Straubing NawaRos Sieg gegen Neuwied "wichtig für den Kopf"

NawaRo Straubing hat am Samstagabend sein Heimspiel gegen Neuwied gewonnen. Foto: fotostyle-schindler.de

Vor über 600 Fans feierte NawaRo Straubing am Samstagabend einen 3:1-Sieg gegen den VC Neuwied.

Die Erleichterung war groß am Samstagabend bei NawaRo Straubing. Gegen den VC Neuwied gab es endlich wieder einen Sieg. Nach drei Niederlagen in Folge – teils trotz guter, zuletzt in Vilsbiburg nach enttäuschender Leistung – war dieses Erfolgserlebnis "extrem wichtig für unseren Kopf", sagte Trainer Benedikt Frank nach dem 3:1-Erfolg.

Nach einem etwas schwierigen Start ins Spiel hat NawaRo die Sätze eins und zwei doch relativ souverän mit 25:20 beziehungsweise 25:22 für sich entschieden. Auch im dritten Satz führte man zur zweiten technischen Auszeit mit 16:12 und es sah nach einem glatten Erfolg aus. Doch Neuwied kämpfe sich zurück und holte den Satz mit 27:25. Danach musste die NawaRo-Mannschaft liefern - und sie hat geliefert. Mit 25:20 holte sich Straubing Satz vier und setzte sich somit durch und sicherte sich die drei Punkte.

"In den entscheidenden Phasen haben wir ganz gut angeommen und aufgeschlagen. Auch am Netz waren wir ein bisschen stärker als Neuwied", analysierte Frank im Anschluss die Gründe für den Sieg. In erster Linie war dem Trainer auch egal, wie der Erfolg zustande gekommen ist: "Nach den Niederlagen zuletzt mussten wir einfach irgendwie den Bock umstoßen. Da ging es nicht darum, ob wir das mit einer großen spielerischen Leistung schaffen."

Auch in den verlorenen Spielen zuletzt stimmte die Leistung meist. "Aber wenn du nichts holst, dann denkst du nach", sagte Frank. Man habe eine junge Mannschaft und da "bleibt es im Kopf hängen, wenn du so eine kleine Ergebniskrise hast."

Entsprechend war der Coach sehr zufrieden mit der Antwort seines Teams: "Das war eine tolle Reaktion. Wir haben uns zwar schwer getan, aber wir haben es toll zu Ende gekämpft." Auch Außenangreiferin Franziska Liebschner meinte: "Daraus können wir für die nächsten Spiele viel Kraft ziehen." Das ist auch nötig, denn am kommenden Samstag wartet auf NawaRo mit der Partie beim ungeschlagenen Tabellenführer Offenburg eine schwierige Aufgabe.

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