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Artikel vom 21. January 2013 08:40, 93 mal gelesen

Geisenhausen

Schmierfinken unterwegs

Turnhallenwände mit Graffiti „bemalt“

Autor: pk
Die Schmierereien an der Wand der kleinen Turnhalle sind gewiss keine Verschönerung. Gemeindeverwaltung und Polizei suchen die Täter. (Foto: pk)

Die Schmierereien an der Wand der kleinen Turnhalle sind gewiss keine Verschönerung. Gemeindeverwaltung und Polizei suchen die Täter. (Foto: pk)

Graffiti an den Außenwänden der kleinen Turnhalle entlang des Fußwegs zur Günter-Eich-Straße erregen die Aufmerksamkeit der Passanten seit einigen Wochen. Es handelt sich weniger um künstlerisch wertvolle Werke, sondern eher um Schmierereien.

Nachdem die Turnhalle erst vor wenigen Jahren grundlegend renoviert worden war und einen schönen Außenanstrich erhalten hatte, ist das Ergebnis der Graffiti-Aktion für alle Verantwortlichen mehr als ärgerlich und auch mit hohen Kosten "für die Allgemeinheit" - wie Bürgermeister Robert Maier betont - verbunden.

Schulleiter Martin Haindl vermutet eine Nacht- und Nebelaktion dahinter und meint zusammen mit einigen Lehrkräften der Mittelschule, dass aktive oder ehemalige Schüler beteiligt sein könnten. Doch habe man noch keinen Täter gefunden. Verwaltungsrat Heribert Rötzer sagte gegenüber der Vilsbiburger Zeitung, man habe bei jedem Vorkommnis - es gibt noch Schmierereien an anderer Stelle - Anzeige bei der Polizei erstattet.

Der Bürgermeister erklärte, die Gemeindeverwaltung werde in naher Zukunft die Zeichnungen farbig übertünchen lassen müssen. Doch vermutet er, dass es gar nicht so einfach sein wird, den Belag deckend zu gestalten. Eine offizielle Freigabe der Wände für Graffiti-Künstler komme für ihn nicht infrage. Das habe zwar der Jugendarbeitskreis einmal erwogen, doch sei ein neu saniertes Gebäude der falsche Ort. Eigentlich habe er gehofft, dass bei den Ermittlungserfolgen der Polizei im Landkreis bei ähnlichen Vorkommnissen auch auf die Geisenhausener Täter zurückgegriffen werden könne. Maier denkt darüber nach, eine Belohnung für die Ergreifung der Schmierer auszusetzen. Kürzlich erst war die Eingangstür der Mittelschule mit einem Schokoladenriegel verschmutzt worden. Dabei seien auch die Schlösser verstopft worden, so dass zwei davon ersetzt werden mussten, erwähnte der Bürgermeister. "Das ist nicht ganz billig", sagte ein beauftragter Handwerker zu dem Schaden.

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