Volleyball NawaRos Pokalaus: eine Niederlage zum Lernen

NawaRo Straubing hat Potsdam im Pokal alles abverlangt und sich zumindest einen Satz gesichert. Foto: fotostyle-schindler.de

NawaRo Straubing hat sich mit einem beherzten Auftritt einen Satz gegen den Erstligisten Potsdam gesichert, verlor im Pokal aber mit 1:3.

Am Ende hat es nicht gereicht. Der Volleyball-Zweitligist NawaRo Straubing hat am Samstagabend sein Pokalspiel gegen den Erstligisten SC Potsdam verloren. Beim 1:3 (16:25; 25:19; 20:25; 13:25) vor 855 Zuschauern haben die Niederbayerinnen aber ihr Ziel, gegen den Favoriten einen Satz zu holen, erreicht.

Seine Spielerinnen seien schon etwas enttäuscht, sagte NawaRo-Trainer Benedikt Frank nach der Partie. Denn sie hätten gesehen, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Frank selbst war jedoch "sehr zufrieden mit dem, was wir geleistet hatben. Wir haben gut gespielt." Am Ende habe sich die höhere Qualität des Gegners gegen "Leidenschaft, Kampf und den absoluten Willen" durchgesetzt. "Es war ein guter Fight von uns und wir können von diesem Spiel viel lernen", meinte Kapitän Danica Markovic.

Den Ausschlag gab nach Franks Einschätzung der dritte Satz, als man zu viele spielerische Fehler gemacht habe. "Machen wir da einige weniger, dann hätte es auch auf unsere Seite fallen können." Eine Meinung, die auch Markovic teilte: "Wir haben einige Fehler gemacht, die das Momentum auf Potsdamer Seite gebracht haben und konnten es dann nicht mehr auf unsere Seite ziehen."

"Zum Teil gigantisch"

Trotz der Niederlage konnte NawaRo zufrieden sein. "Wir wollten ein Event zaubern und das haben wir geschafft", sagte Frank. Zudem könnten seine Spielerinnen eine Menge Selbstvertrauen aus dem Spiel mitnehmen. "Wir haben noch einmal besser gespielt als gegen Grimma, haben uns gesteigert und mehr Lösungen gehabt – und das gegen einen solchen Block. Das war zum Teil schon gigantisch, was wir da gemacht haben."

Das Spiel steht auch symbolisch für die Entwicklung NawaRos. In der Vorbereitung spielte NawaRo gegen VC Wiesbaden - einen, so Franks Einschätzung, ähnlich starken Gegner wie Potsdam. "Wir sind jetzt schon so weit, dass wir einen Satz gewinnen und zwei Sätze knapp gestalten können. Das zeigt, dass wir uns entwickeln", sagte der Trainer. Und Makovic ergänzte: "Wir haben gegen Potsdam besser performt als damals gegen Wiesbaden. Die Entwicklung unserer Mannschaft ist ein Prozess. Wenn wir weiter so arbeiten, dann können wir uns diesem Niveau immer weiter annähern."

Der Samstagabend war auch ein Abend, der Lust auf mehr gemacht hat. "Sogar mehr als nur Lust", sagte Frank mit einem Grinsen im Gesicht. "Die erste Liga ist das Nonplusultra, da wollen die Mädels hin – jedes Spiel mehr als nur Gas geben, immer voll gefordert werden." Auf dieses Ziel 1. Bundesliga arbeite man auch hin, so Frank – außenrum und auf dem Feld.

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos