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Artikel vom 22. Januar 2013 11:13, 62 mal gelesen

Volleyball: Wilde Wespen Steinach / FTSV Straubing

Steinach verliert Derby gegen den FTSV Straubing

Autor: tp
Die Wilden Wespen Steinach (im Bild: Meike Hiedl) konnten im Derby gegen Straubing nur den ersten Satz für sich entscheiden (Foto: Aumer).

Die Wilden Wespen Steinach (im Bild: Meike Hiedl) konnten im Derby gegen Straubing nur den ersten Satz für sich entscheiden (Foto: Aumer).

Knapp 200 Zuschauer und Trommler wollten sich am vergangenen Sonntag das Derby Steinach gegen Straubing in der Volleyball Bayernliga nicht entgehen lassen. Doch ausgerechnet vor diesem wichtigen Spiel meldete sich Stammspielerin Ramona Solfrank auf Steinacher Seite krank ab. Auch der Einsatz von Larissa Dietlmeier war krankheitsbedingt nur sporadisch möglich.

Die Rolle von Ramona Solfrank übernahm Lisa Aumer. Mit dem Schwung aus dem Eiselfing-Spiel begannen die Hausherrinnen selbstbewusst und konzentriert gegen die Gäste aus Straubing. Im ersten Satz konnten die Schützlinge von Steinachs Trainer Dirk Götze die Vorgaben gut umsetzen. "Wir wollten durch druckvolle Aufschläge den Straubinger Annahmeriegel so beschäftigen, dass ihre Annahme nicht ans Netz kommt. Dies sollte unser Mittel gegen den starken gegnerischen Mittelblock sein", erklärt Götze seine Taktik. 25:20 war das Ergebnis für die Wespen.

Nach dem verlorenen ersten Satz stellte Straubings Trainer Wolfgang Schellinger um. Stammzuspielerin Valeria Lankes und Routinier Michaela Ciliox verstärkten nun das Gästeteam. Nach verschlafenem Satzbeginn kämpften sich die Wespen erst wieder beim Stand von 9:10 ins Spiel zurück. Doch postwendend lief man wieder einem 5-Punkterückstand hinterher. Vor allem der Annahmeriegel zeigte Nerven. "Unsere Annahme war im zweiten und dritten Satz nicht mehr richtig hinter den Ball gekommen. Demzufolge konnten wir das Spiel nicht mehr variabel aufziehen", sagt Götze zu den folgenden zwei verlorenen Sätzen. Straubing übernahm von nun an komplett das Kommando im Angriff und Block und entschied beide Sätze mit 25:12 und 25:17 für sich.

Im vierten Satz keimte im Steinacher Lager Hoffnung auf. Die Aufschläge landeten wieder mit Druck im gegnerischen Feld. 5:0 und eine Auszeit für Straubing waren dafür der Lohn. Doch wieder arbeitete die Steinacher Annahme ungenau, so dass der Vorsprung schnell wegschmolz. Von da an waren die Gäste wieder am Drücker und führten mit 21:16. Aufgeben wollte sich das Team um Kapitän Sabrina Aumer nicht. Angeführt von Anna-Maria Eska, die drei direkte Punkte von der Aufschlaglinie holte, stand es nur noch 20:22 aus Steinacher Sicht. Leider blieb ihr vierter Aufschlag an der Netzkante hängen. Statt 21:22 hieß es 23:20 für Straubing. Dies sollte die letzte Möglichkeit gewesen sein, denn am Ende mussten die Wespen den Gästen mit 22:25 den Vortritt lassen. "Nach dieser Niederlage wird es sehr schwer für uns. Aber egal. Unser Ziel muss sein, noch viele Sätze wie den ersten Satz zu spielen. Die nächste Gelegenheit haben wir schon nächsten Samstag in Mauerstetten," sagt Götze am Abend.

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