Straubing Trotz Blaulicht war in der Kreuzung Endstation

Karambolage mitten im Einsatz am Montag in Straubing. Dort erwischte es in der Dr.-Otto-Höchtl-Straße nicht nur ein Polizeiauto, sondern auch zwei weitere Fahrzeuge. Die Bilanz: vier Verletzte und rund 60.000 Euro Schaden. Foto: Hans Filipcic

Als Polizist lebt man bisweilen gefährlich. Diese Erfahrung mussten am Montag zwei Beamte in Straubing machen, die mit ihrem Streifenwagen samt Blaulicht auf dem Weg zu einem Einsatz waren. Im Bereich der Dr.-Otto-Höchtl-Straße knallte es plötzlich. 

Auslöser dieser Misere war ein 82-jähriger Autofahrer. Er hatte von dem Polizeiauto im Einsatz offensichtlich nichts mitbekommen und bog gegen 11.35 Uhr von der Von-Leistner-Straße nach links in die Dr.-Otto-Höchtl-Straße ab. Sonderlich weit kam der Mann allerdings nicht, denn plötzlich tauchte dort das Polizeiauto samt eingeschalteten Sondersignalen vor ihm auf. Für ein Ausweichmanöver war es jetzt schon zu spät. Mit einem lauten Knall kollidierten beide Fahrzeuge inmitten der Kreuzung. Doch damit nicht genug. Auch ein drittes Auto bekam noch einige Schrammen ab. Dieser Wagen hatte am Fahrbahnrand gestanden, als das Polizeiauto und das Fahrzeug des Unfallverursachers quer über die Kreuzung schlitterten und das abgestellte Auto rammten. 

Insgesamt wurden bei dem Unfall vier Personen leicht verletzt. Dabei handelt es sich um die beiden 25- und 27-jährigen Polizisten, den 82-jährigen Unfallverursacher sowie die 73-jährige Beifahrerin des am Straßenrand betroffenen Autos. Die Verletzten wurden mit dem Rettungswagen ins Klinikum transportiert.

Alle drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. 

Vor Ort war die Feuerwehr vom Löschzug Zentrum im Einsatz. Sie übernahmen die Reinigung der Fahrbahn und regelten den Verkehr. 

Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 60.000 Euro.

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