Artikel vom 02. January 2013 15:39, 67 mal gelesen
Stephan Stiebinger schoss Deggendorf Fire gegen Selb mit 4:3 in Führung, doch die Gäste konnten noch im zweiten Drittel ausgleichen (Foto: Schindler).
Auf den Plätzen drei und sechs haben die beiden Eishockey-Oberligisten aus Ostbayern den Jahreswechsel erlebt. Der EV Regensburg blieb nach einer 3:9-Klatsche beim Spitzenreiter EC Peiting und einem 8:3-Erfolg in Erding Dritter. Deggendorf Fire musste vor dem Beginn des Jahres 2013 noch zwei Niederlagen hinnehmen. Deutlich mit 1:7 unterlagen die Niederbayern beim EHC Klostersee. Im Heimspiel gegen die Selber Wölfe gab es beim 3:4 nach Penaltyschießen wenigstens einen Punkt. Fire hat damit bereits fünf Niederlagen am Stück auf dem Konto.
Die Euphorie nach dem Trainerwechsel Mitte Oktober 2012 ist verflogen. Bei Deggendorf Fire ist zwar nicht der Alltag eingekehrt, aber die Erfolgsserie von zwölf Siegen am Stück ist längst Geschichte. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist verflogen. Ende November ging der Lauf zu Ende. Der Dezember brachte Coach Eduard Uvira und seinem Team lediglich sechs Punkte, wodurch Deggendorf aus der Spitzengruppe ins Mittelmaß der Liga abrutschte. Auch an den beiden letzten Spieltagen im alten Jahr änderte sich daran nichts. Nach der deutlichen 1:7-Niederlage in Klostersee gab es gegen Selb wenigstens einen Punkt. Zumindest machte die Leistung Mut. "In Klostersee wurden wir regelrecht überrollt", musste Trainer Uvira feststellen, der anfügte: "Das erste Drittel haben wir hoch verloren, dann ein paar Strafen bekommen und dann war das Spiel auch schon vorbei." Den Ehrentreffer erzielte Thomas Vogl (57.) zum 7:1-Endstand.
Deggendorf Fire hat gegen die Selber Wölfe mit 3:4 verloren.
Im letzten Heimspiel 2012 gegen die Selber Wölfe war dann aber eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar. 0:2 lagen die Gastgeber bereits zurück, zeigten dann aber Moral und kämpften sich in die Partie zurück. Nicolas Sochatsky (27.), Brendan McLaughlin (28.) und Stephan Stiebinger (34.) drehten die Partie und ließen die gut 1100 Zuschauer, sofern sie denn Deggendorfer Anhänger waren, jubeln. Selb glich zwar noch vor der letzten Pause aus, aber es gab ja noch das Schlussdrittel, welches dann aber torlos blieb. Somit gab es im Penaltyschießen die erste Niederlage in dieser Saison. "Mit dem Spiel bin ich schon zufrieden, mit den Punkten nicht", bilanzierte Uvira nach der letzten Schlusssirene im eigenen Stadion im Jahr 2012. Aufgrund neuerlicher Verletzungen - Dominik Retzer laboriert an Leistenproblemen und Leopold Polonius fiel mit Kniebeschwerden aus - stellte der Trainer seine Reihen komplett um. "Ich wollte den Kräfteverschleiß etwas aufteilen", gab Uvira neben den Verletzungen als Grund für die Umstellungen an.
Der spielfreie Mittwoch kommt Deggendorf Fire nun entgegen, denn das Team kann damit Kraft tanken. Trotz der zahlreichen Verletzungen - denn es fehlten ja auch Benjamin Frank und Markus Ruderer, zudem ist McLaughlin nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe am Freitag gesperrt - offenbarte Deggendorf keine konditionellen Probleme. Am Freitag im Heimspiel gegen Klostersee soll der 100. Saisontreffer gelingen, 99 hat Fire auf dem Konto, und am Sonntag gastieren die Niederbayern beim Schlusslicht in Schweinfurt.
EVR hat den Weihnachtsbraten zwischenzeitlich verdaut
Drei Niederlagen in Serie hatte auch der EV Regensburg hinter sich. Doch im alten Jahr konnten die Oberpfälzer den Bann noch brechen, holten sich in Erding mit dem 8:3-Erfolg noch einen Dreier. Damit liegt die Mannschaft von Trainer Leos Sulak auf Heimspielkurs für die Play-off-Runde. Die vorletzte Partie beim Klassenprimus in Peiting ging allerdings deutlich mit 3:9 verloren. Da freute es auch wenig, dass Martin Piecha das 100. Saisontor erzielte. Es war das zwischenzeitliche 1:3 in Peiting. "Wir hatten wohl die Weihnachtsgans nicht richtig verdaut", suchte Coach Sulak nach dem 3:9 an seiner früheren Wirkungsstätte in Peiting nach Erklärungen. Da halfen auch die beiden EVR-Treffer von John Sicinski und Petr Fical nicht.
Weitaus besser verdaut hatten die Regensburger den Weihnachtsbraten am 30. Dezember, als es in Erding zu einem deutlichen 8:3-Sieg reichte. Petr Fical (2), Bogdan Selea (2), John Sicinski, Martin Ancicka, Philipp Michl und Andreas Tahedl trugen sich in die Torschützenliste ein. Bereits nach 40 Minuten stand der höchste Auswärtssieg mit dem 7:2-Zwischenstand praktisch fest. Somit wurde in Erding nicht nur der negative Lauf beendet, es riss auch eine weitere Serie. Anders als in den fünf Partien zuvor gab es keine Zehn-Minuten-Strafe gegen den EVR, die zuletzt zu Sperren gegen Martin Ancicka und Marcel Brandt geführt hatten.
Positiv fällt die Jahresbilanz für 2012 aus. Denn der EV Regensburg hatte bis Mittwochabend vor dem Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe bereits zehn Punkte Vorsprung auf Platz fünf, auf dem eben jene Freiburger stehen. Die Partie gegen die Breisgauer ist der Auftakt für vier Heimspiele in Folge. Weitere Gäste in der Donauarena sind am Freitag und Sonntag Spitzenreiter Peiting und die Tölzer Löwen. Und gerade daheim ist Regensburg mit nur einer Niederlage derzeit eine Macht, was für die nächsten Tage hoffen lässt.
Auf den Plätzen drei und sechs haben die beiden Eishockey-Oberligisten aus Ostbayern den Jahreswechsel erlebt. Der EV Regensburg blieb nach einer 3:9-Klatsche beim Spitzenreiter EC Peiting und einem 8:3-Erfolg in Erding Dritter. Deggendorf Fire musste vor dem Beginn des Jahres 2013 noch zwei Niederlagen hinnehmen. Deutlich mit 1:7 unterlagen die Niederbayern beim EHC Klostersee. Im Heimspiel gegen die Selber Wölfe gab es beim 3:4 nach Penaltyschießen wenigstens einen Punkt. Fire hat damit bereits fünf Niederlagen am Stück auf dem Konto.
Die Euphorie nach dem Trainerwechsel Mitte Oktober 2012 ist verflogen. Bei Deggendorf Fire ist zwar nicht der Alltag eingekehrt, aber die Erfolgsserie von zwölf Siegen am Stück ist längst Geschichte. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist verflogen. Ende November ging der Lauf zu Ende. Der Dezember brachte Coach Eduard Uvira und seinem Team lediglich sechs Punkte, wodurch Deggendorf aus der Spitzengruppe ins Mittelmaß der Liga abrutschte. Auch an den beiden letzten Spieltagen im alten Jahr änderte sich daran nichts. Nach der deutlichen 1:7-Niederlage in Klostersee gab es gegen Selb wenigstens einen Punkt. Zumindest machte die Leistung Mut. "In Klostersee wurden wir regelrecht überrollt", musste Trainer Uvira feststellen, der anfügte: "Das erste Drittel haben wir hoch verloren, dann ein paar Strafen bekommen und dann war das Spiel auch schon vorbei." Den Ehrentreffer erzielte Thomas Vogl (57.) zum 7:1-Endstand.
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