Taufkirchen Rettungswache nimmt Gestalt an

Die Fahrzeughalle und die angrenzenden Bereitschafts- und Betriebsräume der neuen Rettungswache. Foto: hk

Es war nicht einfach, eine Rettungswache für die Vilsgemeinde zu bekommen. Aber die Zahl der Einsätze zeigt, wie dringend notwendig eine solche Einrichtung für Taufkirchen und die nahe Umgebung ist.

Vergangenes Jahr hatte die Besatzung unter Leitung von Jürgen Götzel 1959 Einsätze, diesen Januar und Februar waren es schon 338. Vor allem die Standortfrage war umstritten. Aufgrund der fachlichen Beurteilung fiel die Entscheidung auf das Grundstück an der Erdinger Straße (B 388), Ecke Fichtenstraße. Die Nachbarn und Naturschützer plädierten für einen anderen Platz. Denn auf der rund 1800 Quadratmeter großen, bisher landwirtschaftlich genutzten Wiese leben am Rande des Grundstückes die seltenen Roten Waldameisen. Um die Befürchtungen der Nachbarn wegen Lärm- und Sichtbelästigung sowie eines zu klotzigen Baus auf ein Minimum zu reduzieren, wurde das Gebäude nach Süden gedrückt.

Die Bauarbeiten sind seit Oktober 2017 im vollen Gange. Bürgermeister Franz Hofstetter verrät: "Wir sind mit dem Baufortschritt noch ein bisschen hinten dran." Aber es ist sicher, dass der Einweihungstermin am 23. Mai, ebenso wie die geschätzten Baukosten von rund einer Million Euro eingehalten werden. "Aus Taufkirchener Sicht ist es ein Gewinn. Jeder braucht irgendwann mal einen Rettungswagen."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 16. April 2018.

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