Viechtach Zwieseler wegen Kinderporno-Besitz verurteilt

Erst während Ermittlungen wegen betrug stießen die Polizei auf die kinderpornografischen Bilder Foto: Zucchi/dpa

Wegen des Besitzes von kinderpornografischen Bildern, Betrugs und Urkundenfälschung hat sich am Dienstag ein 44-jähriger Zwieseler vor dem Amtsgericht Viechtach verantworten müssen. Das verurteilte den mehrfach vorbestraften Mann zu einer Bewährungsstrafe.

Auf die Kinderpornos von Herbert H. (Name geändert) stieß die Kripo nur zufällig, als sie wegen anderer Vergehen ermittelte. Zum einen hatte er sich Werkzeuge ausgeliehen und nicht bezahlt, zum anderen wurde er nach einem Klinikaufenthalt des Betrugs verdächtigt. Auch erschlich sich der damals Selbstständige über ein Jahr Leistungen vom Jobcenter.

Um seine Spielsucht zu finanzieren und an Kapital für seine neue Firma zu kommen, versuchte er, eine Bank zu betrügen: Er fingierte Bankauszüge und täuschte für einen Kredit über 31.000 Euro ein regelmäßiges Einkommen vor. Der Bank fielen aber Unregelmäßigkeiten auf.

Bei den Ermittlungen der Polizei wurden Computer sichergestellt - in einem versteckten Keller hinter einer doppelwandigen Tür. Die Ermittler in Straubing entdeckten im Suchverlauf des Browsers, dass der Angeklagte kürzlich nach "pre-teen sex" gegoogelt hatte und die Sachverständigen forschten genauer nach.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 06. Dezember 2017.

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