Volleyball

Pokal-Auftakt: Rote Raben wollen in Offenburg weiterkommen


Die Roten Raben (hier Libera Michaela Bertalanitsch) wollen im Pokal-Achtelfinale den Zweitligisten Offenburg besiegen.

Die Roten Raben (hier Libera Michaela Bertalanitsch) wollen im Pokal-Achtelfinale den Zweitligisten Offenburg besiegen.

Von pm

Nach den Siegen gegen Suhl und Erfurt haben die Roten Raben in der Liga auf die Erfolgsspur gefunden. Im DVV-Pokal wollen sie am Mittwoch gegen Zweitligist Offenburg diese gute Form bestätigen.

In der Bundesliga sind die Roten Raben nach den Siegen gegen Suhl und in Erfurt auf die Erfolgsspur eingebogen, nun haben sie Lust, den Tanz auf der zweiten Hochzeit zu eröffnen: Im Achtelfinale des DVV-Pokals gastiert das Team von Trainer Timo Lippuner am Mittwoch, 19.30 Uhr, beim Zweitligisten VC Printus Offenburg und will seine Ambitionen im attraktiven nationalen Cup-Wettbewerb von Beginn an unterstreichen. Schließlich ist das spektakuläre Pokalfinale am 4. März 2018 in der Mannheimer SAP- Arena vor über 10.000 Zuschauern ein lohnendes Ziel, und nach Adam Riese ist jeder Achtelfinalteilnehmer nur drei Siege von dieser Endstation Sehnsucht entfernt.

Dass es für seine Mannschaft am späten Mittwochabend nur noch zwei Erfolge bis Mannheim sein sollen, daran lässt der Raben-Coach keinen Zweifel. "Wir sind", sagt Timo Lippuner, "der klare Favorit. Dieser Rolle wollen und müssen wir gerecht werden." Kapitän Lena Stigrot hat wegen ihrer Fußgelenkverletzung die Fahrt nach Offenburg am Dienstagmittag nicht angetreten, sie arbeitet in heimischen Gefilden an ihrer Reha. "Natürlich fehlt uns mit Lena eine Teamstütze", so der Trainer, "aber mit dem Anspruch eines starken Bundesligateams müssen wir auch Ausfälle wegstecken und vor allem gegen nominell schwächer einzustufende Gegner erfolgreich sein können."

Lippuner hat großen Respekt vor Offenburg

Das Vertrauen in die Qualität des eigenen Kaders, das Lippuner verströmt, darf auf keinen Fall mit mangelnder Wertschätzung für den Pokalgegner verwechselt werden. Ganz im Gegenteil: Der Vilsbiburger Trainer hat hohen Respekt vor den Offenburgerinnen, sie sind für ihn ein "heißer Kandidat" für die Meisterschaft in der 2. Liga Süd (bisher 6 Punkte aus 2 Spielen) und mittelfristig auch ein möglicher Erstligist. Der VCO verfügt mit Taylor Brisebois (Kanada), Salomé Dikongué (Frankreich) sowie den beiden US-Amerikanerinnen Chanelle Gardner und Molly Karagyaurov über starke Ausländerinnen und mit der Ex-Köpenickerin Nele Iwohn zudem über eine bundesliga- erfahrene Diagonalangreiferin.

Timo Lippuner verbindet im übrigen eine besondere Geschichte mit Offenburg: Als er noch in seiner Schweizer Heimat tätig war, hat er sowohl mit dem Nachwuchs von Volero Zürich als auch später mit Sm'Aesch Pfeffingen regelmäßige Trainingsspiele gegen den ambitionierten Zweitligisten absolviert. "Man kennt sich also bestens", schmunzelt der Raben-Trainer, "und ich freue mich sehr darauf, zum ersten Mal ein offizielles Spiel im Offenburger Hexenkessel austragen zu dürfen." Am Tag nach dem Spiel reisen die Vilsbiburgerinnen direkt weiter nach Berlin, wo sie bereits am Freitag um 18 Uhr die Bundesliga-Auswärtspartie beim VCO bestreiten.