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Artikel vom 18. Januar 2013 09:30, 34 mal gelesen

Deggendorf Fire

Setzt Fire Erfolgsserie in Oberfranken fort ?

Autor: Oliver Hausladen
Vor einer schwierigen Aufgabe stehen die Deggendorfer Eishockey-Cracks heute Abend bei den Selber Wölfen (Foto: Ch. Häusler).

Vor einer schwierigen Aufgabe stehen die Deggendorfer Eishockey-Cracks heute Abend bei den Selber Wölfen (Foto: Ch. Häusler).

Nur eine Gelegenheit hat Deggendorf Fire an diesem Wochenende, um wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition in der ersten Runde der Play-offs in der Oberliga Süd zu holen. Zuletzt zeigten die Schützlinge von Trainer Eduard Uvira mit zwei Siegen in Folge stark aufsteigende Form, allerdings dürfte es trotzdem alles andere als leicht werden, am Freitag ab 20 Uhr beim sehr heimstarken Tabellendritten Selber Wölfe nicht leer auszugehen. Am Sonntag ist Fire spielfrei.

Die Heimbilanz der Selber Wölfe ist bisher durchaus beeindruckend: 13 Siegen in der Hutschenreuther-Eissporthalle stehen nur drei Niederlagen gegenüber. Insgesamt stehen die Oberfranken derzeit mit 59 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, hinter Peiting und Regensburg. Erklärtes Ziel der Selber ist es, als eine der besten vier Mannschaften die Vorrunde zu beenden und damit mit Heimrecht in die erste Play-off-Runde zu gehen.

Duell könnte es auch in den Play-offs geben

Was die Partie heute besonders pikant macht: Wäre die Hauptrunde bereits beendet, würde in der ersten Runde der Play-offs Selb auf Deggendorf treffen. Für Fire stehen in fremden Hallen bisher sieben Erfolge und acht Schlappen zu Buche. Die bisherigen Duelle der beiden Mannschaften in dieser Saison waren alle sehr eng. Einem 5:4-Heimsieg der Deggendorfer folgte eine 3:4-Schlappe beim ersten Vergleich in Selb, auch beim jüngsten Duell hatten die Oberfranken die Nase knapp vorne, als sie sich mit 4:3 nach Penalty-Schießen im Eisstadion an der Trat durchsetzten. Top-Scorer der Selber ist Jared Mudryk, der im ligaweiten Vergleich mit 52 Punkten (14 Tore, 38 Assists) auf dem vierten Platz rangiert, dicht gefolgt von seinem Mannschaftskollegen Kyle Piwowarczyk mit 51 Zählern (17 Treffer und 33 Assists).

Gastgeber vertrauen auf starken Torhüter

Führender in dieser Statistik ist der Regensburger Routinier Petr Fical mit 60 Punkten (30 Tore, 30 Assists). Bestplatzierter Deggendorfer ist Andrew Schembri mit 60 Punkten (17 Tore, 33 Assists) auf dem achten Rang.

Im Tor haben sich die Selber in dieser Saison mit der Verpflichtung von Marko Suvelo deutlich verstärkt. Der Schlussmann des Tabellendritten liegt mit einem Gegentorschnitt von 2,35 pro Begegnung und bereits zwei Shut-outs im ligaweiten Ranking auf dem dritten Platz. Zum Vergleich: Deggendorfs Stamm-Torhüter Sandro Agricola belegt mit durchschnittlich 3,94 Gegentoren pro Partie und ohne Shut-out den zehnten Rang.

Eher durchschnittlich präsentierten sich bisher die Spezial-Teams der Oberfranken. Im Power-Play reicht der Erfolgswert von 22,29 Prozent zu Platz vier, einen Rang vor den Deggendorfern. Im Penalty-Killing belegt Selb mit einem Erfolgswert von 81,65 Prozent den sechsten Platz.

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