Wörth an der Donau 50.000 Zigaretten geschmuggelt

Findige Verstecke wurden von den Zollbeamten entdeckt. Foto: Bundeszollverwaltung

Viel Mühe hat sich ein Bastler gemacht, der in einem Auto Verstecke für rund 240 Stangen Zigaretten eingebaut hat. Doch die beiden Schmuggler, ein Paar aus Südosteuropa, fielen den findigen Zöllnern des Hauptzollamts Regensburg in Wörth an der Donau auf. Der Steuerzahler wäre, wenn die Straftat nicht entdeckt worden wäre, ein Schaden von rund 8.100 Euro entstanden.

„Wir fahren ein paar Tage zu Verwandten nach Frankreich, Zigaretten oder Drogen haben wir aber nicht dabei“, so die Auskunft der Reisenden an die Kontrolleure. Diese hatten jedoch schon Unregelmäßigkeiten am Unterboden des Fahrzeugs entdeckt und brachten den Wagen zur Durchsuchung.

Dort stellte sich heraus, dass die gesamte Auspuffanlage „umgeleitet“ wurde und der Tank nicht serienmäßig verbaut war. Durch Einbau eines Blechs am Unterboden entstand ein Hohlraum, der sich von der hinteren Stoßstange bis zum Fahrersitz erstreckte.

Durch Blechdeckel, die am Fahrzeugboden verschraubt waren, gelangten die Zöllner an das Versteck, in dem sich insgesamt 209 Stangen unverzollte Zigaretten befanden. Nach der Demontage der hinteren Seitenverkleidungen und Lautsprecher kamen weitere 33 Stangen unversteuerte Zigaretten zum Vorschein.

Die Zöllner stellten das Schmuggelgut sicher. Gegen das Paar wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet.

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