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Artikel vom 01. März 2012 16:13, 1075 mal gelesen

Freilich!?

So wird Bubble Tea gemacht

Freistunde ergründete die Herstellung eines Bubbleteas. (Foto: dpa)

Freistunde ergründete die Herstellung eines Bubbleteas. (Foto: dpa)

Die kleinen Kugeln haben dem Getränk seinen Namen gegeben: Bubble Tea, also "Blasen-Tee". Wie man mit diesen kleinen "Blasen" die Welt erobern kann, zeigt sich in den Städten dieser Welt. Nicht wenige saugen an den dicken Strohhalmen die bunten Kugeln aus noch bunteren Teekreationen. Begonnen hat der Bubble-Tea seinen Siegeszug um die ganze Welt in Asien um 1985. Über Amerika kamen sie nach Europa.

In Landshut haben Tina und Roland Salzinger einen Bubble- Tea-Laden. Die beiden haben bemerkt: Einen allgemeinen Favoriten gibt es nicht, vielleicht gehen noch Erdbeer und Kokos am besten. Kalt darf es bei der jungen Kundschaft vor allem sein, sagen die Beiden. Seit drei Monaten kommen in ihren Laden viele Jugendliche, aber auch manche Erwachsene, um das Getränk zu kaufen und anschließend die Kugeln zerplatzen zu lassen. Das Einsaugen mit dem Strohhalm hat dem Bubble Tea schon Kritik eingebracht. Zum einen, weil manche sagen, die Kugeln könnten von Kindern eingeatmet werden, zum anderen, weil man die Kugeln mittels Strohhalm durch die Gegend schießen kann. Beim Bubble-Tea-Laden in Landshut stehen mittlerweile daher zu beiden Sachen spezielle Schilder im Laden: Kleine Kinder bekommen den Bubble Tea nicht und Kugel-Schießen ist streng verboten, sagt Roland Salzinger. Entstanden ist der Bubble Tea in Taiwan. Tee wurde nicht mehr so viel getrunken, vor allem nicht von Kindern, erzählt Salzinger. Daher versuchte man, den Tee wieder interessant zu machen und gab Tapiokakugeln hinein, auf die man beißen kann und die sich durch einen Strohhalm einsaugen lassen.

Fotostrecke - So entsteht ein Bubble Tea (9 Einträge)

 


Seit dieser Ursprungszeit in Taiwan hat sich beim Bubble Tea jedoch einiges geändert: Aus dem ungesüßten Getränk mit geschmacksneutralen Tapioka- Kugeln wurde ein süßes Extra mit vielen Geschmackszusätzen und Frucht-Kugeln. Süß, fruchtig und viele Kalorien. "Natürlich ist da auch Zucker drin. Aber das weiß man mittlerweile", sagt Salzinger und beantwortet so die Fragen vieler, die den Bubble Tea kritisch beäugen und manchmal sogar davor warnen, weil so viele Kalorien drin sind. Genau wie bei allem Süßem macht's die Menge beim Bubble Tea, sagen die Beiden im Geschäft. Sie haben ausgerechnet, wie viele Kalorien ein halber Liter Bubble Tea hat. Normale Mischungen sollen sich um die 200 Kalorien beim halben Liter bewegen, bei etwas süßeren geht es auf die 250 Kalorien zu. Krankenkassen schätzen die Kalorienzahl etwas höher ein. Zum Vergleich: Die gleiche Menge Cola hat ungefähr genauso viele Kalorien. Momentan wird auch überlegt, die Anzahl der Kalorien auf die einzelnen Becher zu kleben - das soll sich aber erst in den nächsten Wochen entscheiden. Denn schließlich gibt es für jede Mischung eine etwas andere Kalorienzahl. "Außerdem kann jeder, der will, in die Zutatenliste schauen. Die liegt bei uns im Geschäft aus." Tina Salzinger sagt: "Jeder muss sich mal selbst ein Bild machen, was er davon hält. Und ob er es trinken will oder nicht."

Text und Fotos von Claudia Hagn

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