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Artikel vom 21. January 2013 15:14, 48 mal gelesen

Viechtach

Hallenbad noch rund einen Monat geschlossen

Blindleitungen könnten Problem verursacht haben – Heizsystem muss saniert werden

Autor: Johannes Bäumel
Der Sprung ins Wasser - wie hier im Rahmen der Jugend-Kreisschwimmmeisterschaft im November - wird wohl noch etwas auf sich warten lassen. Noch mindestens drei bis vier Wochen ist das Hallenbad zu. - Foto: Archiv Wühr

Der Sprung ins Wasser - wie hier im Rahmen der Jugend-Kreisschwimmmeisterschaft im November - wird wohl noch etwas auf sich warten lassen. Noch mindestens drei bis vier Wochen ist das Hallenbad zu. - Foto: Archiv Wühr

Noch etwa einen Monat könnte es dauern, bis der Betrieb im Viechtacher Hallenbad wieder beginnen kann, denn die zu treffenden Maßnahmen nach dem Legionellenauftreten sind aufwendig.

Die Ursache des Legionellenbefundes in den Duschen des Hallenbades und der Turnhalle am Schulzentrum Viechtach sind inzwischen immerhin ermittelt. Eine Gefährdungsanalyse brachte nicht nur die Ursache zum Vorschein (Blindleitungen oder mangelnde Spülung im Duschbereich kommen als mögliche Ursachen infrage), sondern ermöglicht auch den baldigen Wiederbetrieb der Duschen.

"Bereits in der kommenden Woche könnten entsprechende Aufträge an lokale Firmen ergehen, so dass die Ursachen des Legionellenauftretens baldmöglichst abgestellt werden", teilt Landratsamtspressesprecher Heiko Langer in einer Pressemeldung mit.

Am Donnerstag werden sich die Verantwortlichen aus dem Landratsamt und den Schulen zu einer Besprechung zusammensetzen, danach könne man auch einen weiteren Zeitplan aufstellen. "Kurzfristig können Sofortmaßnahmen die Aufnahme des Regelbetriebs ermöglichen", erklärt Langer, "mittelfristig sind Sanierungsmaßnahmen notwendig."

Da Baumaßnahmen am Heizungssystem auch den Schulbetrieb betreffen, wolle man sich so mit den betroffenen Schulleitern abstimmen. "Die Bauzeit der Sofortmaßnahmen beträgt rund 14 Tage", so der Pressesprecher weiter. Wenn man nun davon ausgehe, dass der Auftrag in der kommenden Woche vergeben wird, sich dann eine Firma das Material besorgen müsse und dann auch genügend Personal vor Ort haben muss, könne man davon ausgehen, dass das Bad noch mindestens drei bis vier Wochen geschlossen sein muss.

Im Vordergrund stehe, dass es zu keiner Gesundheitsgefährdung mehr komme. So ist in den Planungen neben Kreisbaumeister Christian Hagenauer auch der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Peter Böer, in die Planungen involviert.

"Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass der Normalbetrieb möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann", so das Versprechen der Verantwortlichen.

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