FDP-Generalsekretärin besuchte Druckerei in Mainburg
Liberale Abgeordnete von flexiblen Arbeitszeitmodellen für Frauen beeindruckt
Von Harry Bruckmeier
Mainburg. "Visionen auf Papier - und mehr" - damit wirbt die 1983 gegründete Druckerei Böhm & Partner mit Sitz in Wambach in ihrem Firmen-Exposé. Worte, die Miriam Gruß, Generalsekretärin der bayerischen FDP, bei ihrem Besuch des Unternehmens möglicherweise ein wenig nachdenklich gemacht haben. Denn in den Koalitionsverträgen in München und Berlin haben die Liberalen sehr wohl viele ihrer Visionen zu Papier gebracht. Doch ist es ihnen wirklich gelungen, all das in die Tat umzusetzen?
Wenn man den aktuellen Umfragen glauben darf, haben die Wähler ihr Vertrauen in die Tatkraft der FDP verloren. In Bayern und im Bund dümpeln die Liberalen seit Monaten konstant bei vier Prozent, ihnen droht das Ausscheiden aus beiden Parlamenten. Miriam Gruß ist jedoch fest davon überzeugt, dass ihre Partei bis zu den Wahlen in zwei Jahren kräftig aufholen wird - nicht zuletzt mit Hilfe der neuen Parteispitze um Philipp Rösler im Bund und einem ihren Worten zufolge "erfolgreichen Wirtschaftsminister Martin Zeil" im Freistaat.Doch das waren Fragen, die während des Besuchs bei Böhm & Partner keine Rolle spielten. Um die Arbeit an der Basis zu intensivieren, tingelt die FDP-Generalin in diesen Wochen durch die Lande, sucht unter anderem den Kontakt zu erfolgreichen Unternehmern und hört sich deren Sorgen an. Ganz nach dem Motto bei Böhm & Partner - ebenfalls nachzulesen im Firmen-Exposé: "Unser Ohr ist offen für ihre Ideen, Wünsche und Ziele." Im Landkreis Kelheim stand auch noch ein Abstecher nach Offenstetten zum dortigen Sonderpädagogischen Zentrum auf dem Programm. Beeindruckt zeigte sich die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und Mutter eines Sohnes über die Initiativen von Böhm & Partner, Frauen einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten.
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