Streetfoodfestival Hmmm, lecker! Mehr Essen, als du ausprobieren kannst am Streetfoodfestival in Cham

Nomnomnom! Unter 20 Foodtrucks konnten die Besucher des Streetfoodfestivals ihr Lieblingsessen auswählen. Es gab viel auszuprobieren: von Tacos und Burgern bis hin zu Brezen, Insekten und sogar veganem Essen. Und die Besucher ließen es sich schmecken. Foto: Melanie Schmid

Mehr Essen, als du ausprobieren kannst: Das gab es vor Kurzem in Cham beim ersten Streetfoodfestival.

Wer da keinen großen Hunger mitgebracht hat, war echt selbst schuld: Eine Schlemmermeile bildete sich am Wochenende am Chamer Marktplatz. Durch mehr als 20 Foodtrucks konnten sich die Besucher des ersten Streetfoodfestivals in der Kreisstadt futtern. Sonntagnachmittag setzten die ersten Verkäufer den Rotstift an und strichen ausverkaufte Speisen durch.

Spareribs, Mandeln, Burger – alles, was das Herz begehrt

Es roch nach Spareribs, gebrannten Mandeln, Waffeln, Röstzwiebeln, Pizza, Pulled Pork und vielem mehr. Da fiel die Entscheidung schwer. „Wir haben schon Burger, Tortillas, Pommes, Milben und Heuschrecken getestet“, erzählten Matharina, Adrian und Madeleine. Moment mal – Milben und Heuschrecken? Ja, denn unter den Foodtrucks befand sich auch Dr. Bobs Insektenküche.

Auch Katrin (20 Jahre) und Franziska (21 Jahre) trauten sich an die Insekten. Sie probierten jeweils eine Heuschrecke. Wie schmeckt’s? „Eigentlich nach nichts“, meinten sie. Vorrangig sei dagegen die Knoblauch- und Kräuteröl-Marinade gewesen. An die große Insektenprüfung traute sich die 17-jährige Chrissy. Sie aß zwei Heuschrecken und eine handvoll Milben. „Ich bin generell sehr experimentierfreudig beim Essen. Ich probiere alles“, erklärte sie. Aber alle Gerichte von jedem einzelnen Stand, das schaffte natürlich keiner. Der Organisator Alexander Miller hatte die ganzen Foodtrucks nach Cham gelockt. Pastrami-Dog, Eierwaffeln mit Eis, veganes Chilli, Langos mit Käse, Sushi Burrito – die Qual der Wahl. Zumal das Auge ja bekanntlich mitisst und auch die Speisen optisch was hermachten. Bei Brezenglück gab es acht große, verschiedene Brezen – eine Krapfenbreze, eine Pizzabreze, eine Marillenbreze – schon eine einzige von ihnen reichte zum Sattwerden.

Pappsatt vom Essenstruck

Mehr gingen allerdings von den zuckersüßen Donuts, gefüllt mit Marmelade oder Nougat, verziert mit Gummibärchen oder Zucker über den Tisch . Wer geduldig in der langen Schlange quer über den Marktplatz anstand, der kaufte sich natürlich nicht nur einen, sondern griff lieber gleich zur großen Donut-Box.

Viele der Landkreisbürger waren erstmals bei einem Foodtruckfestival, so auch die 14-jährige Daniela. Sie war mit ihren Eltern da und aß einen Chickenwrap. „Ich bin jetzt schon ziemlich satt. Aber das Essen ist unglaublich lecker“, fand sie. Für die Satten gab es auf der Schlemmermeile einiges an Unterhaltung: Musik legte den ganzen Tag über DJ Typical A alias Andy Krivic auf, die neuste Mode präsentierte Flying Fashion.

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