Lesenswert (0) Empfehlen Google +

Artikel vom 04. Oktober 2012 10:04, 245 mal gelesen

Rund um den Hund

Hundewissen von A bis Z

Jede Hunderasse hat andere Bedürfnisse. (Foto: Jens Büttner/dpa)

Jede Hunderasse hat andere Bedürfnisse. (Foto: Jens Büttner/dpa)

A - Angst vor Hunden: Kreisch! Manche Menschen müssen ganz schnell die Straßenseite wechseln, wenn ihnen ein Hund entgegenkommt. Klarer Fall von Canophobie. So wird die Angst vor Hunden in der Fachsprache bezeichnet. Sie wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO in der internationalen Liste der Krankheiten und Gesundheitsprobleme aufgeführt.

B - Bellen: Manche kläffen, dass einem die Ohren schmerzen. Andere röhren tief und heiser. Für Hunde hingegen ist das Bellen ein wichtiges Mittel zur Kommunikation. Sie bellen zum Beispiel, wenn sie aufgeregt sind oder Angst haben, Aufmerksamkeit wollen oder wenn sie - echte oder vermeintliche - Gefahren abwehren wollen.

C - Chihuahua: Der Chihuahua gilt als der kleinste Rassehund der Welt. Er misst so um die 20 Zentimeter vom Boden bis zum Rücken und wiegt etwa 1,5 bis 3 Kilo. Da ist so manche Katze schwerer.

D - Drogenhunde:
Hunde haben einen ausgezeichneten Geruchssinn. Bei der Polizei oder beim Zoll werden sie deswegen eingesetzt, um Drogen wie Marihuana oder Kokain aufzuspüren.

E - Entwicklung: Nach der Geburt werden die Welpen für etwa acht bis zehn Wochen gesäugt. Im Alter von sechs bis zwölf Monaten kommen sie in die Pubertät und werden geschlechtsreif. Kleine Hunde werden meist älter als große. So können Dackel 15 Jahre oder älter werden, während Doggen meist das zehnte Lebensjahr nicht erreichen.

F - Führerschein für Hunde: In einigen Bundesländern müssen Halter bestimmter Rassen einen "Hundeführerschein" machen um zu beweisen, dass sie ihren Hund unter Kontrolle haben.

G - Gassi gehen: Hundebesitzer sollen mindestens zwei Mal täglich für insgesamt zwei Stunden mit ihrem Liebling vor die Tür, empfiehlt der Verband der Verband für das Deutsche Hundewesen. Da hilft auch die Ausrede nicht, dass man bei manchem Wetter ja nicht mal einen Hund vor die Tür jagt.

H - Hundekot: Nase zuhalten, Augen auf und hüpfen! Hundekot ist vor allem in Städten ein Problem. Allein in der Hauptstadt Berlin fallen angeblich 55 Tonnen Kot an - jeden Tag!

I - Instinkt: Instinkte sind angeborene Verhaltensweisen. Alle Hunde haben zum Beispiel einen Jagdinstinkt. Der Geruch von einem Kaninchen im Wald lässt diesen auch bei so manchem topfrisierten Sofavierbeiner erwachen.

J - Jagdhunde: Eine der frühesten Aufgaben der Hunde war es, den Menschen bei der Jagd zu begleiten. Kleine Hunde wie zum Beispiel Dackel wurden in Bauten von Füchsen oder Dachsen geschickt, um diese herauszujagen. Schnelle und ausdauernde Hunde trieben das Wild zusammen.

K - Kampfhunde: Als Kampfhunde werden bestimmte Hunderassen bezeichnet, die als besonders aggressiv gelten. Tierschützer sagen, dass diese Hunde seltener beißen als vermeintlich harmlose Familienhunde.

L - Leckerlies: Die Auswahl an Hunde-Leckerlies ist gigantisch. Neben Hundeschokolade und -kuchen gibt es auch Hunde-Spaghettis, Sushi-Rollen und Hunde-Lollies. Klassiker sind getrocknete Rinderohren oder getrockneter Pansen. Lecker - urggh.

M - Mode für den Hund: Schöne Halsbänder waren gestern. Für den Hund von heute gibt es Pullis, Mäntel, Kleidchen, Socken und sogar Bademäntel.

N - Nahrung: Hunde sind von Natur aus Allesfresser. Als Abkömmlinge der Wölfe fressen sie bevorzugt Fleisch. Für Haushunde ist aber eine gemischte Nahrung mit tierischen und pflanzlichen Bestandteilen am besten.

O - Ohren: Hunde hören besser als Menschen. Sie können höhere Töne wahrnehmen. Außerdem sind ihre Ohrmuscheln beweglich, weshalb sie Geräusche besser orten können. Schließlich dienen ihre Ohren als Kommunikationsmittel: Ihre Stellung verrät, in welcher Laune der Hund gerade ist.

P - Pupsen: Ja, auch Hunde können pupsen! Und es stinkt bestimmt nicht weniger, als bei Herrchen und Frauchen. Wird es zu schlimm, kann anderes Futter manchmal helfen.

Q - Qualzucht: Darunter versteht man die Züchtung von Merkmalen, die den Hunden Schmerzen oder andere Schäden zufügen oder zu Verhaltensstörungen führen. Zum Beispiel die Züchtung einer extrem kurzen Nase, durch die das Atmen schwer fällt. Ist in Deutschland verboten.

R - Rassen: 343 Hunderassen erkennt der Dachverband für Hundezucht (Fédération Cynologique Internationale) zurzeit an. Die Rasseneinteilung nach äußeren Merkmalen ist noch gar nicht so alt - erst seit etwa 200 Jahren wird das wirklich gemacht.

S - Sinnessystem: Hunde können super riechen und hören, aber eher schlecht sehen.

T - Therapiehunde: Ob in Krankenstationen, Altenheimen oder Pflegeeinrichtungen - Therapiehunde können in vielen Bereichen alten oder kranken Menschen helfen. Sie fördern die Bewegung der Patienten, ermutigen sie oder bringen einfach Freude und Abwechslung.

U - Urhund. Wann der erste wirkliche Hund beim Menschen lebte, lässt sich nicht mehr sagen. Schritt für Schritt zähmten die Menschen den Wolf. Dabei veränderte sich das Tier. Fachleute schätzen, dass die ersten Hunde schon vor 15 000 Jahren mit dem Menschen zusammen lebten.

V - Verwilderte Hunde: Die australischen Dingos waren früher einmal Haushunde. Vor Tausenden Jahren verwilderten einige dieser Hunde. Seitdem leben sie vom Menschen unabhängig in freier Natur und jagen Mäuse, Kaninchen oder auch Kängurus.

W - Welpen: Süüüüüüß! Gegen so eine Reaktion kann sich kaum jemand beim Anblick von Hundewelpen wehren. Sie haben große runde Augen, eine kleine Nase und einen tapsigen Gang - ähnlich wie Menschenbabys und Kleinkinder. Fachleute nennen das Kindchenschema, wer so einen kleinen Hund sieht, will ihn beschützen und am liebsten mit nach Hause nehmen.

X - Xoloitzcuintle: Xoloitzcuintle ist der Name einer mexikanischen Hunderasse. Er galt früher als Vertreter des Gottes "Xolotl" auf Erden und hatte die Aufgabe, die Seelen der Toten zur ewigen Ruhestätten zu begleiten. Der Name klingt speziell, und das ist das Tier auch: Die Rasse hat keine Haare.

Y - Yoda: Yoda hieß die Hundedame, der 2011 zum hässlichsten Hund der Welt gekürt wurde. Sie war spindeldürr, hatte große Ohren und eine schiefe Schnauze, aus der ständig die Zunge heraushing. Sie war wohl ein Chihuahua-Mischling. Anfang dieses Jahres ist Yoda in hohem Alter im Schlaf gestorben.

Z - Zecken: Genau wie beim Menschen können Zecken auch bei Hunden Krankheiten hervorrufen. Deswegen sollten die Tiere regelmäßig abgesucht und die Zecken entfernt werden. Es gibt auch Zeckenhalsbänder oder Sprays, die die Blutsauger abwehren oder abtöten. (dpa)

Kommentare zum Artikel


Artikel kommentieren


Das könnte Sie auch interessieren

Tierschützer verstärken Kritik: Tiergarten Nürnberg wehrt sich

Nürnberg (dpa/lby) - Tier- und Umweltschützer haben mit detaillierten Fragen zum Geschehen im Nürnberger...

mehr dazu
Anzeige
Anzeige

Verbreitungsgebiet Verbreitungsgebiet Cham Deggendorf Regen Dingolfing Straubing-Bogen Regensburg Landshut Erding-Freising-Kelheim
Anzeige
Anzeige