Aus der Politikredaktion

Luftfahrtzulieferer schlecht für Zukunft gerüstet

Le Bourget/München

Luftfahrtzulieferer schlecht für Zukunft gerüstet

Die Mehrheit der französischen und deutschen Luftfahrtzulieferer ist schlecht für die Zukunft gerüstet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zum Vergleich der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und französischen Luftfahrtzulieferindustrie. Die Studie wurde von den Beratungsunternehmen Kea&Partners sowie...

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Obama hat eine „feel-good“-Rede gehalten

Interview mit Stephan Bierling

Obama hat eine „feel-good“-Rede gehalten

Eine Rede für das gute Gefühl, aber mit wenig Substanz. So fällt das Urteil von Professor Stephan Bierling über den Auftritt von US-Präsident Barack Obama in Berlin aus. Bierling ist Inhaber des Lehrstuhls für internationale Politik und transatlantische Beziehungen an der Universität Regensburg.

Hat US-Präsident Barack Obama mit seiner Rede in Berlin den Erwartungen entsprochen?

Bierling: Da kommt es ganz darauf an, was die Erwartungen waren.

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Atomwaffen-Visionär

Kommentar

Atomwaffen-Visionär

Historisch? Schnell vernimmt man solche Superlative, wenn der mächtigste Mann der Welt in Deutschland eine Rede hält. Am Donnerstag war Barack Obama dran, erstmals als US-Präsident. Neben vielen wenig konkreten Aspekten wurde er in einem Punkt sehr deutlich: Er will die Zahl der Atomwaffen weiter reduzieren.

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Hauptstadtkolumne

Familientherapie

Liebe Ilse Aigner (gilt auch für Markus Söder). Seien Sie gewarnt. Ab sofort müssen Sie damit rechnen, dass ich Sie jede Woche über den grünen Klee loben werde. Wären Sie nicht als Ministerin zuständig für die Landwirtschaft, dann würde ich mich vielleicht sogar ranwanzen wollen. Klingt aber irgendwie unappetitlich.

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Leitartikel

Enttäuschender Cyber-Krieger

US-Präsident Barack Obama entwickelt sich immer mehr zum Problemfall. Anstatt die vergleichsweise Unabhängigkeit seiner zweiten Amtszeit für politische Akzente zu nutzen, muss der mächtigste Mann der Welt seine Qualitäten als Krisenmanager ausspielen. Die Hoffnungen darauf, einen selbstbewussten Gestalter...

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Leitartikel

Empörungs-Unkultur

Empörung, Verdruss, Wutbürgertum, Häme gegenüber Politikern - für all das lassen sich immer gute Gründe anführen. Doch mit dem dabei einhergehenden Hang zur Pauschalisierung und der zunehmenden Bereitschaft zur Empörung geht auch das Augenmaß verloren. Der Preis dafür ist hoch. Denn die damit verbundene...

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Hauptstadtkolumne

Mensch-ärgere-dich-nicht

Ausgerechnet ER. Wo doch die Hauptstadt-Journalisten sich so schön einig waren. ER sei der Leise unter den Lauten, der Profi unter den Amateuren. ER wäre der Korrekte unter den Wirbelmachern, der Bescheidene unter den Aufgeblasenen. Kein Porträt über ihn ohne das Adjektiv "preußisch" - das war als Kompliment gedacht.

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Hilfe für Flutopfer „unbürokratisch leisten“

Interview mit Hartmut Koschyk

Hilfe für Flutopfer „unbürokratisch leisten“

Hochwassergeschädigte können mit einer unbürokratischen und schnellen Hilfe des Staates rechnen. Das betonte Hartmut Koschyk (CSU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium im Interview mit unserer Zeitung. Der Bund verfüge über die notwendigen finanziellen Spielräume. Dies gelte ebenso...

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„Das Wasser braucht seinen Raum“

Interview mit Umweltminister Altmaier

„Das Wasser braucht seinen Raum“

Mehr Klimaschutz und weniger Flächenverbrauch sind zwei politische Konsequenzen, die sich für Bundesumweltminister Peter Altmaier aus den neuen Jahrhundertfluten ergeben. Unsere Zeitung sprach mit dem CDU-Politiker in Berlin über Hochwasserschutz, Fracking, Energiewende und die Suche nach einem Atommüllendlager.

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Leitartikel

Erarbeiten, nicht nur verteilen

Zwei Dimensionen sind es vor allem, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichten des Neuen Testaments ziehen. Zum einen die Heilungen: Blinde sehen, Lahme gehen, Taube hören. Geisteskranke werden von Dämonen befreit. Heute würden wir sagen, Depressionen und Psychosen werden geheilt. Beschädigtes Leben erhält so seine Würde zurück.

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Hauptstadtkolumne

Es gipfelt der Gipfel

Die Luft wird dünn. Die Beine schwer. Im Rucksack scheinen sich Felsbrocken zu sammeln. Der Schweiß entrinnt nicht nur dem Angesicht. Dann endlich ist das Ziel erreicht, der Gipfel. Jetzt könnte man die Aussicht genießen, den Blick schweifen lassen von oben herab übers große Ganze und in die Ferne, wo vielleicht noch andere Ziele locken.

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"Der Anarchie im Internet ein Ende setzen"

Interview mit FW-Spitzenkandidat Hanika

"Der Anarchie im Internet ein Ende setzen"

Herr Hanika, neben Ihrem Beruf als Industriemeister arbeiten Sie als Model, Schauspieler und Entertainer. Warum jetzt auch noch Bundestags-Spitzenkandidat der Freien Wähler in Bayern?

Hanika: Ich will ein Zeichen setzen gegen die Politikverdrossenheit der Jugend. Ich will ihnen Mut machen, damit sie sich politisch stärker engagieren.

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"Klare und deutliche Regeln sind der richtige Weg"

Interview mit Beate Merk

"Klare und deutliche Regeln sind der richtige Weg"

Beate Merk wird in nächster Zeit viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Zum einen will Bayerns Justizministerin erreichen, dass Gerichtsverhandlungen künftig auch in einen Nebenraum mit Journalisten übertragen werden dürfen. Zum anderen strebt sie eine gesetzliche Regelung für DNA-Tests an, bei denen...

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"Ein bisschen mehr Fairness"

Interview mit Rainer Eppelmann

"Ein bisschen mehr Fairness"

In den vergangenen Wochen hatte die DDR-Vergangenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für Diskussionen gesorgt. Im Interview mit der Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung nimmt Rainer Eppelmann die Kanzlerin in Schutz. Eppelmann (70) ist seit 1998 ehrenamtlicher Vorsitzender des Vorstands der "Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur".

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„Das staatliche Versagen war flächendeckend“

Interview mit Sebastian Edathy

„Das staatliche Versagen war flächendeckend“

Während in München der Prozess zu den NSU-Morden gerade beginnt, ist die politische Aufarbeitung in Berlin schon fast zu Ende. Die Terrorzelle hätte schon viel früher enttarnt werden können - das sagt Sebastian Edathy im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses des Bundestages...

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CSU verordnet sich Compliance-Regeln

Verwandtenaffäre

CSU verordnet sich Compliance-Regeln

Jetzt schreiben Sie wieder die CSU ist nervös, aber das nehme ich in Kauf." CSU-Chef Horst Seehofer will nach der Affäre um die Beschäftigung von Verwandten reinen Tisch machen. Im Anschluss an die Sitzung des Parteivorstands gibt er gestern in München bekannt, wie die CSU derartige Unklarheiten künftig verhindern will.

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Weiterer Anker in den Beziehungen

Freihandelszone zwischen USA und EU

Weiterer Anker in den Beziehungen

So etwas gibt es auf der gesamten Welt nicht." Daniel Hamilton gerät fast ins Schwärmen, wenn er über die Chancen eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und den Vereinigten Staaten spricht. Hamilton ist Direktor des Zentrums für transatlantische Beziehungen an der Johns-Hopkins-Universität in Washington...

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Leitartikel

Unwürdiges Gezerre

"Einigermaßen beschämend." Kein Geringerer als Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) hat diese Formulierung in der Fernseh-Talkshow "Beckmann" gewählt. Er beschreibt damit das Verhalten des Oberlandesgerichts München (OLG) bei der Vergabe von Presseplätzen im NSU-Prozess. Ja, es ist beschämend, wie ein Gericht...

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"Leute, lasst die Kirche im Dorf"

Interview mit Ursula Münch

"Leute, lasst die Kirche im Dorf"

Die Steueraffäre von Uli Hoeneß sowie die Beschäftigung von Familienmitgliedern durch Abgeordnete hat Wellen geschlagen. Professor Ursula Münch, Direktorin der Akademie für politische Bildung in Tutzing (APB), sprach mit unserer Zeitung über die Ursachen der Affäre und über die Konsequenzen, die auch die Politik daraus ziehen sollte.

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Bezichtigungen und Selbstbezichtigungen Kommentare (2)

Abgeordnetenaffäre

Bezichtigungen und Selbstbezichtigungen

Jetzt hat es auch die Grünen im bayerischen Landtag erwischt: Ihre oberpfälzische Abgeordnete Maria Scharfenberg hat eingestanden, ebenfalls enge Familienangehörige als Mitarbeiter auf Kosten des Steuerzahlers beschäftigt zu haben. Von 1998 bis 2001 habe sie ihren erwachsenen Sohn und von 1999 bis 2006...

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