Nach Missachtung der Vorfahrt hat eine 47-jährige Audifahrerin bei Zolling am Freitagmorgen um kurz vor 10.45 Uhr einen folgenschweren Verkehrsunfall verursacht.

Die 47-jährige befuhr Verbindungsstraße von Zolling kommend in Richtung Staatsstraße 2054. An der Einmündung zur Staatsstraße wollte sie in diese nach links einbiegen. Beim Abbiegen sah sie laut eigenen Angaben einen vorfahrtsberechtigten und von links kommenden Kleintransporter. Sie fuhr aber dennoch in die Kreuzung ein. Laut ihren Angaben hatte der Kleintransporter-Fahrer rechts geblinkt, weshalb sie davon ausgegangen war, dass dieser in die Verbindungsstraße, aus der sie kam, einbiegen wollte.

Es kam auf der Einmündung zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Zusammenstoßes drehte sich der Audi einmal um die eigene Achse und kam an der Leitplanke zum Stehen. Der Kleintransporter kam nach links von der Fahrbahn ab und blieb rund zwei Meter tiefer im angrenzenden Feld auf dem Dach liegen. Beide Fahrer befreiten sich eigenständig aus ihren Fahrzeugen. Nach Untersuchung durch den Notarzt am Einsatzort wurden die Unfallbeteiligten mit leichten Verletzungen ins Klinikum Freising gebracht. Mit insgesamt 40 Feuerwehrleuten waren die Wehren aus Zolling, Attenkirchen, Palzing und Freising im Einsatz. Ein Abschleppdienst barg die Unfallfahrzeuge. Die Feuerwehr Zolling übernahm die Verkehrsregelung. Die Fahrbahn musste durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Die Staatsstraße 2054 war für etwa 2,5 Stunden komplett gesperrt. Am Audi entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro. Am Kleintransporter entstand wirtschaftlicher Totalschaden.