Großeinsatz an der Donau bei Winzer in Regensburg: Dort ist es am Sonntagabend zu einem Schiffsunglück gekommen.

Laut Polizeibericht war ein rumänisches Frachtschiff gegen 18 Uhr in Richtung Österreich unterwegs, als es beim Einfahren in den Schleusenkanal nach Angaben des 54-jährigen Kapitäns von einer Querströmung erfasst und gegen die Trennmole des Schleusenkanals in der Nähe der Pfaffensteiner Brücke gedrückt wurde. Dadurch kam es zu einem Wassereinbruch. Das Schiff drehte nach der Kollision auf und fuhr anschließend etwa 1.000 Meter zu Berg, wo es im Bereich eines privaten Anlegers festmachte.

Dort wurde das eindringende Wasser von der Feuerwehr mit Tauchpumpen gelenzt. Die Donau war deswegen bis etwa 21 Uhr in diesem Bereich für die Schifffahrt gesperrt. Im Anschluss fuhr das Schiff aus eigener Kraft in den Schleusenvorhafen Regensburg und machte dort unter der Oberpfalzbrücke fest. Bis die Leckage abgedichtet ist, verhängte das Wasserwirtschaftsamt ein Weiterfahrverbot. Die zwei etwa faustgroßen Löcher am Bug werden voraussichtlich im Laufe des Montags durch eine Spezialfirma repariert. Die eingesetzte Feuerwehr ist am Montagvormittag abgezogen worden. Die schiffseigenen Pumpen übernehmen nun das Abpumpen. Die Donau wurde zu keiner Zeit durch den Schiffsunfall verunreinigt.Der Schaden am Schiff wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Verunreinigt wurde die Donau durch den Schiffsunfall zum Glück nicht.