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Artikel vom 14. Dezember 2012 10:37, 223 mal gelesen

Zehn Dinge über den Film "Der Hobbit"

Die Geheimnisse von Mittelerde

Zehn Dinge, die ihr noch nicht über „Der Hobbit“ wusstet

Autor: Sebastian Geiger
Kleiner Held ganz groß: Martin Freeman spielt Bilbo Beutlin in "Der Hobbit". (Bild: Warner Bros.)

Kleiner Held ganz groß: Martin Freeman spielt Bilbo Beutlin in "Der Hobbit". (Bild: Warner Bros.)

Seit Donnerstag, 13. Dezember, ist "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" im Kino zu sehen. Wie schon im "Herrn der Ringe" basieren die Abenteuer des jungen Bilbo Beutlin (Martin Freeman) auf einer Geschichte des Kultautors J. R. R. Tolkien. Doch es gibt auch einige Dinge rund um das Buch und den Dreh, die nicht so bekannt sind. Hier sind zehn Dinge, mit denen ihr nach dem Kinobesuch auftrumpfen könnt.

- Die Idee zur Buchvorlage "Der kleine Hobbit" hatte J. R. R. Tolkien, als er 1930 Abschlusszeugnisse bearbeitete. Er hatte ein leeres Stück Papier vor sich liegen und schrieb auf einmal die Worte "In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit" darauf.

- Zum ersten Mal erschien "Der kleine Hobbit" 1937 mit der vergleichsweise beschaulichen Auflage von 1550 Stück. Die waren sofort ausverkauft. Übrigens war nicht nur der Text dieser Ausgabe von Tolkien, sondern auch die Illustrationen und die Karte, die die Reiseroute von Bilbo Beutlin zeigte.

- Zunächst hatte "Der kleine Hobbit" nur wenig mit "Der Herr der Ringe" zu tun. Tolkien selbst schrieb das erste Treffen zwischen Bilbo Beutlin und der Kreatur Gollum mehrmals um, als ihm klar wurde, dass "Der kleine Hobbit" die Vorgeschichte zu "Der Herr der Ringe" war. 1960 wollte er eine düstere Version der Geschichte schreiben, die mehr zum Ton von "Der Herr der Ringe" passt, stellte die Arbeit daran aber bald wieder ein.

- Ursprünglich hätte die Filmversion von "Der kleine Hobbit" früher in die Kinos kommen sollen. Da das Filmstudio MGM allerdings vor Anfang der Dreharbeiten Pleite ging, verzögerte sich der Drehbeginn um Jahre. Auch Regisseur Guillermo del Toro, der zunächst "Der Hobbit" drehen sollte, stieg aus, weil sich die Dreharbeiten zu lange hinzogen.

- Dass "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" Auftakt einer Trilogie ist, ist auch noch nicht so lange her. Regisseur und Produzent Peter Jackson hatte eigentlich geplant, das Buch in zwei Teilen zu verfilmen. Im Laufe der Dreharbeiten nahm er aber so viele Details aus anderen Tolkien-Büchern mit ins Drehbuch, das schließlich drei Filme daraus wurden.

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- "Der Hobbit" ist der erste Film, der mit 48 Bildern pro Sekunde ins Kino kommt. Normalerweise werden Kinofilme mit 24 Bildern pro Sekunde gedreht. Peter Jackson wollte durch die Verdopplung ein schärferes und klareres Bild auf die Leinwand werfen.

- Gollum-Darsteller Andy Serkis hat in "Der Hobbit" wesentlich mehr gemacht, als nur ein weiteres Mal in die Rolle des kleinen Monsters zu schlüpfen. Peter Jackson übertrug dem Schauspieler auch einige Regieaufgaben. So filmte er unter anderem viele der Luftaufnahmen im Film und die Kampfszenen.

- Gollum selbst sieht übrigens längst nicht so gut aus, wie er könnte. Das Filmteam hat bewusst darauf verzichtet, der Kreatur das Aussehen zu geben, das mit moderner Computertechnologie möglich wäre. So wollte Peter Jackson verhindern, dass der Gollum aus dem "Hobbit" besser aussieht als der aus "Der Herr der Ringe".

- Bilbo-Darsteller Martin Freeman ist euch vielleicht als "Dr. Watson" aus der BBC-Serie "Sherlock" bekannt. Dort spielt er den Freund und Assistenten von Sherlock Holmes, den in der Serie "Benedict Cumberbatch" spielt. Dieser wiederum hat in den "Hobbit"-Filmen die Rollen des Drachen Smaug und des unheimlichen Nekromanten.

- Um drei Filme drehen zu können, hat sich Peter Jackson einige Freiheiten bei der Umsetzung des Buches genommen. Der böse Ork-Häuptling Azog taucht beispielsweise in der Originalgeschichte gar nicht auf. Er ist dort schon seit einiger Zeit tot. Um den Zwergen aber einen interessanten Gegner zu geben, hat Peter Jackson den Ork-Häuptling kurzerhand wieder zum Leben erweckt.

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