Die Staatsanwaltschaft Deggendorf ermittelt im Falle einer an Silvester verstorbenen Krankenhauspatientin wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt.

Das hat die leitende Oberstaatsanwältin Kunigunde Schwaiberger auf Anfrage des Viechtacher Anzeigers bestätigt. Die 59-Jährige aus Bad Kötzting war zunächst in der Arberlandklinik Viechtach behandelt worden und wurde dann ins Uniklinikum Regensburg verlegt, das bestätigte auch Christian Schmitz, Vorstand der Arberlandkliniken.

Nähere Informationen zum Sachverhalt könne er jedoch nicht nennen, so Schmitz, der sich auf die auch für den Vorstand geltende ärztliche Schweigepflicht berief. Von Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung war Schmitz bei unserem Anruf nichts bekannt. Er wisse „nur“ von einem Todesermittlungsverfahren in dem Fall. Dieses gäbe es immer dann, wenn ein Patient stirbt und die Todesursache nicht eindeutig nachzuvollziehen sei. Routinemäßig folgen in solchen Fällen auch polizeiliche Ermittlungen. In jedem Falle, so der Vorstand der Arberlandkliniken, werde man die Ermittlungsbehörden aber bei ihrer Arbeit nach Kräften unterstützen.

Eine Obduktion der Verstorbenen soll näheren Aufschluss über die Todesumstände bringen.