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Artikel vom 01. März 2012 17:06, 217 mal gelesen

Beautytipp

"Schön ist, was glänzt"

Fünf Tipps, wie die Haare schonend glatt werden

Glatte Haare leicht gemacht

Glatte Haare leicht gemacht

Glatte Haare liegen im Trend, "Straight Look" nennen das Fachleute. Angst, die Haare zu schädigen, braucht man dabei aber nicht zu haben. "Hitze versiegelt das Haar und macht es strukturglatt", erklärt Timo Stoiber, Friseurmeister und Visagist im Friseursalon "HaarWerk" in Bogen. Beim Glätten enstehe viel Glanz. Das bekomme kein anderes Mittel so hin. Falsch mache man erst etwas, wenn das Haar glanzlos und stumpf wird. Damit das nicht passiert, gibt der 36-Jährige Tipps, wie's richtig geht:


1. Gutes Glätteisen

Wichtig ist erstmal das richtige Handwerkszeug. Ein gutes Glätteisen muss aber nicht immer teuer sein, so Timo Stoiber. Es kommt auf die Leistung an. "Ein gutes Eisen sollte innerhalb von drei bis vier Sekunden aufgeheizt sein", so der Experte. 210 Grad ist die optimale Temperatur. "Das ist für Haare überhaupt kein Problem. Ein Haar hält bis zu 300 Grad aus." Schlimmer sei für die Haare, mehrmals über die gleiche Stelle zu gehen. "Besser ist es einmal richtig mit Power - und die Haare sind glatt."

2. Hitzeschutz verwenden

Um die Haare nicht zu stark zu strapazieren, ist ein Hitzeschutz wichtig. "Da reicht aber auch ein Glanzspray völlig aus", so Stoiber. Ein Haar ist aufgebaut wie ein Tannenzapfen. Je mehr man damit macht, desto mehr geht die Schuppenschicht auf. Das Schutzspray gleiche die Oberfläche aus. "Strukturschäden werden sozusagen zu zementiert."

3. Nicht bei feuchten oder nassem Haar glätten

Wenn das Haar noch feucht oder gar nass ist, darf man auf keinen Fall zum Glätteisen greifen. "Das ist wie bei einem Bügeleisen", erklärt der Friseurmeister. "Es entsteht viel Dampf und die Temperatur steigt erheblich." Das Eisen wird zu heiß für die Haare. Also: Wenn's zischt oder dampft, sofort aufhören und erst trocken föhnen.

4. Wenig Haarspray


Nach dem Glätten sollte man möglichst kein Haarspray verwenden. Darin sind Kunstharze enthalten, die sich bei zu starker Hitze verfestigen. Wer also nach dem Stylen sprayt und am nächsten Morgen nur nochmal nachglättet, schädigt das Haar schwer. Die Harze verklumpen und man hat eine Art Betonschicht auf dem Kopf. Das wirkt sich auch negativ auf die Schuppenschicht aus. Unser Tipp: Besser mit Haarwax arbeiten.

5. Richtig glätten

Beim Glätten selbst sollte man darauf achten, das Eisen gleichmäßig gleiten zu lassen. Auch bei den Spitzen ist es wichtig, nicht einfach ruckartig aufzuhören. "Sie sind meist am strapaziertesten", weiß Timo Stoiber. Deshalb helfe es, das Eisen bei den Spitzen leicht nach innen auslaufen zu lassen.

Timo Stoiber vom HaarWerk in Bogen

Timo Stoiber vom HaarWerk in Bogen

Freistunde-Stylingtipp: Mit dem Glätteisen zur Lockenpracht

Mit dem Glätteisen einen Lockenkopf zaubern? Hört sich schräg an,
ist aber ein leichter und schneller Weg zu schönen Locken. Timo Stoiber
empfiehlt, die Haarsträhne wie gewohnt mit dem Glätteisen einklemmen
und dann das Eisen einmal um die eigene Achse zu drehen. Gleichmäßig aus
den Haaren wieder rausziehen und fertig ist die Lockenpracht. Das dann
einfach Strähne für Strähne wiederholen. Dieser Trick klappt übrigens
mit jedem Glätteisen, wenn es nicht allzu breit ist.
Von Tanja Pfeffer

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