Auch in seinem letzten Heimspiel als Bezirksligist hatte der FC nichts zu melden. Die Gäste dominierten von Beginn an und schraubten das Miltacher Gegentorkonto auf nunmehr 98 Treffer hoch. Ein trauriger Abgang des Traditionsvereins!
Die Gäste machten von Beginn an Druck und zogen schnell auf 0:2 davon. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts kam der FC zu Torgelegenheiten, die er nicht nutzte. Auch in Halbzeit zwei konnten die Hausherren die Gästeabwehr nicht in Verlegenheit bringen.
Die Hausherren verlangten den Osser-Buam alles ab. Im ersten Abschnitt scheiterte der Gast immer wieder am überragenden DJK-Schlussmann Marco Burmberger. Nach der Pause übernahm die Heimelf das Kommando, ohne allerdings zu echten Torchancen zu kommen. Ein abgefälschter Freistoß von Michael Vogl in der 80.
Die Mauther Heimelf bestimmte das Geschehen im ersten Abschnitt und ging auch verdient in Führung. Auch nach Wiederbeginn waren die Hausherren stärker, mussten aber überraschend den Ausgleich hinnehmen. Nun drängte der Gast auf den Siegtreffer, aber auch der TSV blieb mit seinen Kontern stets gefährlich.
Die Anfangsphase war von einem gegenseitigen Abtasten geprägt. Chancen gab es kaum, dafür fiel das 0:1 umso überraschender. Auch nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie so dahin, wobei der Gast zumindest ein weiteres Tor erzielen konnte. Der Sieg gegen die unmotiviert wirkende Heimelf geht in Ordnung.
Eine temporeiche Partie zweier offensiv eingestellter Mannschaften, die aber von der Kopf-verletzung des Grafenauers Martin Friedl, der ins Krankenhaus gebracht werden musste, überschattet wurde. Die Treffer fielen noch vor dem Seitenwechsel. Trotz eines steten Hin und Her im zweiten Abschnitt fielen keine weiteren Tore mehr.
Die Gäste aus Freyung begannen sehr stark, versäumten es jedoch, ihre Führung weiter auszubauen. Nach dem Ausgleich kam die Heimelf besser in die Gänge und sicherte sich aufgrund einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt verdient den Dreier.
Mit riesen Schritten biegt die Bezirksliga Ost auf die Zielgerade ein. Jede Mannschaft hat noch zwei Begegnungen zu bestreiten. Im letzten Auswärtsspiel muss die SpVgg Lam am Samstag um 17 Uhr bei der DJK Neßlbach antreten, die in der vorigen Saison aus der Kreisliga Straubing in die Bezirksliga aufgestiegen...
Nun ist es er also da, der Tag X im Regentalstadion: Am Samstag um 17 Uhr bestreitet der 1. FC Miltach in seinem Jubiläumsjahr zum letzten Mal ein Heimspiel im niederbayerischen Fußballbezirk. Und nicht nur diese Ära geht zu Ende, denn zum ersten Mal seit der Saison 1978/1979 muss der FCM wieder in der Kreisliga (damals noch A-Klasse) antreten.
Große Freude herrschte am Lamer Sportplatz nach dem 4:0-Sieg der SpVgg gegen den TSV Mauth. Mit dem hochverdienten und nie gefährdeten Sieg haben die Lamer einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Da bereits am Freitag der Verfolger FC Sturm Hauzenberg in Freyung nicht über ein 1:1 hinausgekommen...
(oh/da) Vaclav Koc sorgt bei der DJK Neßlbach für Freudenstürme und nährt die Angst beim SV Bernried, nach langen Jahren auf Bezirksebene in der kommenden Saison in der Kreisliga antreten zu müssen. Der tschechische Stürmer traf beim umkämpften Landkreis-Derby in der Bezirksliga Ost drei Minuten vor dem Schlusspfiff entscheidend zum 1:2.
Die Heimelf bestimmte weitgehend das Geschehen, musste aber nach dem Führungstreffer den Ausgleich durch die nie aufgebenden Gäste hinnehmen. Mit seinem zweiten Treffer hielt Sebastian List seine Elf im Aufstiegsrennen ebenso wie Schlussmann Sebastian Becker, der in der letzter Minute eine Riesenchance der Gäste zunichte machte.
Die Hausherren nutzten ihre "letzte" Chance und kamen zu einem wichtigen Dreier. Zwar hatte der Gast den besseren Start, doch dann übernahm die Heimelf das Kommando und kam zum ersten Dreier nach der Winterpause. Glück hatte die Stern-Elf in der 44. Minute, als Philipp Moser nur den Pfosten traf.
Tore: 1:0 Radek Dyk (37.
Die beiden Kontrahenten um einen Aufstiegsplatz lieferten sich über die gesamten 90 Minuten ein flottes, aber auch ausgeglichenes Match. Beide Teams erarbeiteten sich gute Tormöglichkeiten, konnten aber nur im ersten Abschnitt je eine davon nutzen. Auch nach dem Seitenwechsel ließ das Niveau nicht nach, doch Treffer konnte keine Mannschaft mehr erzielen.
Dank der besten Leistung in diesem Frühjahr kamen die Gastgeber in Tittling zu einem hoch verdienten Dreier. Die Gäste waren mit dem Ergebnis gut bedient, da die Hausherren neben zahlreichen weiteren Möglichkeiten auch noch einen Lattentreffer zu verzeichnen hatten.
Tore: 1:0 Max Bachl (81.); 2:0 Stefan Binder (90.
Die Hausherren dominierten von der ersten Minuten an und führten bereits nach zehn Minuten mit 2:0. Auch im zweiten Abschnitt ließen sie Ball und Gegner laufen und schraubten das Ergebnis auf 5:0.
Tore: 1:0 Markus Schubert (4.); 2:0 Michal Strajt (9.). 3:0 Martin Svela (45.); 4:0 Michal Strajt (68./Freistoß); 5:0 Eigentor (81.
Herber Rückschlag für die DJK Neßlbach im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga Ost: Das Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellensechsten FC Tittling ging mit 1:2 verloren. Dadurch fielen die Neßlbacher auf Abstiegs-Relegationsplatz 13 zurück, einen Zähler vor Landkreis-Rivale SV Bernried und punktgleich mit dem Tabellenzwölften FC Fürstenzell.
Mit zwei Kontern verschafften sich die Hausherren eine 2:0-Pausenführung. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte der Gast, der verkürzen konnte, doch der überragende Matthias Hammer stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und schuf damit die Grundlage für einen weiteren wichtigen Dreier.
Das war wieder nichts, jetzt wird die Situation für die Bernrieder Fußballer immer gefährlicher. Am Samstag in Mauth musste man mit 2:1 die zweite Niederlage in Folge einstecken. Zu Beginn des Spiels ließ man einige tolle Chancen liegen und konnte beste Möglichkeiten nicht verwerten.
Danach schlug die Heimelf zu und bei den Gästen ging so gut wie nichts mehr.
Einen letztlich verdienten 2:0-Erfolg holten sich die Osserbuam in Salzweg. Dabei spielte ihnen der schnelle Führungstreffer in die Karten. Die Hausherren zeigten sich kämpferisch stark verbessert und hatten im zweiten Abschnitt Pech mit einem Pfostentreffer. Der Sieg der Gäste jedoch, die in der Schlussphase ebenfalls am Aluminium scheiterten, geht in Ordnung.