Syrien Israels Luftwaffe greift Ziele in Syrien an

Israel hat immer wieder Ziele in Syrien beschossen. Foto: Oliver Weiken/Archiv Foto: dpa
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Israel hat immer wieder Ziele in Syrien beschossen. Foto: Oliver Weiken/Archiv (Foto: dpa)

Tel Aviv - Israels Luftwaffe hat in der Nacht mehrere Ziele in Syrien angegriffen. Ein israelischer Militärsprecher wies zugleich Angaben aus Damaskus zurück, ein israelischer Jet sei bei dem Einsatz abgeschossen worden: "Die Sicherheit des Piloten und des Flugzeuges war nie gefährdet".

Syriens Armee erklärte hingegen, die Luftabwehr habe einen von vier Jets abgeschossen, die in den syrischen Luftraum eingedrungen seien, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete.

Nach Einschätzung der israelischen Zeitung "Haaretz" war es der schwerste Zwischenfall zwischen Syrien und Israel seit Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges vor sechs Jahren.

Der Agentur Sana zufolge griffen die Kampfflugzeuge Ziele im Osten der Privinz Homs an. Syrien und seine Verbündeten bekämpfen dort die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Sie konnten in der Region vor Kurzem die Oasenstadt Palmyra zurückerobern.

Israels Armee teilte weiter mit, als Reaktion auf den Angriff seien aus Syrien mehrere Raketen auf die israelischen Kampfjets abgefeuert worden. Eine Rakete sei von israelischen Verteidigungssystemen abgefangen worden.

Das israelische Radio berichtete, Anwohner in Jerusalem und seiner Umgebung hätten in der Nacht mindestens zwei gedämpfte Explosionen gehört. Diese hätten wie Explosionen beim Abfangen von Raketen durch Israels Raketenabwehrsystem "Iron Dome" ("Eisenkuppel") geklungen.

Israel hat immer wieder Ziele in dem Nachbarland beschossen, um nach eigenen Angaben Waffenlieferungen an die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah zu unterbinden.

Die israelische Armee äußert sich in der Regel nicht zu diesen Angriffen. Mitglieder der von Iran finanzierten Hisbollah kämpfen in Syriens Bürgerkrieg an der Seite der Regierungskräfte. Die Miliz betrachtet Israel als Erzfeind.

  1. Autor

    dpa
  2. Datum

    17.03.2017 11:28 Uhr
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Kommentare

Naja, wer hat den Grundstein für diesen "historischen Opferstatus" gelegt?

Mit Sicherheit nicht Syrien oder Bashar al Assad, und genau so wenig beispielsweise die Palästinenser.

Stimmt, aber wer dann?

Die Notwendigkeit, sprich den Grundstein für den Staat Israel haben die Nazis von 1933-1945 gelegt. Dass diese Notwendigkeit bis heute besteht, dafür sorgten die Nazis nach 1945, in Form der NPD. Und in jüngerer Vergangenheit soll sich die Führungsriege der NPD sogar mit Islamisten zusammengetan haben nach dem Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund. Ein gewisser "S. Rossmüller" soll da sogar maßgeblich beteiligt gewesen sein.

Ungeachtet divergierender historischer Bewertungen sind diese doch schwerlich für Israels gegenwärtiges Verhalten heranzuziehen. Ihr Kommentar entbehrt der logischen Stringenz. (...)
(...)

Israel scheint sich aufgrund seines institutionalisierten historischen Opferstatus alles auf der politischen Weltbühne erlauben zu können... Jeder andere Staat, würde er sich nur einen Bruchteil dessen erlauben, was Israel sich anmaßt, seitens der nur so genannten westlichen "Werte"gesellschaft den Stempel eines Schurkenstaates erhalten.

Als wäre Israel der einzige Staat der Luftangriffe in Syrien fliegt...

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