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Artikel vom 18. January 2013 09:14, 705 mal gelesen

Straubing Tigers

Tigers „wissen, was jetzt noch nötig ist“

Autor: wel
Auf Wolfsburgs Topstürmer Dzieduszycki müssen die Tigers am Freitagabend besonders aufpassen (Foto: Schindler).

Auf Wolfsburgs Topstürmer Dzieduszycki müssen die Tigers am Freitagabend besonders aufpassen (Foto: Schindler).

Offiziell beginnen die Play-offs in der DEL zwar erst am Mittwoch, 13. März, aber für die Straubing Tigers laufen die Playoffs quasi jetzt bereits.

15 Spiele sind es ab dem heutigen Heimspiel gegen Wolfsburg (19.30 Uhr, Eisstadion am Pulverturm, live im Internet unter www.laola1.tv) noch bis zum Saisonende.

Und für die Straubing Tigers sind es sozusagen drei Playoff-Serien nach dem Modus Best-of-Five. Neun Siege sind wohl nötig zum Erreichen der Playoffs, gewinnt man also jeweils aus den drei Fünfer-Serien drei Spiele würde das reichen, um dann auch am 13. März noch aufs Eis gehen zu können. "Von dieser Warte habe ich das noch nicht betrachtet", sagt Tigers-Coach Dan Ratushny. "Aber man kann das sicher so sehen. Jeder hat das seine eigene Rechnung und Betrachtungsweise."

"Ich glaube an das Team"

Es klingt machbar und die Tigers haben auch alles noch selbst in der Hand, aber es ist auch kein leichtes Unterfangen. Teilt man die bisherigen 37 Spiele in 5-er Schritte auf, gelang es bisher in dieser Spielzeit erst dreimal, solche Miniserien zu gewinnen. Warum das nun ausgerechnet dreimal in Folge gelingen soll, erklärt Ratushny mit einfachen Worten. "Ich glaube immer an das Team."

Und natürlich weiß man auch im Lager der Tigers was die Stunde geschlagen hat. "Ich muss den Spielern nicht immer eine neue Rechnung aufmachen. Wir sind Profis, wir wissen, was jetzt noch nötig ist. Jeder im Team weiß das."

Und da müssen nun auf dem Eis Taten folgen. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen Alexander Dotzler und Dustin Whitecotton, Andy Canzanello bleibt zunächst einmal überzähliger Ausländer. "Zumindest am Freitag", erläutert Ratushny. "Für den Sonntag in Mannheim entscheiden wir dann nach dem Freitag-Spiel."

Brandt für Keil

Verändert werden aber die Reihen. So tauschen Laurent Meunier und Matt Hussey die Center-Positionen. Hussey spielt also mit Endraß und Schönberger, Meunier mit Röthke und Stewart. "Ich wollte einfach etwas ändern", sagt Dan Ratushny. "Hamburg und Krefeld war zwar offensiv ganz gut, aber Iserlohn und Hannover dafür nicht." Im vierten Block läuft erneut Marcel Brandt für Bernhard Keil auf, der weiter in Regensburg spielt.

Und was die Stunde geschlagen hat, weiß auch der Trainer vor dem Wochenende. "Für uns ist jetzt jedes Spiel wichtig, egal gegen wen es geht." Die Straubinger "Mini-Play-offs" haben also bereits begonnen...

Die Gegner der Straubing Tigers bis zu den Playoffs (22 Einträge)

 


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