Straubing So war der Poetry Slam „Freischnauze“ 2017

Stella Zollner gewinnt den „Freischnauze“-Slam 2017. Foto: Susanne Raith

Mit einer Liebeserklärung an die Liebe und einem Text über einen mittellosen Maler hat Stella Zollner aus Mitterfels überzeugt: Sie hat den Poetry Slam „Freischnauze“, der am Samstag, 2. Dezember, im Anstatt-Theater stattfand, gewonnen und sich gegen neun andere Poetinnen und Poeten durchgesetzt. Die 16-Jährige ist auf der „Freischnauze“-Bühne keine Unbekannte. Sie hat den Slam, den die Redaktion Freistunde und das Jugendzentrum seit vier Jahren jährlich veranstalten, bereits 2015 schon einmal gewonnen.

Umso unerwarteter war für Stella Zollner der erneute Sieg in diesem Jahr, wie sie nach dem Slam verriet: „Ich hab’ mich gefreut, dass ich ins Finale gekommen bin, weil ich dann noch meinen zweiten Text vortragen konnte. Um’s Gewinnen ging’s mir nicht, denn für mich geht’s darum, dass die Texte gehört werden.“

Den zweiten Platz holte sich Anna Pellkofer aus Elisabethszell, deren Finaltext nervenzerreißend von dem Mord an einem Mädchen handelte. Drittplatzierte wurde Rebecca Pummer aus Rain, die in ihrem Text zugab, dass Sport nichts für sie ist.

Die rund 140 Zuschauer wählten Stella per Zettelabstimmung zur Gewinnerin, nachdem es die drei jungen Dichterinnen über die Jury-Wertungen aus der Vorrunde ins Finale schafften. Die Jury, die die Teilnehmer bewertete, setzte sich aus Elena Hammerschmid, der bayerischen U20-Meisterin im Poetry Slam, und vier zufällig ausgewählten Zuschauern zusammen. Zwischen den Vorträgen der zehn Poeten verzauberte die Münchnerin Verena Lederer, alias „Klimt“, das Publikum mit ihrer Musik. Für die Veranstalter des modernen Dichterwettstreits steht bereits jetzt schon fest, dass im nächsten Jahr die fünfte Ausgabe des Slams folgen wird.

Bilder von der Veranstaltung gibt es oben in der Bildergalerie zum Durchklicken. Videos der Poeten beim Slam gibt es unten.

 

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