Der Stadtrat hat entschieden: Nur sechs Festzelte auf dem Gäubodenvolksfest 2009
2009 nur noch Geschichte: Das Festzelt Schötz/Sommer.
Straubing. Der Stadtrat der Stadt Straubing hat sich am 9. Februar 2009 in nichtöffentlicher Sitzung mit der Änderung des Festkonzeptes 2009 befasst. Zur Abstimmung stand der Empfehlungsbeschluss des Festausschusses vom 28. Januar 2009, das Festkonzept hinsichtlich der Zahl der Festzelte zu ändern und am Festplatz 2009 nur noch sechs Festzelte zuzulassen. Das Festzelt 7 der Kategorie C solle entfallen.
Umfrage: Sechs oder sieben Zelte?
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Der Stadtrat hat in seiner Sitzung mehrheitlich diesem Empfehlungsbeschluss Folge geleistet, am Festplatz 2009 wird das siebte Festzelt der Kategorie C nicht vertreten sein. Die laufende Ausschreibung wird aufgehoben, der Festausschuss wurde beauftragt, die freigewordene Fläche neu zu überplanen.
Streit ums siebte Zelt auf dem Gäubodenvoksfest 2009
Die seit Bekanntgabe des Empfehlungsbeschlusses entfachte öffentliche Diskussion zu diesem Thema gibt Anlass, die Gründe der Entscheidung aus Sicht der Veranstalterin Stadt Straubing trotz Nichtöffentlichkeit näher zu kommentieren. Für die Entscheidung gibt es zwingende sachliche Gründe. Das Festzelt Nr. 7 war in den vergangenen Jahren an die Festzeltbetriebs GbR Schötz und Sommer vergeben worden. Dieses Festzeltkonzept war ein Publikumserfolg und bei einer entsprechenden Bewerbung hätte wohl auch heuer eine Entscheidung zugunsten dieser Bewerber fallen können. Eine solche Bewerbung für 2009 gab es jedoch nicht. Aufgrund privatrechtlicher Unstimmigkeiten war es beiden Bewerbern unmöglich, sich mit dem bekannten und bewährten Festkonzept zu bewerben. Diese Tatsache hat nicht die Stadt Straubing zu vertreten.
Nach der Vorabentscheidung vom Mittwochabend, das siebte Festzelt dieses Jahr auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest wegfallen zu lassen, haben sich die Gemüter nicht beruhigt. Das Gegenteil ist der Fall.
Bei der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung zur Vergabe des Festzeltes gab es insgesamt fünf Bewerbungen. Die Nachfolgebewerbungen der bisherigen Festwirte Schötz und Sommer bieten nicht die Gewähr dafür, dass das Gäubodenvolksfest 2009 reibungslos vorbereitet und durchgeführt werden kann. Gegenseitige Vorwürfe, die die Veranstalterin weder positiv noch negativ verifizieren kann, stehen im Raum. In der entscheidenden Stadtratssitzung hat ein Mitglied des Stadtrates auf Umstände hingewiesen, die den Straftatbestand des versuchten Betruges gegen einen Bewerber nahe legen. Dem wird nachzugehen sein. Die übrigen Bewerbungen erfüllen entweder nicht die Ausschreibungsbedingungen oder konnten inhaltlich nicht überzeugen.
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