Vilsbiburg Rote Raben verpassen Pokalüberraschung gegen Schwerin

Es hat nicht geklappt mit der Sensation für Dayana Segovia und die Roten Raben Vilsbiburg. Foto: Fabian Roßmann

Die Roten Raben Vilsbiburg haben das Pokal-Viertelfinale gegen Schwerin klar verloren - obwohl man zunächst auf einem sehr guten Weg war.

Am Ende war es eine eindeutige Angelegenheit. Die Roten Raben Vilsbiburg haben das DVV-Pokal-Viertelfinale gegen den Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin klar mit 0:3 (25:27; 16:25; 19:25) verloren. Vor allem, weil man einen Schlüsselmoment nicht für sich nutzen konnte.

Denn im ersten Satz hatten sich die Raben einen Vorsprung erspielt und konnten diesen konstant aufrecht erhalten. Doch zum Schluss des Satzes vergaben die Gastgeberinnen einige Satzbälle, Schwerin drehte auf und sicherte sich den Durchgang mit 27:25. Den Beginn in Durchgang zwei konnten die Raben noch offen gestalten, doch dann zogen die Gäste davon und gewannen klar mit 25:16. Und den entscheidenden Durchgang drei holte sich der Meister am Ende souverän mit 25:19. Damit steht Schwerin im Halbfinale des DVV-Pokals und trifft dort auf Dresden.

Zur besten Spielerin der Partie wurde Schwerins Jennifer Geerties gekürt, auf Vilsbiburger Seite wurde Jennifer Pettke als MVP ausgezeichnet.

"Der erste Satz war der Schlüsselmoment", sagte Raben-Trainer Timo Lippuner nach der Partie. "Das zeichnet eine Spitzenmannschaft aus, am Ende den Satz zuzumachen, das haben wir leider nicht geschafft. Das ist sehr schade und hat und emotional und spielerisch ein bisschen runtergezogen. Wir haben unseren Rhythmus dann nicht mehr ganz gefunden."

Schwerins Coach Felix Koslowski war mit dem dem Ergebnis natürlich zufrieden. Er bezeichnete den ersten Satz als "Genickbruch für Vilsbiburg". Es habe aber auch einen "richtig guten Willen" seiner Mannschaft gezeigt, den Satz noch umzudrehen. "Wir haben uns dann gefangen und uns emotional ins Spiel reingekämpft." Ohnehin sprach er seinem Team ein Lob aus. Es sei nicht einfach, immer als Favorit ins Spiel zu gehen und immer auf hohem Niveau spielen zu müssen.

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