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Artikel vom 18. January 2013 16:13, 75 mal gelesen

Plattling

Blues-Rhythmen gingen durch Mark und Bein

Publikum von „The Ramblers“ begeistert – Rauchige Stimme und virtuoses Gitarrenspiel

Autor: chh
Ein musikalisch hervorragendes Konzert bot die Blues-Band "The <br/>Ramblers" im Bürgerspital. (Fotos: Ch. Häusler)

Ein musikalisch hervorragendes Konzert bot die Blues-Band "The
Ramblers" im Bürgerspital. (Fotos: Ch. Häusler)

Unterschiedlicher könnten die vier Musiker der Blues-Band "The Ramblers" nicht sein. Reinhard Soll mit seiner rauchig, tiefen Stimme aus dem Rheinland an der E-Gitarre, der Niederbayer mit lockigem Wuschelkopf und Old-School-Lederkutte, Hubert Hofherr, an der Mundharmonika, Mario Spelthan an der Gitarre ähnelt als gebürtiger Holländer mit tiefen Falten im Gesicht Mick Jagger von den Rolling Stones und Noah Psunkewicz, geboren in der bayerischen Landeshauptstadt, spiegelt mit seiner einfachen Kleidung - Jeans und T-Shirt - seine Art und Weise zu musizieren wider und schlägt gekonnt auf das Cajon.


Diesem außergewöhnlichen Quartett konnte am Donnerstagabend im Plattlinger Bürgerspital gelauscht werden, als "The Ramblers" ihr aktuelles Album "Plug and Pray" vorstellten und den Zuhörern nicht nur Songs vorspielten, sondern den Blues förmlich lebten. Da war es auch egal, dass Spelthan während dem virtuosen Gitarrenspiel beinahe sein Mikro von der Bühne stoß oder Psunkewicz verdutzt schaute, als er einen seiner Sticks brach.


Aktuelles Album präsentiert


Mit dem ersten Lied ihres Albums "Bring it on Home" starteten "The Ramblers" das Blues-Konzert. Das helle Scheinwerferlicht reflektierte vom Gitarrenkopf auf das Publikum und der eingängige Rhythmus ließ die Besucher nicht mehr ruhig auf ihren Stühlen sitzen. Einige weitere Titel aus dem präsentierten Album folgten, unter anderem "I just wanna make love to you", "Five long years" oder "You shouldn't do it".


Die Palette der "Ramblers" ist breit gefächert und reicht von Slow Blues bis hin zu mitreißenden, rockigen Nummern. Auch während einigen Liedern schafften es die Künstler die Spannung immer wieder zu steigern. Gitarrist Soll streichelte sacht seine Saiten und Hofherr ließ im Anschluss seine Mundharmonika gar nicht mehr von den Lippen, um die Töne durch das Bürgerspital zu jagen.
Mehr im Anzeiger am Samstag!

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