Wang Wetterhahn von Kugeln durchsiebt

Zielscheibe? Der Wetterhahn ist vier Mal getroffen worden: Drei Löcher hat er, und den Schnabel haben unbekannte Schützen auch weggeschossen. Foto: kk

Ein wenig enttäuscht war Josef Schlecht schon, als Hans Reif mit einem Mitarbeiter am Dienstag die Kugel vom Kirchturm in Wang herunterhob. Auf dem leicht schwankenden Gerüst in 33 Metern Höhe mussten alle feststellen: Die Kugel war leer.

Dabei hatte Schlecht gehofft, dass Dokumente aus der Zeit der Errichtung der Kirche dort eingeschweißt waren. Immerhin stammt die Kugel, wie eine Inschrift darauf ausweist, aus dem Jahr 1900 und wurde von einem Moosburger Betrieb erstellt.

Das Kreuz ist drehbar gelagert und dient auch als Wetterfahne. So sitzt auf einem Teil des Kreuzes der Wetterhahn. Aber das muss in der Vergangenheit einige ganz Wildgewordene inspiriert haben: Der Vogel weist drei Einschusslöcher auf, der Schnabel ist unvollständig: ein vierter Treffer. Auch die Kugel ist ramponiert: Beulen hat sie. Wie die entstanden sind da oben, wird wohl niemand herausfinden. Auch Einschusslöcher sind zu finden. Aber es war eben nichts drin, keine Münzen aus der Zeit, keine Zeitung.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 12. Oktober 2017.

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