Mit den Eisheiligen kommt Hoffnung. Ein paar kühle und vor allem niederschlagsreiche Tage wären genau das, was den heimischen Wäldern guttäte und zumindest der Mittwoch fing in dieser Hinsicht gut an. Schon jetzt zeichnen sich dennoch schwere Schäden in Neuanpflanzungen durch die seit Wochen herrschende Dürre ab - von der Käfergefahr ganz zu schweigen. Waldbesitzer und Feuerwehren müssen nun obendrein mit Waldbränden rechnen. Menschen, die im Wald Erholung suchen, sollten im Sommer besonders vorsichtig sein - ein Appell, der offenbar Gehör findet.

Die Bilder sind unschön; neu angepflanzte Bäumchen, die normalerweise gerade im April und Mai beste Bedingungen finden sich im satten, feucht-weichen Boden fest zu verwurzeln, verdorren und sterben ab. Zu Hunderttausenden haben sie Waldbesitzer und Förster in der Region auch heuer wieder mit hohem Aufwand aus Baumschulen geholt und im Wald eingegraben. Pro Baum einen Euro, das dürfe man alles in allem rechnen, erklärt Hans-Peter Fritzsche vom Forstbetrieb Thurn&Taxis. Wie viele es nicht geschafft haben, werde man erst im Juni genau wissen, "aber der Prozentsatz wird hoch sein."

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