Das Duell war früher einmal ein Mittel, um einen Streit ein für alle Mal zu klären.

Unabhängig vom Ausgang galt die Beleidigung, die zum Duell geführt hatte, als gesühnt. Allein durch die Bereitschaft, sich dem Zweikampf zu stellen, war die Ehre wiederhergestellt. Anders gesagt: Nach dem Duell war es dann auch gut. Zum Glück gehört der lebensgefährliche Duell-Unfug der Vergangenheit an. Der Begriff aber hat überlebt. Wenn Martin Schulz nun im Endspurt seines Bundestagswahlkampfs ein zweites TV-Duell mit Angela Merkel fordert, ist das nichts als Ausdruck seiner Verzweiflung.

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