Wörth an der Donau Damoklesschwert über Land und Leuten

Das Modell an der Kreisstraße zwischen Oberachdorf und Kiefenholz vermittelt einen Eindruck von den Dimensionen des Polders, der an der Donau angelegt werden sollen: Flächenbedarf 621 Hektar, Gesamtlänge der Deiche 21,3 Kilometer, Stauvolumen knapp 26 Millionen Kubikmeter. Bei der dritten Bürgerinformationsveranstaltung des Landkreises am Dienstag in der Schule wird der massive Protest gegen das Projekt erneut bekräftigt. Foto: Raith

Noch immer herrschen keine klaren Verhältnisse bei der Flutpolder-Debatte.

Die Last der Sorgen wird nicht geringer. Nach wie vor Anspannung statt Entspannung, kein Ende der Ungewissheit, keine klaren Verhältnisse, die sich Stefan Kramer und Gerhard Hebauer von der IG Flutpolder so sehr wünschen würden. Seit Jahr und Tag kreisen ihre Gedanken um die Zukunft ihrer Heimat, um die bedrohte Lebensqualität, um die irreparable Zerstörung der Landschaft und "das Damoklesschwert, das über der Region schwebt". Sie können es nicht oft genug betonen: Im Streitfall um das "Megaprojekt" in den Donau-Auen kommt es auf jede Stimme an, die sich erhebt. "Geschlossenheit und Gemeinschaftsgeist", so stellen sie fest, "machen Eindruck auf die Politiker." Auf dieses wichtige Zeichen der Solidarität und des Wir-Gefühls, das am kommenden Dienstag bei der dritten Bürgerinformationsveranstaltung des Landkreises um 19.30 Uhr in der Aula der Schule Wörth gesetzt werden kann, kommt es ihrer Ansicht nach ganz besonders an.

Deshalb rühren sie dafür kräftig die Werbetrommel. "Die Aula der Schule sollte am Dienstagabend aus allen Nähten platzen", bemerkt Stefan Kramer im Gespräch, zumal Professor Andreas Malcherek dabei seine Bewertungen zu den Grundwassermodellen und Berechnungen darstellen wird. Mit Gerhard Hebauer richtet er deshalb die dringende Bitte an die Bevölkerung, der IG Flutpolder durch Teilnahme, Interesse und Zuspruch den Rücken zu stärken und erkennbar zu bestätigen, dass Widerstand und Protest gegen dieses "monströse Bauwerk" berechtigt sind und eine breite Basis haben.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. April 2018.

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