"Der Zug ist abgefahren"


 

Nach dem Willen des Festausschusses soll es auch am Gäubodenvolksfest 2010 nur sechs Festzelte geben. (Foto: Ulli Scharrer)

Volksfest 2010: Kein siebtes Zelt, keine Musikverordnung und kein Brauerei-Privileg


Die Abstimmung war offenbar eindeutig: 8 zu 3 soll sie ausgegangen sein. Damit hat sich der Festausschuss am Dienstagabend in seiner nicht öffentlichen Sitzung darauf festgelegt, für das Gäubodenvolksfest 2010 nur noch sechs Zelte auszuschreiben (wie in unserer gestrigen Ausgabe bereits kurz berichtet). Die Ausschreibung wird abschließend zwar erst am Montag, 28. September, in nicht öffentlicher Sitzung im Stadtrat behandelt. Es gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich, dass sich daran noch einmal etwas ändert.

Was wünschen Sie sich für das Gäubodenvolksfest 2010?

Ein siebtes Zelt muss her - aber bitte nur mit Blasmusik! (61,98%)

 
 

Wir brauchen ein siebtes Zelt mit Partymusik! (24,48%)

 
 

Sechs Zelte reichen völlig - alles soll so bleiben wie 2009! (7,81%)

 
 

Sechs Zelte reichen, aber nur mit mehr Sitzplätzen und Blasmusikabenden! (5,73%)

 
 


Sechs Zelte reichen völlig - alles soll so bleiben wie 2009!
Sechs Zelte reichen, aber nur mit mehr Sitzplätzen und Blasmusikabenden!
Ein siebtes Zelt muss her - aber bitte nur mit Blasmusik!
Wir brauchen ein siebtes Zelt mit Partymusik!

Im Festausschuss sind alle entscheidenden Spitzenpolitiker von CSU und SPD vertreten. "Der Zug", bestätigten gut informierte Kreise nach der Sitzung, "ist abgefahren". Und einer sagte: "Wo der Zug hingeht, ist klar."


Freie Wähler und ÖDP gingen für das siebte Zelt in die Sitzung. Bei einem Abstimmungsergebnis von 8:3 ist damit klar, dass CSU und SPD für sechs Zelte gestimmt haben müssen. Zusammen verfügen sie über neun von elf Stimmen im Ausschuss, die Koalition konnte sich damit eine Gegenstimme aus den eigenen Reihen leisten.



"Rein rechtlich", sagen gut informierte Kreise, "ist nur das siebte Zelt gestorben." Doch daraus folgen Konsequenzen. Die 1000 Plätze des bisherigen siebten Zeltes werden nun aufgeteilt. Von fünf der sechs Festwirte liegen Erweiterungsanträge für ihre Sitzplätze vor. Die Gesamtsumme soll dem Vernehmen nach über 1000 liegen. Damit wird die Stadt die Erweiterungswünsche beschneiden oder die Zahl der Sitzplätze auf dem Fest insgesamt erhöhen müssen. "Das wird eine ganz komplizierte Geschichte", befürchtet ein Insider.


Auch für die Landkreisbrauereien zeichnen sich neue Möglichkeiten ab; sie sollen den beiden Stadtbrauereien Röhrl und Karmeliten sowie Arco gleichgestellt werden. Damit wird zwangsläufig ein Vorrecht der drei Brauereien fallen. Bisher durften nur sie in die drei großen Zelte liefern, künftig sollen auch Landkreisbrauereien dazu berechtigt sein. Offiziell beschlossen ist das allerdings noch nicht. Aus rechtlichen Gründen kann dieser Beschluss nur vom Stadtrat getroffen werden.


Die geplante Änderung spielt vor dem Hintergrund des Streits zwischen den Festwirten Wenisch und Röhrl. Sie eröffnet Wenisch nun die Chance, auch mit anderen Brauereien als nur Röhrl ins Geschäft zu kommen. Insider sagen schon seit Monaten, dass sich Wenisch mit der Erl-Brauerei aus Geiselhöring einig sei. Bestehen bleibt offenbar die Regelung, dass ein Bewerber um ein großes Zelt ein Straubinger Wirt mit Volksfesterfahrung sein muss. Damit dürfte es für Röhrl sehr schwer werden, einen Wirt für eine Bewerbung um ein großes Zelt zu finden. So scheint ein Zusammengehen der von Erl verlassenen Ochsenbraterei Beck mit Röhrl derzeit am wahrscheinlichsten.


Mit der angedachten Zwangsverordnung zu einem "traditionellen Musikabend" werden die Wirte übrigens nicht mehr rechnen müssen. Bereits vor der Sitzung hatte ein Ausschussmitglied gesagt, dass eine solche Zwangsverordnung vielleicht tatsächlich "eine Schnapsidee" sei. Das sah letztlich wohl auch der Rest des Ausschusses so: Am Dienstagabend war sie dem Vernehmen nach kein Thema mehr. -we-


Leser-Kommentare (20)

spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.
Auf Du und du | 23.09.2009 16:04 |  0 Bewertungen

Quo vadis Stadtrat?

Liebe Damen und Herren,

das Volkschauspiel geht in eine neue Runde, die Straubinger SPD mit der Abwasserrede gemäß SPD-SR Homepage und den Sitzen im Ausschuss in der einen Ecke und die CSU, wiederkäuend und auf einen Jungbrunnen hoffend, der seinen Einfluss aber erst dann erfährt, wenn es überregional wird, in der anderen Ecke.

Der Stadtrat offenbarte, dass also doch über einen Umbau des "Großparkplatzes" Hagen im Sinne des Festausschusses im Rahmen eines architektonischen Gutachtens nachgedacht wird. Die These, dass durch eine Sitzung eines Festausschusses ein städtebauliches Projekt einen regionalen Anstrich bekommt, hat sich also leider bestätigt. Darf jemand aus Regensburg mit einem Bus ( Sitzplätze 40 ) nicht mehr parken?

Der politisch interessierte Leser stellt sich nun die Frage, wo sind die Fakten, die einen Umbau des "Großparkplatzes" Hagen im Sinne der Festausschusses (6 oder 7) im Rahmen eines architektonischen Gutachtens rechtfertigen?

Der Hagen wurde als "Großparkplatz" in den letzten Jahren saniert, dabei wurden Annahmen getroffen und Expertenmeinungen eingeholt, die eine städetbauliche Maßnahme in dieser Größenordnung rechtfertigen. Diese Fakten werden nun den Straubinger Bürgern verschwiegen.

Fazit ist, die bis zum heutigen Tag andauerende Sanierung des Hagens und die Entscheidungen, die damals dazu führten, dass es so heute ist , wie es damals geplant wurde, werden nicht berichtet!

Kurzum, quo vadis Stadtrat?


weitere Kommentare

noname| 20.09.2009 07:28 |  30 Bewertungen
Güß Gott zurück

Lieber Herr Grundl,

ersteinmal möchte ich meinen Respekt für Sie bekunden, sind Sie doch der einzige der sich hier von Seiten der Kommunalpolitik zu wort meldet und anscheinend auch bemüht ist, das Volkeswille berücksichtigt wird und Entscheidungen nicht nur aus finanziellen Beweggründen getroffen werden sollen.

Nun, es mag wohl sein das "Experten" Urteilen das sich ein siebtes Festzelt mit wie vielen Sitzplätzen auch immer, sich angeblich nicht rechnet, nur wer sind diese Experten dann ? Sind es am Ende doch die anderen Festwirte ? Ich denke schon.

Tut mir leid, diese Entscheidung des für mich fragwürdigen Festausschusses finde ich allerdings auch höchst prikär. Der Beigeschmack das hier Vettern- und Günstlingswirtschaft betrieben wird lässt sich selbst bei einer gewollt realistischen Sichtweise nicht vermeiden, sondern zwingt sich geradezu auf.

Meine persönlichen Erfahrung ist das, wenn es zu einer Abstimmung durch das Volk bzgl. der Situation kommen würde, es wohl anders ausgehen würde als vom Festausschuss gewollt. Das Gäubodenfolksfest war ursprünglich vom Gedanken geprägt dem Volk etwas zu bieten und mit Freude zu beglücken, dieser Gedanke ist gänzlich verschwunden, und wie sie selbst schreiben stehen finanzielle Beweggründe eindeutig im Vordergrund.

Ich werde diese Entscheidung jedenfalls auch bei der anstehenden Wahl berücksichtigen und quittieren.

mit freundlichen Grüssen


Senior| 18.09.2009 22:47 |  30 Bewertungen
Sehr interessant

... ja mein lieber Herr Erhard Grundl auch schon aufgewacht :), übrigens, es freut mich durchaus, dass Sie sich hier zu uns Gesellen gesellen und dieses Medium zu nutzen - zumindest dem Anschein nach nicht ganz abgeneiget zu sein scheinen. Ja weiter so. Meine Ermunterung und Hochachtung sei hiermit zum Ausdruck gebracht. Einen freundlichen Gruß an alle Ihre Kollegen und Kolleginnen und selbstverständlich an alle Mitstreiter.


Erhard Grundl| 18.09.2009 14:45 |  96 Bewertungen
"Grüß Gott" aus dem Stadtrat

Hallo liebe Kommentatoren,

es war klar, dass die Mehrheits-Entscheidung des Festausschusses (dem ich nicht angehöre) emotional hohe Wellen schlagen wird. Es wäre schön, wenn man trotzdem eine sachliche Diskussion führen könnte.

Es gibt in meinen Augen für beide Seiten Argumente, die man nicht einfach wegwischen kann.

Zum einen, die liebgewonnene Tradition des 7. Zeltes, die schwierige Brauerienproblematik bei nur noch 6 Zelten, bzw. welche der 6 Zelte dürfen dann, um wieviel, vergrößern (und welche nicht) um die Sitzplatzzahl zu erhalten?, usw.
Andererseits betonen alle Fachleute, dass ein 7. Zelt mit 1500 Sitzplätzen nicht wirtschaftlich zu betreiben sei.
Die Entscheidungsfindung ist nicht so einfach, wie es sich manche hier vorstellen.

Tatsache ist, dass die vom Festausschuss getroffene Entscheidung eine Grundsatzentscheidung voraussetzt, die vom Stadtrat am 28. September getroffen werden muss.

Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, wie ich abstimmen werde und ich denke, dass es einigen Kolleginnen und Kollegen ähnlich geht.

Ich lese die Kommentare (die es wert sind) aufmerksam und bin durchaus für neue Argumente aufgeschlossen.

Gruß
Erhard Grundl


Koa Insider aber ein Mitdenker| 18.09.2009 11:00 |  58 Bewertungen
Keine Götter neben sich haben ...

... will der Festausschuss bei seiner Entscheidungsfindung, deshalb ist die Öffentlichkeit und deren Meinung nicht erwünscht.
... wollen die Festwirte, denn der nun größere (Zelte-)Kuchen soll unter den bestehenden Wirten aufgeteilt werden.
An den Eintrag von "hans-sr(1)": Der Festausschuss ist mit Sicherheit einer der begehrtesten Posten im Stadtrat, eben weil man da so viele schöne Biermarkerl und Einladungen bekommt. Machen Sie doch bitte mal die Augen auf, wenn Sie am Volksfest sind, ob eines der Mitglieder jemals seine Maß in bar bezahlt??? An welchen Ständen man sich trifft und ein - natürlich kostenloses Gläschen man genießt, hinter welchen Fahrgeschäften/Schaustellerbuden man verschwindet. Eine Hand wäscht die andere, das ist so alt wie die Menschheit und in Straubing ist es das daher ebenso ...


noname| 18.09.2009 10:43 |  53 Bewertungen
Volksfest

Die Kommentatoren vor mir haben sehr unterschiedliche Meinungen. Dann möchte ich die meine auch mal kundtun:

1. Siebtes Festzelt
Meine Antwort: mir eigentlich egal, solange das Volksfest nicht noch mehr zu einer Rauf- und Saufveranstaltung für eitle Sonnenschein-Schickimickies und Ballermann-Partylöwen ausartet, wo man übrigens nur noch per kostenpflichtiger Reservierung und Vitamin B wirklich gute Zeltplätze am Abend bekommt. Nicht jeder arbeitet bei einer Firma Stahl, Bosch, Harmann oder Kühne&Nagel, die als Geschenk für ihre Mitarbeiter haufenweise Bierbänke am Abend&Wochenende wegbuchen!

Vorteil: ein siebtes Festzelt würde mehr Bedarf an Wach- und Sicherheitspersonal erzeugen, was den lokalen Sicherheitsfirmen gut tun würde. Schließlich kürzt die VerUnstaltungsGmbH jedes Jahr die Anzahl von Wach- und Sicherheitskräften, um mehr Gewinn einzustreichen. Ergebnis sind noch mehr Schlägereien, Pöbeleien und besoffene Kinder, die Radau und Sachbeschädigung praktizieren. Das alles steigt seit Jahren wirklich spürbar an! Ich war früher in dem Gewerbe tätig und kann das auf seriöser Grundlage behaupten.

2. der "Ausschuss"
Es ist doch völlig nachvollziehbar, dass die etablierten Festwirte keine Umsatzstreuung wollen und die Kunden lieber unter sich behalten wollen. Wäre ich als Geschäftsmann auch in dem Bereich tätig, würde es mir sogar ganz gut passen, wenn mal einer ausfällt - dann könnte ich gleich zwei Zelte aufstellen und noch mehr Gewinn machen!!
In der Politik ist es doch auch so, dass sämtliche wichtigen Lobbys (Automobil, Atom, etc.) ihre Beziehungen mit wichtigen Wirtschaftsämtern und Politikern haben. Das war so, ist so und wird immer so sein - denn so funktioniert nun mal unsere Welt!
Wer also wirklich glaubt, dass ein gar so kleiner dörflicher "Festausschuss" seine Entscheidungen völlig autark trifft, ist noch nicht in der Realität angekommen!!


hans-sr (2)| 18.09.2009 08:42 |  87 Bewertungen
Nicht unter die Gürtellinie bitte

So geht es nun wirklich nicht. Es gehört sich einfach nicht, sich in Anonymität zu verkriechen und dann den Aufichtsräten der Ausstellungs-GmbH Bestechlichkeit und den Wirten Schmiergeldzahlungen vozuwerfen. Wer dies ohne jeglichen Beweis tut macht sich strafbar. Wenn er aber Beweise hat, dann raus damit und das mit vollem Namen und Anschrift. Ansonsten wäre es besser die Eigenemotionen etwas zu zügeln und sich wie ein normaler Mensch zu benehmen.
Ausserdem glaube ich ich, dass es in der heutigen Zeit wichtigere Dinge gibt als ein siebtes Festzelt. Sollte das nicht der Fall sein leben wir alle in einer traumhaften Welt.
Die Musik soll den Wirten überlassen bleiben. Sie müssen dafür sorgen, dass ihre Zelte voll sind und nicht um 22 Uhr leer. Der Menzl-Tag war heuer sicher eine Ausnahme. Man sollte aber nicht vergesen, dass Wolfgang Engel mit seinem ganzseitigen Vorbericht dafür auch richtig Werbung betrieben hat. Dies kam schon einer kostenlosen Werbeanzeige gleich. Versuchen wir das doch mal mit den Bläserfreunden Rain, welche m.E. sehr gute Musik machen. Die Quittung bekäme dann sicher der Wirt. Also lasst unser Volksfest wie es ist. Ich freu mich schon wieder darauf.


lurer| 18.09.2009 07:47 |  39 Bewertungen
festausschuss

es stimmt scho - die herren festwirte haben den festausschuß gut in der hand, der wiederrum weis ja sonst ned wo er unterm jahr so fein verköstigt wird................


Marx_Klar(o)| 18.09.2009 00:07 |  83 Bewertungen
Es lebe die Demokratie

demokratische Meinungsbildungsprozesse scheinen ja gegenwärtig nicht grade beliebt zu sein ... in der guten Gäubodenstadt Straubing ... ich würde mal vorschlagen ... man gründe ganz einfach einen neuen Festverein ... oder so was ... der die Interessen vertritt und diesen so zum Durchbruch verhilft ... jedenfalls muss so oder so ein weiteres Festzelt her ... und warum eigentlich nur ein weiteres ... würde mal vorschlagen 2-3 weitere Festzelte ... Stillstand ist Rückschritt, weil nur Fortschritt Fortschritt ist ... in diesem Sinnne ...


Res| 17.09.2009 22:53 |  68 Bewertungen
7 tes Festzelt

Wenn SPD und CSU gegen eine Weiterentwicklung auf dem Volksfest sind, sollte man sich schon Gedanken bei der nächsten Wahl machen und eventuell zu einer anderen Partei wechseln.


Concigliere| 17.09.2009 21:56 |  32 Bewertungen
RAUSSCHMISS FÜR AUSSCHUSS !!!

Ich habs nicht anders erwartet. Straubing hat einen Volksfestausschuss, der in nicht unerheblichem Maße käuflich ist. Dies trifft zumindest zu, wenn man den Worten der jewei-ligen Nutzniesser, eben von zugelassenen Schaustellern, nach zwei, drei Sprizz zuviel Glauben schenken darf. Straubinger Gäu-Sumpf? Harmlos formuliert!Langsam nimmt das System mafiöse Strukturen an.
Jahrelang mußten sich Bewerber mit neuen jungen Ideen von der Austellungsverwaltung ausbremsen lassen mit dem Slogan:" Wir wollen ein urbayerisches Volksfest, keinen
Ballermann!" (O-Ton).
EIN SIEBTES ZELT MUSS HER! Der Bürgerwille ist es, den jetzigen Festwirten zum Trotz. Es wird sich wohl einer finden, der die Cochones besitzt, mit den Slogans:"Blasmusik ist
Trumpf" und "Gäubodenvoksfest ist nicht Ballermann" sein Zelt zu füllen.
Zu guter Letzt: In Kürze werden Landkreiskreisbrauereien zugelassen, in fünf Jahren dann Hacker-Pschorr und in fünfzehn Heinecken, Pilsner Urquell oder Budweiser.
Welcher der etablierten Festwirte hat denn die Formulierung:"Als Festwirt kommt nur ein Straubinger Gastwirt mit Volksfesterfahrung in Frage" in die Satzung schreiben lassen?
Fam. Beck---Straubinger? Fam. Krönner---Festzelterfahrung?
Kein Schelm, wer Böses denkt, sondern .......


ccf| 17.09.2009 18:27 |  46 Bewertungen
Lächerlich - das siebte Zelt rechnet sich nicht

Der Ausschuss, dass sind doch die, die vor ein paar Jahren Herrn Trittin zur Eröffnung des Volksfest eingeladen haben. Na da kann man wohl keine anderen Beschlüsse erwarten. Die Bevormundung der Bürger und das völlig ignorieren der diesbezüglichen Wünsche ist ja typisch. Das wundert schon niemanden mehr. Drum macht man ja alles in nicht öffentlichen Sitzungen. Da fällt es eben leichter die über 4.000 Unterschriften zu ignorieren. Und begründen muss da dann eben auch nichts. Der Hinweis, dass man Bedenken hat, dass sich ein siebtes Zelt nicht rechnet ist ja wohl an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Bevor man völligen Unsinn verzapft, sollte man vielleicht überlegen ob es nicht vielleicht auch mal sinnvoll sein kann die Klappe zu halten.


Kriliane| 17.09.2009 18:19 |  46 Bewertungen
Musik ist viel zu laut

Hallo, nicht nur wir finden, daß in den Zelten die Musik viel zu laut ist. Man kann sich nicht mehr unterhalten ohne später Halsweh zu bekommen, weil man so laut plärren muß. Desweiteren wird es in absehbarer Zeit viele Schwerhörige geben, wenn hier nichts unternommen wird !
Aber ich weiß ja, da ist man ja nicht cool wenn man so eine Meinung vertritt. Nur was hilft es wenn man in jungen Jahren zwar cool war, später aber den Schaden hat. Kann ich nicht nachvollziehen tut mir leid ! Aber was ich auch nicht verstehe, dass unsere Stadträte da mitmachen. Dürfen sie nicht anders oder ist es bequemer ein JA-Sager zu sein !


nby| 17.09.2009 17:44 |  43 Bewertungen
gibt auch andere Volksfeste

So schlecht wie 2009 war wohl Sitzplatzsituation (da wo man auch wirklich sitzen konnte, nicht eingepfercht) so schlecht wie noch nie und oft hörte man die Aussage "da komme ich nächstes Jahr nicht nochmal"
Also ich werde auch nicht kommen wenn sich da nichts ändert. In Niederbayern gibt es genug andere, günstigere und gemütlichere Volksfeste!


nachgefragt| 17.09.2009 17:05 |  50 Bewertungen
AUF Du und du

Hat der Festausschuss in einer "kreisfreien" Stadt ohne Zustimmung einer weiteren Instanz die "strukturelle" Entscheidungsfreiheit, oder ist die Aussage der Redaktion:
" ..."Rein rechtlich", sagen gut informierte Kreise, "ist nur das siebte Zelt gestorben." Doch daraus folgen Konsequenzen...." eine ENTE, die sich durch Recherchen hätte vermeiden lassen.

Kann dem Treiben des "Straubinger-Gäu-Sumpfes" nicht durch die niederbayerische Verwaltung bzw. die öffentlichen Stellen der bayrischen Landesriegrierung abhgeholfen werden, indem ggf. Interessenkonflikte ausräumt und dadurch u. U. vorgerichtliche Entscheidungen erwirkt werden könnten?

Kann die 8:3 Fraktionskoalition, die sich nicht gemäß dem Artikel nicht verleugenen lässt, auch in einer überregionalen Verwaltsklage behaupten, die eine Berufung ausserhalb Bayerns zulässt ?

Der Festzeltausschuss sollte sich deshalb angesichts seiner undurchsichtigen Entscheidungfindung und im Hinblick auf familiäre Bereichungen über den 3-Grad hinaus, vielleicht auch durch aktive Aufklärung schlimmern vorzubeugen, bevor diese Rechtsfrage den Freistaat verlässt.


Habe die Ehre| 17.09.2009 16:31 |  70 Bewertungen
Gehts no?

Musikverordnung?
Ja geht's no?
Wird ja hoffentlich ned wirklich jemand ernsthaft geglaubt haben, dass sich der Festausschuss mit einer "Musikverordnung" komplett zum Affen macht nur weil der selbsternannte oberste Blasmusikverweser der Stadt sich des in seitenlangen Ergüssen so einbildet. Dann aber bitte gleich mitverordnen, dass in jedem Bierzelt über dem Podium Affenschaukeln hängen müssen, wo die Mausis dann "traditionelle" Musik zum Besten geben.
Gottseidank spielt immer noch jeder Wirt die Musik, die er für richtig hält!
Ja wo samma denn....


Zitronentennis| 17.09.2009 13:16 |  48 Bewertungen
BIERZELTDI SKUSSION

EIN siebtes oder achtes Zelt gehört her,wenn man über Tellerrand hinausschauen will. Die Stadt ist gefordert sich nicht von 2/3 WIRTEN ABHÄNGIG ZUMACHEN


FISCHER| 17.09.2009 12:43 |  81 Bewertungen
7 TES FASTZELT

DIE FESTWIRTE REISINGER, WENISCH USW. BEKOMMEN IHREN KRAGEN EINFACH NICHT VOLL, DARUM LASSEN SIE KEIN 7TES BIERZELT ZU. DIE MUSIK IN DEN ZELTEN REISINGER UND WENISCH HAT MIT TRADI. BIERZELTMUSIK NICHT MEHR ZU TUN. AM BESTEN WÄRE EINE WOCHE NACH DEN " VOLKSFEST " EIN PAAR TAGE DISCOZELT ABZUHALTEN, DANN KÖNNTEN ALLE VERÜCKTEN STUNDENLANGE AUF DEN BÄNKEN UND TISCHEN TANZEN.


warumdennned| 17.09.2009 11:46 |  121 Bewertungen
Naja...

Was der Großzahl der Besucher, und somit auch Finanzierer, unseres ach so geliebten Volksfestes Wünsche sind wurde wieder einmal gnadenlos ignoriert. Lieber 6 Zelte und Rückschritt, als einmal was neues zu probieren. Abgesehen von der heurigen "geschmackvollen" norddeutschen Almhütte. Gut gemacht Festausschuß, wirklich gut gemacht...


FISCHER| 17.09.2009 10:38 |  76 Bewertungen
FESTZELT

DIE FESTWIRTE REISINGER WENISCH USW BEKOMMEN IHREN KRAGEN NICHT VOLL, DARUM LASSEN SIE KEIN 7 TES ZELT ZU.
DIE MUSIK IN DEN ZELTEN VON REISINGER UND WENISCH HAT MIT ALTER TRATITION NICHTS MEHR ZU TUT.

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Kategorien: Straubinger Tagblatt, Gäubodenvolksfest
Erstellt: 17.09.2009

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