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Artikel vom 17. Januar 2013 09:43, 77 mal gelesen

Handball: Bayernliga

Lohr ist wieder im Titelgeschäft und die TG Mipa Landshut ist aus dem Gröbsten raus

Autor: fe
Keine Probleme hatten die Handballer der TG Mipa Landshut im Pokal beim TSV Schleißheim (Foto: Vincon).

Keine Probleme hatten die Handballer der TG Mipa Landshut im Pokal beim TSV Schleißheim (Foto: Vincon).

Zum Rückrundenstart in der Handball-Bayernliga hat's den scheinbar unverwundbaren TSV Rödelsee also doch erwischt: Überstanden die Steigerwälder die erste Saisonhälfte noch mit blütenweißer Weste, mussten sie bei der mit einigen Spielern aus dem Drittligakader, darunter Junioren-Weltmeister Oliver Krechel im Tor, aufgepeppten "Zweiten" des HSC Coburg mit 27:32 erstmals in dieser Saison die Segel streichen. Wieder im Titelgeschäft ist damit Verfolger TSV Lohr (2./24:4), der sich in Unterhaching hauchdünn mit 29:28 durchsetzte.

Die Hachinger (9./12:16 Punkte) wollen sich nach ihrem knapp verpassten Überraschungscoup nun am Samstag im Landshuter Sportzentrum West schadlos halten. Doch bei der gastgebenden TG Mipa herrscht gerade eitel Sonnenschein: Sie feierte in Bayreuth ein 34:21-Schützenfest. Sozusagen als "Zugabe" erreichte Vize-Abteilungsleiter Jürgen Frank nun die Info vom BHV, dass die Landshuter 30:32-Pleite zum Vorrundenabschluss kurz vor Weihnachten bei der HSC Coburg II für null und nichtig erklärt wurde. Die Reserve des Drittligisten setzte in ihrem Heimkampf nämlich einen U 21-Akteur ein, der am selben Tag bereits zwei Spiele absolviert hatte. Das ist laut Verbandsstatuten verboten - die TG Mipa bekam die beiden Zähler am "grünen Tisch" zugesprochen. So haben die Rot-Weißen ein lupenreines "Vier-Punkte-Wochenende" hinter sich. Ein Vorrücken auf Rang acht und satte acht Zähler Differenz auf den voraussichtlich ersten Abstiegsplatz zwölf, auf dem aktuell der TSV Simbach (6:22) festklebt, waren die angenehmen Folgen für die Niederbayern.

Der Simbacher Bezirksrivale gibt ebenso wie der punktgleiche TSV Ottobeuren (22:34-Watsch'n im Schwabenderby in Haunstetten) die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch lange nicht auf. Aber bei einer weiteren Pleite zu Hause gegen Fürstenfeldbruck würde die Luft für die Innstädter noch dünner werden. Auch für Ottobeuren hängen trotz des Heimvorteils die "Trauben" gegen die Reserve des HC Erlangen, die längst zu alter Stärke zurückgefunden hat (3./20:8), verdammt hoch. Derweil spitzt sich das Fernduell um die Pole Position zu: Primus Rödelsee (26:2) dürfte diesmal keine Probleme haben (Heimpartie gegen Schlusslicht Bayreuth), Lohr (2./24:4) kann wieder aus eigener Kraft Meister werden, darf allerdings bei seiner Hausaufgabe gegen Haunstetten nicht patzen.

Die Spiele am Wochenende in der Handball-Bayernliga

Samstag
16.30 Uhr TSV Simbach - TuS Fürstenfeldbruck,
19 Uhr TSV Rödelsee - HaSpo Bayreuth,
19.30 Uhr TSV Lohr - TSV Haunstetten,
20 Uhr TG Landshut - TSV Unterhaching,
TSV Ottobeuren - HC Erlangen II;

Sonntag
14 Uhr HSC Coburg II - DJK Waldbüttelbrunn,
16.30 Uhr TB Roding - TSV Rothenburg.

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