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Artikel vom 01. August 2012 17:08, 215 mal gelesen

Au in der Hallertau

Erste Bewährungsprobe für das Siegelfest-Bier

Bierprobe für das Hopfensiegelfest am 4. August - Gute Noten für das Spezial-Bier

Mit Hildegard Heindl (5. von links) stießen auch Festwirt Claus Soller und Braumeister Stefan Ebensperger (von links) sowie Bürgermeister Ecker, Hans Neumaier und Baron Michael Beck von Peccoz (von rechts) auf das Fest an. Foto: Betz

Mit Hildegard Heindl (5. von links) stießen auch Festwirt Claus Soller und Braumeister Stefan Ebensperger (von links) sowie Bürgermeister Ecker, Hans Neumaier und Baron Michael Beck von Peccoz (von rechts) auf das Fest an. Foto: Betz

Vollmundig und bernsteinfarben, mild trotz seiner Stärke von sechs Prozent Alkohol: Das Lob für das Festbier zum Hopfensiegelfest war einhellig bei der Bierprobe am Dienstagabend im Schlossbräu-Garten. Daneben wurde auch von Bürgermeister Karl Ecker und Hildegard Heindl als Haupt-Organisatorin des Festes das umfangreiche Programm nochmals vorgestellt. "Jetzt muss nur noch das Wetter passen, alles andere ist bestens vorbereitet", war man sich am Dienstag schließlich in gemütlicher Runde einig.

Einzelne Flaschen des Siegelfest-Bieres waren schon in den vergangenen Tagen aufgetaucht und stets neugierig begutachtet worden. Bürgermeister Ecker hatte aus seinem "Fundus" einige wenige Tragerl verschenkt. Auffällig ist das besondere Bier zum Hopfensiegelfest schon allein optisch: Das Etikett ziert ein Kranz mit dem Wappen der 15 Siegelgemeinden. Aber auch inhaltlich hat das Bier das Prädikat "Festbier" wahrlich verdient, so das einhellige Votum nach den ersten Schlucken am Dienstag. Das Lob ging natürlich in erster Linie an Braumeister Stefan Ebensperger aus der Schlossbrauerei, der auch die "Eckdaten" zum Bier lieferte: "Es ist ziemlich hoch vergoren und hat eine goldene Bernstein-Färbung. Drei Hopfensorten geben dem Bier seinen Geschmack: Perle, Hersbrucker und Saazer. Und für die Farbe ist auch dunkles Malz mit in der Rezeptur." Das Ergebnis ist ein Bier mit sechs Prozent Alkohol, also ein durchaus gehaltvolles Getränk.

Auch Baron Michael Beck von Peccoz von der Schlossbrauerei Au betonte bei der Bier- und Programmvorstellung, dass man sich als Brauerei freue über den Gedanken eines Hopfensiegel-Festes. "Und mit unserer Beteiligung wollen wir verdeutlichen, dass wir mit der Gemeinde gut zusammenarbeiten." Und auch gastronomisch gibt es eine Verbindung vom Bräu zum Fest: Schlossbräukeller-Wirt Claus Soller ist der Festwirt am kommenden Samstag; er wird die Gäste mit einem Hopfazupfa-Mahl und Brotzeiten bei Kräften halten. Und für die Kinder gibt es Pommes und Eis.

Die Hintergründe des Siegel-Festes beleuchtete anschließend der Auer Bürgermeister Karl Ecker. "Das Hopfensiegel mit seiner enormen wirtschaftlichen Bedeutung in früheren Zeiten ist heute oft gar nicht mehr so präsent bei der Bevölkerung", meinte er einleitend. Deshalb sei man der Initiative von Hildergard Heindl von der örtlichen "Doldenschänke" sehr aufgeschlossen gegenübergestanden, Au als zweite Station des Hopfensiegelfest-Turnus zu wählen - die Premiere war im vergangenen September in Mainburg.

Von Michael Betz

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Au in der Hallertau, Bayern, Deutschland

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