Alarm geschlagen hat am Dienstag eine Vilzinger Familie nachdem ihr Wagen in Brand geraten war. Die Vilzinger, Chammünsterer und Chamer Feuerwehren rückten an, um sich der Sache anzunehmen. Laut Kreisbrandinspektor Marco Greil stand der Wagen in Vollbrand, als er und seine Kameraden am Unglücksort eintrafen. Die Polizei bilanzierte einen Gesamtschaden von rund 15.000 Euro, Verletzte gab es Gott sei dank nicht. Die ganze Sache ging glimpflich aus, denn im Schuppen stand noch ein 1.000 Liter Dieseltank.

Geistesgegenwärtig zogen die Anwohner den Wagen mit dem Trekker aus dem Schuppen. Der hatte vermutlich aufgrund eines technischen Defekts Feuer gefangen, sagte ein Sprecher der Polizei vor Ort. Ihm zufolge, sei der Besitzer des Wagens kurz zuvor noch damit unterwegs gewesen. Und nachdem der Brandleider das Fahrzeug in der Garage abgestellt hatte, besuchte er seine Nachbarin. Die bemerkte kurz darauf den Rauch aus der Garage. Mit allen vorhandenen Feuerlöschern versuchte der Geschädigte den Brand in Griff zu kriegen, musste das Vorhaben jedoch erfolglos abbrechen. Um Schlimmeres zu verhindern zogen sie die B-Klasse mit dem Bulldog aus dem Schuppen. Gegen 15.29 Uhr ging der Alarm beim KBI ein. Mit vereinten Kräften gelang es den Wagen zu löschen. Der Schaden an der B-Klasse beläuft sich nach Polizeiangaben auf rund 12.000 bis 13.000 Euro. Die Schadenshöhe am Schuppen schätzte der Sprecher auf maximal 2.000 Euro.