Straubing Tigers – Kommentar René Röthkes Abschied: Neun Jahre Leidenschaft

Nach neun Jahren verlässt René Röthke (links) die Straubing Tigers. Foto: imago

Straubings DEL-Rekordspieler René Röthke verlässt die Tigers mit sofortiger Wirkung. Damit verliert der Club wieder ein Stück Identifikation. Ein Kommentar.

Der Abschied zum Saisonende war schon seit Silvester offiziell, nun verlässt Stürmer René Röthke die Straubing Tigers mit sofortiger Wirkung. Nach neun Jahren im Verein war der Abschied einer Identifikationsfigur und eines Fanlieblings dem Verein ganze zwei Sätze in einer Pressemitteilung wert.

Mit René Röthke geht eines der großen Aushängeschilder der Straubing Tigers in den vergangenen Jahren. In neun Spielzeiten ist er nicht nur ein Straubinger geworden, er hat auch den Verein verkörpert wie kaum ein Zweiter. Kampf und Leidenschaft waren bei Röthke immer an der Tagesordung - die Tugenden, die für einen kleinen Club wie Straubing unerlässlich sind. Mit Röthke verlässt einer der letzten Kämpfer den Verein.

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In neun Jahren stand Röthke 440 Mal für die Tigers auf dem Eis, erzielte 80 Tore und bereitete 112 weitere vor. Er ist damit der Straubinger Rekordspieler in der DEL. Neben Sandro Schönberger ist er der einzige Akteur, der alle vier DEL-Playoff-Teilnahmen der Tigers aktiv mitgemacht hat.

Mit Röthke verlässt ein Stück Identifikation den niederbayerischen DEL-Club. Für die Tigers, allen voran Manager Jason Dunham, geht es nun darum, diese Lücke wieder zu schließen, neue Gesichter und Identifikationsfiguren zu formen. Und was Röthke betrifft, wäre es das Mindeste vom Verein, ihn zur Saisonabschlussfeier einzuladen, damit er sich persönlich von den Fans verabschieden kann, denen er zahlreiche schöne Momente beschert hat. "Aus den Augen, aus dem Sinn" darf bei einem so verdienten Spieler kein Motto sein.

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