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Skurill und abwechslungsreich: "Dampfplaudara", "Zwoastoa" und "Krautschädel" zeigten die vielen Spielarten des Mundart-Rock. (Fotos: Sebastian Geiger)

Landshut. Abwechslungsreich und schräg präsentierten sich die drei Bands auf dem zweiten Mundartrock-Festival in der Alten Kaserne in Landshut. "Krautschädl", "Zwoastoa" und "Dampfplaudara" zeigten, wie vielschichtig und skurill Musik aus Bayern und Österreich sein kann. Klischee von blühenden Landschaften und ländlicher Idylle bediente dabei keine der Bands. Man gab sich frech, rebellisch und zuweilen äußerst politisch. Während die Gruppe "Dampfplaudara" aus Passau mit ihren Liedern, die irgendwo zwischen Gstanzl, Polka, Rock und Moritat angesiedelt waren, für einen ruhigen und amüsanten Einstieg sorgten, ließen es "Zwoastoa" und das Trio "Krautschädl" so richtig krachen. Polka, Reagge, Balkan-Pop und sogar ein paar Housenummern verwandelten "Zwoastoa" die Bühne der alten Kaserne in eine Partyzone. Dass Funk und Crossover-Sounds und Wiener Schmäh dagegen perfekt zusammenpassen können, zeigten die Headliner von "Krautschädl". Nach einem kleinen Ausflug in ihr neues Album "Gemma Gemma" präsentierten die drei Österreicher vor allem ältere Songs, die bei den zahlreichen Fans im Publikum für Begeisterung sorgten. 



Zweites Mundartrock-Festival


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"Wir wollten das Festival noch einmal weiter öffnen", erzählt Organisator Sascha Jakob, Musikbeauftragter des Bezirks Niederbayern". Während im vergangenen Jahr die Bands ausschließlich aus Niederbayern kamen, waren in diesem Jahr auch Oberbayern (Zwoastoa) und Österreich (Krautschädl) musikalisch vertreten. Die Besucherzahlen gaben den Veranstaltern Recht: Sie legten noch einmal zu. Sascha Jakob zeigte sich zufrieden und wagte einen Blick in die Zukunft. Vielleicht werde man - wenn das Festival so erfolgreich bleibt - auch andere Städte als Landshut besuchen. 


Sebastian Geiger

Ortsinformation:  Deutschland > Landshut


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Kategorien: Landshuter Zeitung, Rock over Niederbayern
Erstellt: 13.02.2011

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