ein "kleines" Zelt Umsatz? Ich kann es nicht glauben dass hier immer so massiv gegen alles gearbeitet wird. Es werden immer weniger, die die Stadt nach vorne bringen wollen. Sollen denn nun auch noch die letzten vergrault werden? Warum macht man denn keinen Deal, wer das siebte Zelt (oder auch ein anderes) haben will, der soll eine Uferpromenade auf Höhe des Schlosses errichten und dort auch etwas Passendes bewirtschaften. Solch eine Entscheidung würde ausnahmsweise Arbeitsplätze und Geld GENERIEREN, statt zu gefährden!


dk| 30.09.2009 11:30 |  18 Bewertungen
wirtschaftlichkeit?

Zur Frage, ob sich ein siebtes Zelt wirtschaftlich betreiben lässt: ich denke nicht, dass sich die Betreiber des siebten Zeltes in den letzten Jahren nur aus Spaß an der Freude die elf tage Volksfest angetan haben. Die sind sicherlich mindestens mit einer schwarzen Null da rausgegangen;)


Der Bürger| 30.09.2009 10:24 |  43 Bewertungen
Bitte einen Grund für diese Entscheidung

Vor ca. 8 Monaten begründete die Stadt die Entscheidung mit Kein passender Bewerber da und eine Neuausschreibung sei in der Kürze der Zeit nicht möglich

Jetzt die Entscheidung für das Jahr 2010...
6 Zelte da der Hagn neu überplant wird...
Was soll das für eine Begründung sein...

Wenn das so weiter geht dann werden die 6 Zelte immer größer und ungemütlicher...


TM| 29.09.2009 18:37 |  34 Bewertungen
Nicht schon wieder

Hallo,

es kann doch nicht sein, dass es schon wieder so eine Entscheidung gibt. Wie war es damals noch einmal mit BMW? Schon vergessen?!


AZ| 29.09.2009 14:47 |  157 Bewertungen
Pannermayr durch Haltung unwählbar!

Hr. Pannermayr macht sich und seine Parteifreunde durch seine Haltung absolut unwählbar.
Zitat aus dem Artikel:
"OB Markus Pannermayr befand, das Anrecht der Öffentlichkeit auf derlei Persönlichkeitsrechte und der Konkurrenz tangierende Informationen habe Grenzen."
Entschuldigung -- aber wenn das VOLK keine Recht auf Information zum VOLKSFEST hat, dann ist das ein starkes Stück, das sich der OB da leistet!
Hr. Pannermayr hat wohl vergessen, warum Hr. Perlak nicht mehr zum OB gewählt wurde. Das war in meinen Augen, und auch in vielen Augen derer die ich kenne, ganz klar die negative Einstellung zu den Tigers und das strikte Festhalten am Schandbau TheresienCenter.
Wenn sich die Herren der CSU und SPD nicht besinnen, können die Freien Wähler, ÖDP oder Grüne bei der nächsten Wahl ein Stück abgebrochenen Gartenzaun auf die Liste setzen, der würden immer noch mehr Stimmen bekommen!

Meiner Meinung nach muss hier ganz dringed eine Bürgerentscheid her. Aber wie der ausgehen würde ist mir, und sicher jedem, völlig klar.
Bewerber für das Zelt gibt es sicher genug. Der wirtschaftliche Betrieb ist das unternehmerische Risiko des Betreibers, darüber dürfte sicher der Rat keine Sorgen machen.
Und lieber Hr. Wenisch, Hr. Beck, Hr. Nothaft, Hr. Lechner, Hr. Reisinger und Hr. Krönner, ich bin mir sicher das Sie alle ein siebtes Zelt verkraften können ohne am Hungertuch nagen zu müssen!

WIR SIND DAS VOLK!!

-AZ-


TG| 29.09.2009 13:13 |  74 Bewertungen
Ex-Volksfest

Da muss ich meinem Vorredner nur Recht geben! Die Quittung kam am Sonntag bei Fuß.
Meine Herren Politiker und Stadträte, vielleicht wärs mal net gar so schlecht, die Bürger zu fragen, was sie wolln.
So wird meines Erachtens das Wachstum in dieser Stadt regelrecht behindert. Schade um das schöne Straubing und seinem Ex-Volksfest.


cf| 29.09.2009 12:20 |  73 Bewertungen
Bürgerentscheid

Ich bin für einen Bürgerentscheid. Es wird Zeit, dass das Volk den Leuten von der CSU und der SPD zeigt was will. Weil selber merken die das nicht mehr.


hans-sr| 17.09.2009 16:22 |  143 Bewertungen
NICHT unter die Gürtelline

ich habe für vieles Verständnis. Nicht aber für die unqualifizierten Äusserungen gegen die Damen und Herren im Aufsichtsrat der Ausstellungs-GmbH, die sich ihre Entscheidung, wie man aus internen Kreisen hört, nicht leicht gemacht haben. Wäre ein siebtes Zelt gekommen, wer garantiert dann Blasmusik. Der Wirt würde bei leeren Bänken ganz schnell umdenken und seinen Musikstil ändern. Man kann den Menzl-Erfolg von heuer nicht auf jede Blasmusik übertragen. Erstens ist Menzl zwischenzeitlich so etwas wie Kult und zweitens wurde der Abend durch Wolfgang Engel im Straubinger Tagblatt in einem ganzseitigen Artikel so angeheizt, dass man dies schon mit einer ganzseitigen Anzeige vergleichen kann. Lassen wir doch einmal die Bläserfreunde Rain (m.E. gute Musiker) einen Abend dort spielen, dann reden wir weiter.


Erhard Grundl| 17.09.2009 08:18 |  50 Bewertungen
"Grüß Gott" aus dem Stadtrat

Hallo liebe Kommentatoren,

es war klar, dass die Mehrheits-Entscheidung des Festausschusses (dem ich nicht angehöre) emotional hohe Wellen schlagen wird.
Es wäre schön, wenn man trotzdem eine sachliche Diskussion führen könnte.
Es gibt in meinen Augen für beide Seiten Argumente, die man nicht einfach wegwischen kann.
Zum einen, die liebgewonnene Tradition des 7. Zeltes, die schwierige Brauerienproblematik bei nur noch 6 Zelten, bzw. welche der 6 Zelte dürfen dann, um wieviel, vergrößern (und welche nicht) um die Sitzplatzzahl zu erhalten?, usw.
Andererseits betonen alle Fachleute, dass ein 7. Zelt mit 1500 Sitzplätzen nicht wirtschaftlich zu betreiben sei.
Die Entscheidungsfindung ist nicht so einfach ist, wie es sich manche hier vorstellen.
Tatsache ist, dass die vom Festausschuss getroffene Entscheidung eine Grundsatzentscheidung voraussetzt, die vom Stadtrat am 28. September getroffen werden muss.
Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, wie ich abstimmen werde und ich denke, dass es einigen Kolleginnen und Kollegen ähnlich geht.
Ich lese die Kommentare (die es wert sind) aufmerksam und bin durchaus für neue Argumente aufgeschlossen.

Gruß
Erhard Grundl


lautgedacht| 16.09.2009 22:47 |  20 Bewertungen
wer ko der ko

na ja, die "Lobby" arbeitet;
wer hätte da nicht gerne ein größeres Stück vom Kuchen;
Und da Sepp hots a scho gsagt - für a paar markerl und a box komma des siebte zelt scho unterm tisch foin lassen !!!


Hannes| 16.09.2009 18:46 |  57 Bewertungen
Sinn oder nicht Sinn!

dann brauchst du (Baptist) ja auch deinen Kommentar nicht dazu abgeben wenns in deinen Augen schon zu spät ist.
Man darf doch noch seine Meinung Kundgeben und diese Kommentare zur Festzeltdiskussion sprechen denke ich vielen Straubingern und Landkreisbewohnern aus dem Herzen.

Mann hört während des Volksfestes von so vielen "Oberbayern (Münchern, Rosenheimern...)" nur positives übers Gäubodenvolksfest. Es ist einfach gemütlich und halt eben noch nicht so überlaufen wie München. Nochdazu gibt es keine "Italientage" oder sonstige Saufgelage wo nur mehr rumgefallen wird. Wem es im Reisinger oder Wenisch zu damisch ist geht halt in ein anderes Zelt. Aber keiner sollte darüber schimpfen weils bei denen so voll, laut und heiß ist. Jeder war mal jung und ich denke gerne an diese Zeit zurück wo dies das größte war wo man sich Monate davor schon freute. Solche Zelte brauchts auch und als ausgleich sollte halt wieder ein siebtes Zelt in ähnlicher Größe her wo die Abende eben normal ablaufen.

Sicherlich wird es so werden das, bei einem angenommenen siebten Zelt, dieses ebenfalls an den Haupttagen überfüllt ist. Jedoch würden wir zur jetzigen Situation keinen Rückschritt machen.
Den Streit zwischen Schötz und Sommer hat und wird uns Bürger kein bischen interessieren. Jedoch schon wenn hier Bewerbungen als zu unprofessionell und lapidar dargestellt werden. Ich konnte mir dies ebenfalls nicht vorstellen das unter den sieben Bewerbern nicht etwas vernünftiges dabei gewesen wäre.
Immer mehr bekomme ich hier auch den Eindruck das es rein um den Neid und die Angst der anderen Großzeltbesitzer geht ein paar "Kunden" zu verlieren denen es mal nicht schaden würde von Ihrem hohen Ross heruntergeholt zu werden.

Wir hatten z.B. über Jahre immer einen Tisch (immer gleiche Box) in einem der "Partyzelte" reserviert. War nie ein Problem, wir kamen an allen Tagen wo wir reservierten und machten bestimmt keinen schlechten Umsatz. Ca. 2007 ging es los das wir von Tag zu Tag einmal in dem Eck und eimal im anderen Eck saßen. 2008 wurde auf einmal am WE nichts mehr reserviert und wiederum wurden wir noch blöd angemacht das wir auch ja kommen sonst können wir die Reservierung für den Rest der Woche vergessen. Dies war das letze mal das ich reservierte und dieses Zelt für längere Dauer besuchte.
Darf der Normalbürger des Landkreises Straubing-Bogen nicht mehr reservieren bzw. ist dieser nicht gut genug jede Menge Kohle ins Zelt zu tragen.

Ich komme hier jetzt von der Anzahl auf die Platzreservierung jedoch gehört ja dies auch mit zu den Streitpunkten um ein siebtes Zelt.

Für mich ganz klar, entweder Reservierung mit Pünktlichkeit und Mindestumsatz, oder überhaupt keine Reservierungen mehr. Jede Großfirma die am Fest ist hat ebenfalls genügend Leute, die mal eher die Bank drücken könnten um Plätze aufzuheben und da denk ich hat keiner was dagegen.

Nun ENDE, hoffen wir auf ein nochmaliges Überlegen des Rates und darauf das vieleicht ein paar Meinungen aus diesen Foren von Ihnen gelesen werden.


Baptist (402)| 16.09.2009 17:32 |  76 Bewertungen
Hat die Diskussion überhaupt einen Sinn?

Hat die Diskussion um ein 7. Zelt überhaupt einen Sinn? Der Festausschuss hat getagt, hat gekreisst und auf das 7. Zelt verzichtet. Die Leute vom Festausschuss werden doch ihren Beschluss nicht wegen ein paar Hanseln, die herummeckern, umschmeißen.
Ist zwar schade, es wird aber leider bei den 6 Zelten bleiben.


tigerherz 3| 16.09.2009 17:17 |  22 Bewertungen
7 zelte und keins weniger

i kenn auch ned anderes es war scho immer so und soll so bleiben, die austellungs gmbh soll mal auf das volk schaun was die wollen und wir wollen das 7 ZELT. i vergleich jetz des mal mitn oktoberfest i glaube de münchner geh auch lieder in ihre bierhallen als in 5 almhütten des würd i jetz mal so sagen. lg


AZ| 16.09.2009 16:45 |  276 Bewertungen
Volksfest dem Volk

Was leider abzusehen war ist nun eingetreten. Aber damit blamiert sich die Veranstaltungs GmbH, meiner Meinung nach, bis auf die Knochen.

Nur weil sich die Herren Schötz und Sommer vertraglich dazu verpflichtet haben nicht alleiniger Betreiber eines Zeltes zu werden, haben wir Straubinger seit nun mehr über einem Jahr unter einem privaten Zwist der ehemaligen Zeltbetreiber zu leiden.

Auserdem sehe ich die Almhütte beiweitem nicht als Notlösung sonder als dauerzustand - auch wenn das offiziel noch niemand sagen würde. Es ist zwar richtig das die Almhütte aus dem hohen Norden kommt. "Hintergrundbetreiber" ist aber wohl die Familie Sillner, die ja schon länger ein eigenes Zelt wollen (Besitzer der Labertaler Heil- und Mineralquellen). Letztes Jahr wurde von den Labertalern die Straubinger Röhrl-Brauerei gekauft haben - ein Schufft wer böses dabei denkt. Das Wenisch-Zelt zu beliefern reichte offenbar nicht mehr.

Ebenso blamabel war die letzjährige Ausschreibung, in deren Verlauf sieben (7!!) Bewerber wegen "schlechtem Konzept" abgeleht wurden. Meine Herren vom Ausschuß, ein bisschen mehr Fantasie beim vergraulen der Bewerber hätte ich Ihnen schon zu getraut. Da Frage ich mich "Was für ein Konzept braucht man für ein Bierzelt?."

Bier - also eine Brauerei, sollte in Straubing kein größeres Problem darstellen.

Essen - auch dazu würde mir, als nicht Gastwirt, so einiges einfallen.

Bedienungen - ich denke auch das ist eine lösbare Aufgabe.

Musik - da hilft nur ein Telefon und die Kapellen abtelefonieren. Also auch im Bereich des machbaren.

Aber hey - in der Almhütte (die ja bekanntermaßen 2009 dabei war) haben an elf Tagen tatsächlich zwei (2) Kapellen gespielt - wobei eine davon noch nicht mal eine Kapelle war. Wer ist "Hofnarr Luigi" und wer braucht den - Sorry - das war ja mal gar nix!

Noch ein kleiner Spaß am Rande - am Eröffnungsfreitag waren beim Beck alle, ja ALLE, Tische im Zelt reserviert. Gab es da nicht mal eine Regelung die das untersagt?!?

Was mir sonst noch aufgestoßen ist, ist das die Zelte zum Teil schon ab 18:00Uhr geschlossen waren. Ja mag sein das das zu Sicherheit beiträgt und und und. Aber das ist ja wohl das beste Argument für ein siebtes Zelt. Und wenn die Zelte schon zu sind, dann muss doch wenigstens der Toilettenbereich "zum Zelt" gehören. Es ist absolut unerträglich das man sich mittels eine Toilettenmarke den Wiedereintritt ins Zelt sichern muss.

Es müssen sich einfach wieder ein paar Dinge zu gunsten des Festbesucher ändern. Den die Zustände werden von Jahr zu Jahr unerträglicher - wir sind kurz davor eine "italienischen Donnerstag" oder ähnliches zu bekommen.

WIR SIND UND WOLLEN NICHT SO WERDEN WIE DIE WIESN!!

Zelte und Betreiber MÜSSEN aus dem Landkreis stammen und dort wohnen - Schierling und Bremen gehört nicht dazu!
Wir brauchen DRINGEND ein siebtes Zelt!!

WIR WOLLEN UNSER FEST ZURÜCK UM DAS UNS AUCH DIE MÜNCHNER IMMER BENEIDET HABEN!!

Soll die Jugend gerne ihre Partyzelte haben, in denen um Punkt 19:00Uhr auf die Bank gestiegen wird - das habe ich früher auch gemacht - und das ist gut so! Aber es muss auch genügend Sitzplätze geben für Leute die sich Unterhalten (nicht anschreien) wollen.

Und zwei Sachen ist denke völlig klar. Wenn man eine Befragung oder Abstimmung unter Straubingern machen würde, würde herauskommen: Almhütte - bitte kein zweites mal

Siebtes Zelt - auf jeden Fall

Liebe Veranstaltungs GmbH - geht doch mal ganz tief in Euch, und macht Euch eines klar. Das Gäubodenvolksfest ist nicht das Fest der Gastwirte, sondern das Fest der Beucher! Maximilian I. Joseph würde sich bei Eurem gehabe im Grabe umdrehen.

Grüße - AZ


Liiine| 16.09.2009 16:02 |  49 Bewertungen
7 Zelte Blasmusik = Gäubodenvolksfest

Seit wie vielen Jahren gibt's jetzt bereits 7 Festzelte? Also i kenn's ned anders! Es kann doch ned angehn, dass wegen einem Streit zwischen Metzger, Festwirt und wem auch immer einfach ein Zelt vom Volksfest gestrichen wird!? Ich kann mir desweiteren einfach nicht vorstellen, dass es so schwierig ist einen Nachfolger für das 7te Zelt zu finden. Und stattdessen so eine Almhütte hinzustellen, finde ich nicht angebracht. Restaurationsbetrieb - dass i ned lach - wir sind in Straubing und da gehören Festzelte her!
Welche Musik in den Zelten spielt ist natürlich letztlich dem Wirt überlassen - das Publikum geht meiner Meinung nach bei jeder Musik mit - die Kapelle Josef Menzl ist doch auch super angekommen! Ich selber habe auch noch kein Vierteljahrhundert voll und würde mir trotzdem wünschen, dass diese Partymusik, die schon an Disco erinnert, aus den Zelten verbannt wird! Bis 12 is Blasmusik, wer Disco will besucht diese anschließend sowieso!! Und wer um 12 schon vor lauter Rausch nimmer stehen kann, dem is die Musik aufm Fest auch egal - oder etwa nicht??


mäm| 16.09.2009 16:00 |  139 Bewertungen
Almhütte

So schlecht war die nicht. Da wars echt gemütlich drinnen und man hat was richtiges zum essen bekommen. Bayrisches Bier gabs auch. Dort herrschte wenigsten nicht so eine Blockabfertigung wie in manchen Bierzelten. Und mein Gott, Tradition, Traditon. Ich geh doch nicht auf das Fest um die Tradition zu bewahren, sondern um Spaß zu haben. Prost.


biermarkerl besitzer :)| 16.09.2009 15:15 |  60 Bewertungen
HAllo des kann ned sein

Wollt ihr lieber jedes Jahr eine Almhütte aus Bremen oder a gutes bayerisches Bierzelt wie sich das gehört auf'n Gäubodenvolksfest von mir aus könnens sechs Zelte bleiben aber wärs ned schlecht wenn man dann an Wenisch oder Reisinger iwie vergrößern würde als eine Almhütte hinzustellen??????


Sepp| 16.09.2009 12:18 |  63 Bewertungen
für a Biermarkerl ...

Für a Biermarkerl tut der Straubinger bekanntlich alles, oder? Da wird scho des eine oder andere Biermarkerl rausgschaut haben, für die Festausschussmitglieder. Und dafür, dass ihnen unliebsame Konkurrenz in Form eines siebten Zeltes vom Hals gehalten wird, lassen die sechs Hinterbliebenen bestimmt eins springen, ein Biermarkerl. Oder zwei.


Hannes| 16.09.2009 12:06 |  26 Bewertungen
der Stadtrat

ich bin ganz der Meinung von "Volksfest-gänger".
Es sollten wirklich mal wir Bürger gefragt werden. Sicher ist es keine Einfache Entscheidung ob wir Richtung Oktoberfest gehen oder eher zurückfahren wollen. Doch lieber wäre mir schon ein Zelt als so eine Almhütte die ja so gar nicht rein passt.
Der schönste Tag dieses Jahr war der erste Freitag. Und warum, weil hier fast nur Einheimische anwesend sind, viele einen Platz bekommen haben und es einfach sau gemütlich war. Ab Sa. kommen dann die "Touris" und das Platzproblem geht richtig los. Meiner Meinung nach wäre ein siebtes normales Zelt ausreichend und wir hätten nicht zu viel aber auch nicht zu wenig platz.


Hannes| 16.09.2009 11:55 |  46 Bewertungen
der Stadtrat entscheidet

ich bin ganz der Meinung vom "Volksfest-gänger". Es wäre wirklich mal interessant was wir Einheimische darüber denken.
Allgemein hört man nämlich schon Wünsche zum siebten Zelt. Naja, Ihr werdet es schon wissen was gut und schlecht ist. Vieleicht kommt ja dann nächstes Jahr wieder so ein Schmarrn wie die Almhütte!


Volksfest-gänger| 16.09.2009 11:36 |  36 Bewertungen
sesselpupser

Wie wärs wenn Ihr uns Straubinger mal fragen würdet? Nur wegen uns dürft Ihr sowas entscheiden und bisher hab ich das Gefühl die meisten wollen wieder ein siebtes zelt.

Also seit mal so bürgernah, wie Ihr es uns immer vorquasselt!!!


Straubinger| 16.09.2009 11:35 |  74 Bewertungen
Macht noch weiter so

Heuer war es schon so, dass man ab 18:00 Uhr nur noch Einzelplätze bekam.

Macht nur weiter so, das Gäubodenfest rutscht damit immer noch weiter in die Richtung Oktoberfest: --> Wenig Plätze für die Allgemeinheit, viele Plätze für die, die mit größen Geldbündeln die Plätze reservieren.

Gott sei Dank gibts dann auch noch andere Volksfeste im Umkreis, die den Namen Volksfest noch zu recht tragen.

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