Vilsbiburg Rote Raben holen Pflichtsieg gegen Erfurt

Die Roten Raben Vilsbiburg haben ihr Heimspiel gegen Erfurt gewonnen. Foto: Andreas Geißer

Die Roten Raben sind rasch in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit einem 3:1 (25:22, 25:15, 20:25, 25:20) gegen Schwarz-Weiß Erfurt verbuchte die Truppe von Cheftrainer Timo Lippuner eine Woche nach dem 1:3 in Suhl den vierten Sieg in den letzten fünf Bundesligaspielen.

Vor 813 Zuschauern in der Ballsporthalle kamen die Raben mit einer soliden Leistung zu einem letztlich ungefährdeten Arbeitssieg gegen den Vorletzten. „Das war heute nicht unser bestes Niveau, aber wir haben drei wichtige Punkte geholt“, bilanzierte der Coach nach dem Matchball. In der Tabelle liegt Vilsbiburg als Siebter jetzt nur noch zwei Zähler hinter dem Sechsten Aachen.

Schon im 1. Satz war zu erkennen, dass sich die auswärts noch sieglosen Thüringerinnen einiges vorgenommen hatten. Mehrmals wechselte die Führung (0:3, 5:4, 12:13, 19:16), ehe die Raben bei 23:22 per Doppelpunkt das 25:22 klarmachten. Den 2. Durchgang dominierte der Favorit von A bis Z. Mit jetzt druckvolleren Aufschlägen und zwingenden Angriffsaktionen eilten Lena Stigrot und Co. über 8:4 und 16:8 zum 25:15.

Ein Spannungs- und Leistungsabfall der Roten Raben im 3. Satz ebnete Erfurt den Weg zurück ins Match. Bei 13:19 kämpften sich die Gastgeberinnen noch einmal auf 19:21 heran, doch zur Wende reichte es nicht mehr – das 20:25 bedeutete einen Zwischenstand von 2:1 nach Sätzen.

Die Entscheidung fiel im 4. Abschnitt, als Vilsbiburg bei 14:16 entschlossen die Initiative übernahm, bei 18:17 in Führung ging und schließlich dank Leonie Schwertmanns Block mit 25:20 den Sack zumachte. Beste Scorerin bei den Raben war Laura Künzler mit 18 Punkten vor Jennifer Pettke mit 15; letztere wurde als Sports&Travel-MVP ausgezeichnet. Mit „Leo“ Schwertmann und Lena Stigrot (je 11) sowie Dayana Segovia (10) punkteten drei weitere Vilsbiburgerinnen zweistellig.

„Wir haben gut gekämpft in der Verteidigung“, befand Timo Lippuner, „waren aber im Angriff zu wenig mutig.“ Diesbezüglich setzt der Schweizer angesichts der nun bevorstehenden Aufgaben auf eine Steigerung. Am kommenden Samstag steht für die Roten Raben das Auswärtsspiel bei Spitzenreiter Dresdner SC auf dem Programm.

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